Batterien mit 60 MWh Kapazität

Burns & McDonnell schließt Bau dreier großer Energiespeicherprojekte in West Texas ab

Das Bau- und Planungsunternehmen Burns & McDonnell aus Kansas, Missouri hat am 19.01.2022 den Bau von drei Energiespeichersystemen (Battery energy storage systems – BESS) mit 10-MW/20-MWh-Lithium-Ionen-Batterien Kapazität in West Texas abgeschlossen. Die Projekte wurden nach eigenen Angaben in einem volatilen Lieferketten- und Logistikmarkt termingerecht fertiggestellt: Die drei Projektstandorte wurden nach nur fünf Monaten in Betrieb genommen. (Foto: Batterieeinbau in die Container – Foto © presskit info.burnsmcd.com) weiterlesen…

„Die Menschheit zukunftsfähig machen“

Buch von Rolf Kreibich: Plädoyer für eine Zweite Aufklärung und Nachhaltige Entwicklung

Der Diplomphysiker und Soziologe Rolf Kreibich, langjähriger Direktor des Sekretariats für Zukunftsforschung an der Freien Universität Berlin, fordert in seinem jüngsten Buch (Noel-Verlag) nichts weniger als „eine Zweite Aufklärung“. Denn wir hätten den Fortschritt pervertiert, bis dahin, „dass die Entwicklung des Menschen an Punkte gelangen kann, von denen es keine reversible Rückkehr mehr gibt, die Selbstvernichtung also möglich ist: Tipping-Points oder Kipppunkte“. Die Atombombenabwürfe der USA auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 hätten erstmals grundlegende Zweifel daran hervorgerufen, dass die Wissenschaft im Verbund mit der daraus hervorgehenden modernen Technik immer nur unbeschränkten Fortschritt verheißt. weiterlesen…

Klimaziel Verkehr: Zusätzliche fünf Millionen Verbrenner müssen durch E-Autos ersetzt werden

Laut Greenpeace-Studie müssen bis 2030 mindestens 20 Millionen vollelektrische Autos zugelassen werden

Die Bundesregierung muss ihre für 2030 angestrebte Zahl an E-Autos um fünf Millionen Pkw erhöhen, will sie die Klimaziele im Verkehr einhalten. Statt der im Koalitionsvertrag genannten 15 Millionen vollelektrischen Autos, die bis zum Jahr 2030 klimaschädliche Verbrenner ersetzen sollen, sind mindestens 20 Millionen nötig. Dies zeigt die gerade veröffentlichte Studie “Die Fünf-Millionen-Lücke” des Wuppertal Instituts im Auftrag von Greenpeace. Beide Zielsetzungen für die Zahl der E-Autos ließen sich nur erreichen, wenn Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) mehr Maßnahmen ergreife, als der Koalitionsvertrag bislang vorsehe, so die Studie. “Dem Verkehr läuft beim Klimaschutz die Zeit davon”, sagt Greenpeace Verkehrsexperte Tobias Austrup. “Die Umstieg vom Verbrenner auf E-Autos muss deutlich schneller werden, als die Ampel bislang plant. Das Klimaziel im Verkehr kann nur erreicht werden, wenn Minister Wissing schnell ein Sofortprogramm mit Maßnahmen wie einer Neuzulassungssteuer für schwere Spritfresser vorlegt.” (Titel: Die Fünf-Millionen-Lücke – © Greenpeace) weiterlesen…

Durchbruch in der Trägheits-Fusionsforschung

„Der zündende Moment“

„US-Physiker haben einen Meilenstein auf dem Weg zur Nutzung der Kernfusion erreicht: Per Laser entfachten sie eine Fusionsreaktion, die sich weitgehend selbst erhielt“ – das schreibt im Zürcher Tagesanzeiger. Und Manfred Lindinger in der FAZ: „Die künstliche Sonne im Laserlabor“. Eine internationale Forschergruppe am Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) unweit von San Francisco habe nun einen großen Fortschritt in der Fusionsforschung erzielt. Stichwort: Brennendes Plasma. weiterlesen…

11 Maßnahmen sollen PV zur Säule der Schweizer Energieversorgung machen

Beratungen zum Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien

„Die Dekarbonisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist dringlich“, so am 25.01.2022 eine eher unstrittige Feststellung auf der Internetseite von Swissolar. Und weiter: „Elektrizität wird dabei zur Schlüsselressource und der Ausstieg aus der Atomenergie erfordert neue Lösungen“. Solarenergie werde in der Schweiz Strom in großen Mengen liefern – erneuerbar, zeitnah und kostengünstig. „Damit diese Umstellung gelingt, müssen wir jedoch mehr und schneller zubauen.“ sagt Swissolar-Präsident Jürg Grossen. 2050 soll Photovoltaik 45 TWh Strom liefern, also 15-mal mehr als heute. Was es braucht, um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, hat Swissolar in einem 11-Punkte-Programm zusammengefasst. weiterlesen…

Produktion nachhaltiger e-Fuels ausbauen

20 Mio. € für INERATEC von Engie, Safran, MPC und bestehenden Investoren

INERATECs Technologie trägt maßgeblich zur Erreichung der Pariser Klimaziele bei, indem das Unternehmen eine nachhaltige Lösung für die Luftfahrt, die Schifffahrt, die Automobilindustrie und die chemische Industrie anbietet. Mit nachhaltigen e-Fuels können diese Sektoren defossilisiert werden. Um diese Vision in die Wirklichkeit umzusetzen, müssen die Produktionskapazitäten für CO2-neutrale Kraftstoffe und Chemikalien schnell ausgebaut werden. Jetzt hat INERATEC strategische Investoren gewonnen, um die Produktionskapazitäten für synthetische Kraftstoffe aus CO2 und grünem Wasserstoff in den Megatonnenbereich zu steigern – so eine Medienmitteilung vom 20.01.2022. weiterlesen…

Rostendes Eisen kann sein eigener schlimmster Feind sein

Simulationen zeigen, dass Eisen Korrosion in „inertem“ Kohlendioxid katalysiert

In Wasser rostendes Eisen sollte theoretisch in Kontakt mit einer „inerten“ überkritischen Flüssigkeit aus Kohlendioxid nicht korrodieren. Aber es tut es. Atomistische Simulationen, die an der Rice University, Houston, durchgeführt wurden, zeigen, wie diese Reaktion abläuft. Das Rice-Team hat eine Theorie, die zu neuen Strategien zum Schutz von Eisen vor der Umwelt beitragen könnte. weiterlesen…

Wertschöpfung aus Abfall

Umwandlung industriell verarbeiteter Biomasse in Kunststoffe und Chemikalien

Forscher am Institut für Chemie- und Biomolekularingenieurwissenschaften an der Universität von Delaware (UD) berichteten am 19.01.2022 in Science Advances über eine Niederdruckmethode zur Umwandlung industriell verarbeiteter Biomasse in Kunststoffe und Chemikalien. Unter Leitung von Professor Thomas H. Epps, III, sucht ein Team von Forschern der University of Delaware und Mitarbeitern von CanmetENERGY nach Möglichkeiten, Biomasse zu neuen Produkten zu verarbeiten. Beispiel Lignin. Lignin ist ein Bestandteil von Pflanzen und Bäumen, der für Festigkeit und Steifigkeit sorgt und der Flora hilft, den Widrigkeiten der Natur zu trotz weiterlesen…

Wertvolle Petrochemikalien aus Plastikabfällen

Fast eine Million Dollar für Forschung an der West Virginia University

Trotz der Bemühungen, das Recycling und die Wiederverwendung von Kunststoffen zu fördern, ist das Kunststoffproblem weiterhin ein globales. Ingenieure der West Virginia University (WVU) hoffen, die verbleibenden Herausforderungen für das Recycling von Einweg-Plastikverpackungen durch Upcycling in Petrochemikalien zu beseitigen. „Die Amerikaner werfen jährlich mehr als 100 Milliarden Plastiktüten weg, 307 Tüten pro Person“, so Yuxin Wang, Assistenzprofessor für Chemie- und Biomedizintechnik und Leiter des Projekts. „Der größte Teil der Energie und des Kohlenstoffs in den Kunststoffabfällen kann zurückgewonnen werden, und die vorgeschlagene Technologie wird die Kohlendioxidemissionen erheblich reduzieren. weiterlesen…

DIW: Teure Metalle könnten Energiewende ausbremsen

Hohe Preise für Kupfer, Lithium, Nickel und Kobalt als Hindernis

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn ausreichend Rohstoffe etwa zum Bau von Windrädern, Solaranlagen und E-Auto-Batterien verfügbar sind. Dementsprechend geht eine Untersuchung am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) einer Medienmitteilung vom 26.01.2022 folgend der Frage nach, wie sich die Energiewende auf die Preise bestimmter Metalle auswirken könnte, denn diese dürften auf historische Niveaus klettern. Demzufolge würde sich die Energietransition verteuern und verzögern. Eine global koordinierte Klimapolitik könnte gegensteuern und Planungssicherheit für Metallproduzenten schaffen. weiterlesen…