Eine österreichische Lanze für die Bioenergie

Ihre Nutzung schützt Klima und Umwelt – Ein Drittel des Primärenergiebedarfs mit naturverträglicher Biomasse decken

Eine Lanze für die Bioenergie bricht – wen wundert’s? – der Österreichische Biomasse-Verband. Infolge der Abkehr von fossilen Energieträgern steige der Bedarf an klimafreundlichen Holzprodukten und Bioenergie. Mit der Bioenergie-Nutzung könne gleichzeitig Erneuerbare Energie bereitgestellt, CO2 eingespart und damit die heimischen Ökosysteme geschützt werden. Unter der Prämisse der nachhaltigen, naturverträglichen und umweltschonenden Nutzung sind EU-weit große Potenziale zum forcierten Einsatz von Holz und Holzbrennstoffen vorhanden – so eine Medien-Mitteilung aus Wien. weiterlesen…

Energieeffizienz als Verkaufsargument

BMWi startet Nationale Top-Runner-Initiative (NTRI)

Staatssekretär Baake hat heute im Bundeswirtschaftsministerium die Nationale Top-Runner-Initiative (NTRI) gestartet. Sie soll energieeffizientere Geräte in Haushalten und Unternehmen schneller verbreiten helfen und das Bewusstsein für das Thema Energieeffizienz stärken. weiterlesen…

Klimafreundlichere Steinkohle?

Überraschendes Gutachten

Es erscheint nicht sonderlich überraschend, dass der Verein der Kohleimporteure (VDKi) einen FAZ-Artikel (Energieversorger pro Steinkohle) verteilt hat, der über ein Gutachten berichtet, das die übliche Argumentation auf den Kopf stellt: Steinkohlekraftwerke seien demnach für den Ausgleich des schwankenden Ökostrom-Aufkommens weniger klimaschädlich als flexibel einsetzbare Gasturbinen, die je nach Bedarf für die Stromversorgung zugeschaltet werden können. weiterlesen…

DUH obsiegt gegen Opel

Adam Opel AG verpflichtet sich, vier Falschaussagen unterlassen

Die Adam Opel AG hat eine weitere strafbewehrte Unterlassungserklärung gegenüber der Deutschen Umwelthilfe (DUH) abgegeben, z.B. der Opel Zafira 1.6 CDTI habe den „niedrigsten Stickstoffoxidausstoß“, wenn dies so erfolgt wie in der vor Gericht streitigen Werbung. Am 10.6.2016 hatte das Landgericht Darmstadt das von der DUH gegen Opel eingeleitete einstweilige Verfügungsverfahren wegen irreführender Aussagen verhandelt und deutlich gemacht, dass es der DUH Recht geben werde. weiterlesen…

Widerstand gegen Klimaschutzplan der Regierung

CDU-Wirtschaftsrat: Gabriel soll Hendricks „einfangen“

Gegen den Klimaschutzplan 2050 von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) regt sich Widerstand beim CDSU-Wirtschaftsrat, Verbände und Vereinigungen machen mobil. Die Wirtschaftsministerkonferenz von Bund und Ländern warnte vor „hohen Risiken für den Wirtschaftsstandort“, der Wirtschaftsrat der CDU will, dass Klimaschutzpolitik nicht gegen die Industrie gemacht wird. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hält aber offenbar nichts von den Unkenrufen aus der Wirtschaft. weiterlesen…

Info-Plattform zu Klimaschutz und Energie im Südwesten gestartet

Vier Kompetenzzentren der KEA unterstützen Kommunen und Unternehmen

Kommunen und Unternehmen im Südwesten können sich künftig kostenfrei über Energieeffizienz und Energieerzeugung informieren sowie zahlreiche Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen. Dafür sorgen die im vergangenen Jahr neu gegründeten Kompetenzzentren der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg. Sie sind seit dem 09.06.2016 mit einer neuen Internetpräsenz erreichbar. Die Experten der neuen Kompetenzzentren widmen sich zunächst den Themen „Kommunaler Klimaschutz“, „Energiemanagement“, „Contracting“ und „Wärmenetze“. Kommunale und betriebliche Entscheidungsträger profitieren von einer hersteller- und produktunabhängigen Impulsberatung, fundierten Informationsmaterialien und vielen Netzwerk- und Qualifizierungsveranstaltungen. weiterlesen…

EU-Kommission will Energieabkommen mit Drittstaaten vor-prüfen

Europäische Kommission will zwischenstaatliche Abkommen vorab prüfen, um Vereinbarkeit mit EU-Recht sicherzustellen

Flaggen - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160608Um die Vereinbarkeit von Energieabkommen zwischen EU-Mitgliedstaaten und Drittländern mit EU-Recht sicherzustellen, will die EU-Kommission diese künftig vor Vertragsabschluss prüfen. Der Rat hat sich in der letzten Woche mehrheitlich gegen Bedenken u.a. Deutschlands dafür ausgesprochen, der Kommission ein derartiges Ex-ante-Prüfungsrecht einzuräumen. Aus Sicht des Freiburger Centrums für Europäische Politik ist dies ein schwerwiegender Eingriff in die Souveränität der Mitgliedstaaten.
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Vogelschutz-Wind-Kontroverse geht in neue Runde

Neue Studie: Windkraft bedroht Mäusebussard-Bestand (doch) nicht

Entgegen den Ergebnissen der sogenannten Progress-Studie, gefährden Windparks den Bestand von bedrohten Vogelarten nicht. Vielmehr handle es sich hierbei um ein Scheinproblem, teil Hans-Josef Fell mit. Zu dieser Erkenntnis komme eine jüngst vom Umweltbüro KohleNusbaumer in Lausanne veröffentlichte neue Studie, in deren Mittelpunkt wieder die Auswirkungen von Windkraftanlagen auf den Bestand des Mäusebussards standen. Damit geht der Streit zwischen Wind-Fans und Naturschützern (siehe: solarify.eu/neues-von-rotmilan-und-maeusebussard) in eine neue Runde. weiterlesen…

Biodiesel: Alptraum grüne Energie

Fatale Folgen unbedachter Umweltpolitik

Speiseöle an der Zapfsäule: Mit dieser Idee wollte die Politik den Umweltschutz in Deutschland voranbringen. Doch der rasant steigende Bedarf an Palmöl führt zu großflächigen Rodungen des Regenwaldes. Sind Soja oder Raps eine Alternative? Der Lebensmittelchemiker und Sachbuchautor Udo Pollmer bleibt im Deutschlandradio Kultur in einem polemischen Zwischenruf skeptisch. weiterlesen…