Funktionierende Energiemärkte dank europäischer Wettbewerbspolitik

Neue DIW-Studie über Folgen europäischer Wettbewerbspolitik für europäischen Energiemärkte

Die europäische Wettbewerbspolitik der vergangenen zwei Jahrzehnte scheint zu einem stärkeren Wettbewerb und damit zu besseren Marktergebnissen auf den europäischen Gas- und Strommärkten geführt zu haben. Darauf deuten zumindest die Ergebnisse einer aktuellen Studie hin, die das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in Zusammenarbeit mit ICF Consulting Services und einem Team internationaler Wissenschaftler im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführt hat. „Vor allem die Fusionskontrolle hat zu einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, der Investitionstätigkeit und der Produktivität geführt, und zwar insbesondere in den weniger stark regulierten Märkten“, sagt Tomaso Duso, Leiter der Abteilung Unternehmen und Märkte im DIW Berlin. Dagegen hätten weder das Kartellrecht noch die Kontrolle staatlicher Beihilfen messbare Auswirkungen auf die Marktergebnisse gezeitigt. Die Studie enthält eine deskriptive Analyse der Wirkungsweise von Energiemärkten, eine ökonometrische Analyse der Auswirkungen der Durchsetzung diverser wettbewerbspolitischer Instrumente auf der Sektor-Länder-Ebene und zwei Fallstudien. weiterlesen…

enervis: Entwarnung an der Strompreisfront?

Neues zum §24 EEG im Referentenentwurf Strommarktgesetz

Seit dem 01.01.2016 gilt der §24 EEG. Er bestimmt, dass dann für alle neuen Windenergieanlagen keine EEG-Vergütung gezahlt wird, wenn an der Strombörse negative Preise für eine Dauer von sechs Stunden oder länger eintreten. Hierin liegen nicht unerhebliche wirtschaftliche Risiken. Die Windbranche war in Bezug auf die Auswirkungen des §24 daher zu Recht verunsichert, Befürchtungen zu den Auswirkungen des §24 gingen bis hin zu einer kompletten Unwirtschaftlichkeit von zukünftigen Windprojekten. Der aktuelle Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Weiterentwicklung des Strommarktes (Strommarktgesetz) sieht nun eine Anpassung des §24 EEG vor, welche die negativen Auswirkungen voraussichtlich dämpft, die Regelung jedoch nicht etwa abschafft. Macht die Politik mit dem §24 also zuerst aus einer Mücke einen Elefanten und schrumpft diesen nun direkt wieder zur Mücke? Das Beratungsunternehmen enervis antwortet. weiterlesen…

VKU zur Energieeffizienz der kommunalen Wasserwirtschaft

Hoher Stellenwert

Die Optimierung der Energiebilanz ist ein wichtiges Ziel und eine ständige Herausforderung für die kommunalen Unternehmen der Wasserwirtschaft. Der VKU hat daher die erfolgreiche Broschüre Energie im Fokus – Energieeffizienz in der kommunalen Wasserwirtschaft noch einmal vollständig überarbeitet. Sie enthält neben den aktuellen Daten zum Stand von Energieeffizienz und -erzeugung in der kommunalen Wasserwirtschaft vor allem einen Überblick über zentrale (energie-)rechtliche Anforderungen, die kommunale Trinkwasserversorger und Abwasserentsorger kennen und beachten sollten. Die Beispiele aus der Unternehmenspraxis zeigen auf, wie die Energieeffizienz in den Unternehmen und Betrieben verbessert werden kann. weiterlesen…

Onshore-Windstrom kostet 5,3 bis 9,6 ct/kWh

Kosten sinken weiter

Eine neue von der Deutschen WindGuard erstellte Studie Kostensituation der Windenergie an Land in Deutschland zeigt, dass die mittleren Stromgestehungskosten der Windenergie an Land, berechnet auf 20 Jahre Betrieb, sich 2016/2017 je nach Standort in einer Bandbreite von 5,3 bis 9,6 Cent pro Kilowattstunde bewegen. Im Durchschnitt sind die Kosten im Vergleich zu 2012/2013 damit um 12 % gesunken. Gründe sind tiefe Finanzkosten sowie schlanke Bewilligungsverfahren.
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Milliardenmarkt für Stromspeicher

SMA kooperiert mit Tesla

Der Wechselrichterspezialist und Weltmarktführer SMA Solar Technology AG  will mit amerikanischem Batterie-Know-how für Eigenheime einen Milliardenmarkt eröffnen, dazu hat das Kasseler Unternehmen am 18.01.2016 eine Kooperation mit Elon Musks kalifornischem Elektroautokonzern Tesla angekündigt. Gleichzeitig bringt die deutsche TecDax-Firma den ersten auf Hochvolt-Batterien abgestimmten Batterie-Wechselrichter für private Haushalte auf den Markt. weiterlesen…

IRENA-Vollversammlung: Neuer Ansporn aus Abu Dhabi

Irena Vollversammlung 2016 gibt großen Schub für globalen Ausbau der Erneuerbaren Energien

Ein Bericht aus Abu Dhabi von Hans-Josef Fell – mit freundlicher Genehmigung des Autors.

„Nach den Anfangsjahren des Aufbaus entwickelt sich die Regierungsorganisation IRENA (International Renewable Energy Agency) in Abu Dhabi immer stärker zu einem großen Motor für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Mit 145 Regierungen als Vollmitgliedern plus 30 assoziierten Regierungen ist nur 5 Jahre nach der Gründung fast die gesamte Welt unter dem IRENA-Ziel des Ausbaus der Erneuerbaren Energien vereinigt. weiterlesen…

Klimaschutzziel gefährdet

Expertenkommission zweifelt

Das zentrale Klimaschutzziel der Bundesregierung, die Trreibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren, ist erheblich gefährdet. Dieses Fazit zog der Vorsitzende der Expertenkommission, Professor Andreas Löschel, am 13.01.2015 vor dem Wirtschaftsausschuss des Bundestags in seiner Stellungnahme zum Vierten Monitoring-Bericht „Energie der Zukunft“, den die Bundesregierung als Unterrichtung (18/6780, 18/6781) vorgelegt hat. Das Tempo der Emissionsminderung müsse in den wenigen Jahren bis 2020 mindestens verdreifacht werden, so Löschel. weiterlesen…

Windrekord

Branche im Aufwind

2015 war für die Windenergiebranche rekordverdächtig, denn die Anzahl der Windräder im Meer hat kräftig zugenommen. Dennoch ist schon absehbar, dass sich dieser Erfolg wohl nicht wiederholen lässt. Das verkündeten heute die Arbeitsgemeinschaft Offshore-Windenergie (AGOW), der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE), der Fachverband VDMA Power Systems, die Stiftung Offshore sowie der Windenergieagentur WAB im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz unter der Überschrift „Deutsche Offshore-Windindustrie 2015 und Ausblick 2016“ in Berlin. weiterlesen…

IWF: CO2-Steuer muss her

Konsequenz aus COP21

Die Ziele des Pariser Klimaabkommens (COP21) sind ohne einen weltweiten CO2-Preis nicht erreichbar, sagt der Internationale Währungsfonds (IWF) in seiner neuen Studie „After Paris: Fiscal, Macroeconomic, and Financial Implications of Climate Change“. Privathaushalte und Industrie müssten bisher nichts für Klimaschädigungen zahlen. Das nennt der IWF eine „versteckte Subvention“ – die müsse gestrichen werden. weiterlesen…