Ethanol technisch effizient herstellbar und finanziell wettbewerbsfähig

Treibstoff aus Restholz – über Essigsäure

Dem jüngsten Sachstandsbericht des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change) zufolge müssen die CO2-Emissionen erheblich verringertwerden, um den Klimawandel und seine Folgen zu begrenzen. Die Produktion von Kraftstoffen aus erneuerbaren Quellen wie Altholz und Stroh oder Grünstrom wäre eine Möglichkeit, die Kohlenstoffemissionen im Verkehrsbereich zu verringern. Diesem Thema widmen sich Forschende am Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit der Technischen Universität München (TUM) in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Lappeenranta-Lahti (LUT) in Finnland. weiterlesen…

Emissionshandel entwickelt sich zu Schlüsselinstrument zur Klimaneutralität

9. Statusbericht der International Carbon Action Partnership (ICAP) 2022

Emissionshandelssysteme können einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten, die dringend erforderlich ist, um bis Mitte des Jahrhunderts Klimaneutralität zu erreichen. Sie schaffen Anreize für Investitionen in neue Technologien und generieren Mittel, die für Ausgleichsmaßnahmen zugunsten von stark betroffenen Bevölkerungsgruppen verwendet werden können. Der Emissionshandel hat 2021 weiter an Dynamik gewonnen und wird zu einem Schlüsselinstrument für die Dekarbonisierung. Das zeigt der 9. Statusbericht der International Carbon Action Partnership (ICAP) 2022 in Projektträgerschaft von adelphi. weiterlesen…

Kohlenstoffkreislauf via Elektrolyse schließen

Performance von Zero-Gap Elektrolyseuren steigern

Das CO2 in der Atmosphäre elektrochemisch reduzieren und als Basis für chemische Produkte nutzen – dieses Ziel haben sich zahlreiche Projekte in Industrie und Forschung gesetzt. Im Fokus stehen dabei nicht länger die Entwicklung neuer Katalysatoren und Elektroden, sondern auch Skalierbarkeit und Optimierung vorhandener elektrolytischer Systeme. Eines dieser Systeme – den sogenannten Zero-Gap Elektrolyseur – haben sich Wissenschaftler des Fraunhofer UMSICHT, der Ruhr-Universität Bochum und der RWTH Aachen – einer Medienmitteilung vom zufolge – genauer angesehen. Ergebnis: Sie konnten sowohl die Stabilität des Elektrolyseurs als auch den faradayschen Wirkungsgrad für das produzierte CO über längere Zeit verbessern. weiterlesen…

Dürre-Aus­wirkun­gen auf Öko­systeme doppelt so stark wie gefürchtet

Feldexperimente auf Versuchsflächen

Extremereignisse wie Dürren werden künftig aufgrund des Klimawandels zunehmen; das ist nicht neu. Die negativen Auswirkungen dieser Trockenheit auf das Funktionieren von Ökosystemen sind aber doppelt so groß, wie bislang aufgrund von Feldexperimenten angenommen wurde. Das zeigt ein Forscher-Team mit Beteiligung von Michael Bahn vom Berner Institut für Ökologie in einer Studie in Nature Ecology and Evolution. Der kürzlich veröffentlichte Bericht des Weltklimarates IPCC weist wiederholt auf die Gefahr stark zunehmender Dürreereignisse hin. weiterlesen…

Synergien stärken Klimaschutz und Versorgungssicherheit

Hy3-Studie: Abschlussbericht zeigt Synergien für niederländisch-deutsche Wasserstoffwirtschaft

Im Rahmen der Hy3-Studie hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich und der Niederländischen Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung (TNO) untersucht, wie eine transnationale Wasserstoffwirtschaft im Jahr 2050 aussehen könnte. Der Abschlussbericht zeigt nun die Machbarkeit von grenzüberschreitenden grünen Wasserstoff-Wertschöpfungsketten auf – von der Nordsee über die Industriecluster der Niederlande bis nach Nordrhein-Westfalen (NRW). Die transnationale Zusammenarbeit bei der Entwicklung eines gemeinsamen Wasserstoffmarktes und dem Aufbau von Wasserstoffinfrastrukturen kann laut der Studie die betrachteten Regionen bei der Dekarbonisierung ihrer Wirtschaftscluster stärken. (Titel: Hy3-Machbarkeitsstudie – © dena; Forschungszentrum Jülich; TNO Innovation for life;) weiterlesen…

Fossile Rohstoffe effizienter nutzen

Wichtiger Schritt für Enzym Methan-Monooxygenase

Fossile Rohstoffe werden nicht nur zur Energiegewinnung sondern auch zur Herstellung von Chemikalien oder pharmazeutischen Produkte verwendet. Solche chemischen Reaktionen laufen jedoch nicht von alleine ab, sondern benötigen Katalysatoren. Besonders effiziente Katalysatoren gibt es in der Natur: Dort sorgen Enzyme zum Beispiel dafür, dass Reaktionen mit Sauerstoff auch bei niedrigen Temperaturen gezielt funktionieren. Wissenschaftler der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld versuchen, natürliche Katalysatoren zu imitieren. Für das Enzym Methan-Monooxygenase ist ihnen nun ein wichtiger Schritt gelungen. weiterlesen…

Erneuerbare Energien vereinen Sicherheit und Klimaschutz

Berliner Energiewende-Konferenz im Zeichen angestrebter Unabhängigkeit von fossilen Energien

Außenministerin Annalena Baerbock und Wirtschaftsminister Robert Habeck haben am 29.03.2022 den 8. Berlin Energy Transition Dialogue (BETD) eröffnet. Unter dem Motto „From Ambition to Action“ diskutierten Minister und hochrangige Delegationen aus mehr als 50 Ländern mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Es geht um Strategien für den intelligenten Umbau der Energiesysteme weltweit und um die stärkere Unabhängigkeit von fossilen Energien. weiterlesen…

„Deutschland braucht größtes Klimaschutz-Paket aller Zeiten“

8 NGO fordern Klima-Bündnis von Bundesregierung

Ein breites Klima-Bündnis sieht in der aktuellen Energiekrise die dringende Notwendigkeit für eine Zeitenwende auch bei der Energie-, Wärme-, und Verkehrspolitik. BUND, Campact, DNR, Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch, Greenpeace, Nabu und WWF fordern von der Bundesregierung deshalb ein beispielloses Maßnahmen- und Investitionspaket – für eine echte Energiesouveränität. Der Analyse des Bündnisses zufolge reichen die bisher geplanten Schritte der Bundesregierung nicht aus, um sich mit dem nötigen Tempo aus der fossilen Abhängigkeit zu befreien. weiterlesen…

„Versorgungssicherheit weiterhin gewährleistet“

BMWK ruft Frühwarnstufe des Notfallplans Gas aus

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat am 30.03.2022 einer Medienmitteilung folgend die Frühwarnstufe des Notfallplans Gas ausgerufen. Dies diene der Vorsorge. Die Versorgungssicherheit sei „weiter gewährleistet.“ Der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck hierzu: „Ich habe heute nach Abstimmung innerhalb der Bundesregierung die Europäische Kommission darüber informiert, dass die Bundesregierung die erste Stufe des Notfallplans Gas, die sogenannte Frühwarnstufe, ausgerufen hat.“ Es gebe aktuell keine Versorgungsengpässe. weiterlesen…

„Energiewende –  Schlüssel zur Bewältigung der globalen Energie- und Klimakrise“

World Energy Transitions Outlook skizziert Prioritäten bis 2030, um 1,5°C-Ziel am Leben zu halten

Kurzfristige Maßnahmen zur Bewältigung der aktuellen Energiekrise müssen mit einer konsequenten Ausrichtung auf die mittel- und langfristigen Ziele der Energiewende einhergehen. Hohe Preise für fossile Brennstoffe, Sorgen um Energiesicherheit und der rasant fortschreitende Klimawandel unterstreichen die Dringlichkeit, noch schneller auf ein sauberes Energiesystem umzustellen, so der World Energy Transitions Outlook 2022. (Titel: Globale Energiewende – Outlook 2022 – © IRENA) weiterlesen…