Unternehmer erwarten mehr Klimaschutz von Kanzlerin

„Wir fordern nichts, was wir nicht auch von uns selbst verlangen“

Im Berliner Tagesspiegel begründete Michael Otto, Vorsitzender der Unternehmerstiftung , am 01.11.2015 gegenüber Dagmar Dehmer, warum seine Stiftung von der Kanzlerin mehr Klimaschutz verlangt und warum die bundeseigene KfW-Bank nicht mehr in Kohlekraftwerke investieren sollte. weiterlesen…

E-Autos sollen an Raststätten kostenlos laden

Bundesregierung will E-Mobility weiter fördern

Bis 2020 sollen in Deutschland eine Million Elektroautos auf den Straßen sein – entsprechend muss der Ausbau der Lade- und Tankstellen-Infrastruktur vorangetrieben werden: ihre Nutzung soll erst einmal kostenlos sein. Das geht aus einer Antwort (18/6307) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken (18/6143) hervor. weiterlesen…

Merkel: Mindestimportpreise für chinesische Hersteller sollen bleiben

Reuters: Merkel fordert Beibehaltung der Mindestimportpreise für chinesische Hersteller

Bundeskanzlerin Merkel hat während ihres Staatsbesuchs in China zum Dumpingstreit in der Photovoltaik-Industrie Stellung genommen. Sie sprach sich nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters für die Verlängerung der Mindestimportpreise und Importzölle für chinesische PV-Hersteller in der EU aus. „Ich hoffe auch, dass wir im Solarbereich die gefundenen Regeln noch verlängern können“, zitierte sie die Agentur. weiterlesen…

Umsetzung der Energieeffizienzstandards ab 2016

Bauministerkonferenz entscheidet sich pro Energieeffizienz als wichtiges Zeichen für Klimaschutz

Am 30.10.2015 beschloss die Bauministerkonferenz in Dresden, die Standards der Energieeinsparverordnung (EnEV) ab 2016 planmäßig umzusetzen. Die bayrische Staatsregierung hatte zwar beantragt, die für den 01. 01.2016 geplante Verschärfung der EnEV bis 2021 auszusetzen, weil man schnell Flüchtlingsheime bauen können müsse. Damit konnten sich die Bayern aber nicht durchsetzen.
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Alpen bedroht vom Klimawandel – Appell an COP21

Alpengemeinden und ihre Bewohner appellieren an COP21

Die Städte und Gemeinden der Alpen haben am 30,10.2015 ihren gemeinsamen Klimaschutz-Appell an die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter übergeben. Der Appell „Klimaschutz jetzt!“ der internationalen Alpenschutzkommission, des Gemeindenetzwerks Alpenallianz und des Vereins Alpenstadt des Jahres wendet sich an die 21. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention COP21 im Dezember in Paris. weiterlesen…

TRANSFORM-Initiative: Eckpunkte für COP21

Stellungnahme der Initiative für ökologische und gerechte Entwicklung: Die globale Transformation in Paris beschleunigen und Leitplanken festlegen

Die deutschen Umwelt- und Entwicklungsverbände Brot für die Welt, BUND, Germanwatch, Greenpeace, Misereor und WWF haben in ihrer gemeinsamen TRANSFORM-Initiative detaillierte Vorschläge zum Paris-Abkommen veröffentlicht und zeigen dabei auch auf, welchen Beitrag Deutschland leisten muss. weiterlesen…

Bohren wie der Blitz

Neues Verfahren nutzt hohe Spannung für tiefe Geothermiebohrungen

Etwa 95 % der geothermischen Wärmeressourcen in Deutschland stecken im kristallinen Gestein. Die bisherigen Bohrverfahren kommen in diesem harten Gestein aber nur langsam voran und verschleißen schnell. Das BINE-Projektinfo „Elektroimpulse zerkleinern hartes Gestein“ (13/2015) stellt ein alternatives Bohrverfahren vor. Bei diesem zerkleinert ein Hochspannungsimpuls das Gestein. Das Verfahren weist nur eine geringe Abnutzung des Bohrkopfs auf und ermöglicht bis zu 30 % niedrigere Bohrkosten. weiterlesen…

DLR: Größtes Solarkraftwerk Südamerikas

Noch ein Kraftwerk in der Wüste: Atacama 1

250 Meter hoch ist der Turm des Solarkraftwerkes, das derzeit in der Region Segunda im Norden Chiles gebaut und 2018 ans Netz gehen wird. Mit einer Kapazität von 210 MW wird Atacama 1 die größte Anlage in Südamerika werden. Über 10.000 Spiegel richten die Sonnenstrahlung auf den Receiver an der Spitze des Turmes. Der Wärmespeicher des Kraftwerks, zwei Tanks mit Flüssigsalz, ist so ausgelegt, dass die Anlage 17,5 Stunden Strom ohne Sonneneinstrahlung liefern kann. Eine DLR-Präsentation für die SolarPACES-Konferenz in Kapstadt. weiterlesen…

Exxon wusste schon vor fast 40 Jahren vom Klimawandel

Großangelegte Desinformation über Jahrzehnte

Eine neue Untersuchung von Inside Climate News zeigt, dass die Ölgesellschaft die wissenschaftlichen Erkenntnisse verstanden hatte, bevor sie zu einem öffentlichen Thema wurden und schon lange Millionen ausgab, um Fehlinformationen fördern, schreibt Shannon Hall im Scientific American. Das Wissen des Unternehmens über den Klimawandel stammt aus dem Juli 1977, als sein leitender Wissenschaftler James Black dem Vorstand eine ernüchternde Nachricht zum Thema übermittelte. (Esso-Tankstelle, USA, vor 50 Jahren Foto © Foto von Bannon Morrissy auf Unsplash) weiterlesen…