World Energy Transitions Outlook

Weltweiter Ausblick auf die Energiewenden: 1,5°C-Pfad

Der World Energy Transitions Outlook skizziert einen Weg für die Welt, die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen und das Tempo des Klimawandels durch eine Umgestaltung der globalen Energielandschaft aufzuhalten. Dieser Bericht stellt Optionen vor, um den globalen Temperaturanstieg auf 1,5°C zu begrenzen und die CO2-Emissionen bis 2050 auf Null zu bringen. Er bietet einen umfassenden Einblick in die technologischen Möglichkeiten, den Investitionsbedarf, den politischen Rahmen und die sozioökonomischen Auswirkungen einer nachhaltigen, widerstandsfähigen und integrativen Energiezukunft. weiterlesen…

Mehr als 600 Millionen Euro für Klimaschutz

Bundesumweltministerium investierte 2020 in Entwicklungs- und Schwellenländern

Das BMU investiert in internationale Klimaschutzprojekte auf Rekordniveau, meldet das Schulze-Ministerium nicht ohne Stolz am 28.05.2021. 2020 hat das BMU insgesamt 385 laufende und neue Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern mit 601,2 Millionen Euro aus der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) gefördert. 2019 waren es noch 467 Millionen Euro, 2018 etwa 410 Millionen. Der notwendige Neustart nach der Pandemie wird so mit ambitioniertem Klimaschutz und dem Schutz der Biodiversität verbunden. weiterlesen…

BDEW veröffentlicht PV-Strategie

PV-Ausbauziel soll auf mindestens 150 Gigawatt bis 2030 angehoben werden.

Der BDEW hat eine PV-Strategie vorgelegt. Er stellt darin Maßnahmen und Instrumente dar, um den PV-Zubau zu beschleunigen. Es sei notwendig und möglich, das PV-Ausbauziel bis 2030 auf mindestens 150 Gigawatt anzuheben. Das entspreche einem jährlichen Zubau von mindestens zehn Gigawatt. Die Ausschreibungsvolumina für PV Dach- und Freiflächenanlagen sollten auf jeweils mindestens fünf Gigawatt erhöht werden. weiterlesen…

100% Erneuerbare Energien in Deutschland sogar bis 2030 möglich

Energy Watch-Untersuchung simuliert Strom- und Wärmeversorgung

„Binnen neun Jahren kann Deutschland seine Strom- und seine Wärmeerzeugung vollständig auf Erneuerbare Energien umstellen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie – die allerdings viele Unsicherheiten auflistet“, so der SPIEGEL. Die aktuelle Untersuchung der Energy Watch Group (EWG) zeigt, dass Deutschland bereits bis 2030 vollständig, zuverlässig und wirtschaftlich mit Energie versorgt werden kann und dabei sogar über ein ökonomisch vorteilhafteres Energiesystem verfügt. weiterlesen…

Bundesrat beschließt Schnellladegesetz

Rechtsgrundlage für Ausschreibung von 1.000 Schnellladehubs steht

Das „Gesetz zur Bereitstellung flächendeckender Schnellladeinfrastruktur für reine Batterieelektrofahrzeuge“, kurz Schnellladegesetz (SchnellLG), ist am 28.05.2021 vom Bundesrat beschlossen worden. Mit dem Gesetz schafft das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Rechtsgrundlage für den gezielten Ausbau eines deutschlandweiten Netzes von Schnellladepunkten. Mit 1.000 zusätzlichen Schnellladehubs soll ein engmaschiges Schnellladeinfrastruktur-Netz entstehen, das garantiert, dass die Nachfrage bei steigenden Zulassungszahlen von E-Fahrzeugen auch zu Spitzenzeiten und an bisher unwirtschaftlichen Standorten gedeckt werden kann. weiterlesen…

Luftverkehr: Privilegien runter, Klimaschutz rauf

Öko-Institut fordert: Klimaschädliche Subventionen streichen, CORSIA verschärfen

Deutschland sollte sich für eine EU-weite Besteuerung des Kerosins für Flugzeuge einsetzen und die Luftverkehrsteuer so erhöhen, dass hierdurch die fehlende Mehrwertsteuer auf internationale Flüge ausgeglichen wird. Mit diesen und weiteren Vorschlägen kann die heute bestehende Bevorteilung des Luftverkehrs gegenüber anderen Verkehrsmitteln wie der Bahn beendet und stärkere Anreize zur Senkung der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen gesetzt werden. Das zeigt eine am 24.05.2021 veröffentlichte Untersuchung des Öko-Instituts im Auftrag der Stiftung Klimaneutralität.. weiterlesen…

Absaugen von Turbulenzen steigert Wind-Effizienz

Wichtiger theoretischer Teilschritt für die Energiewende

Überall dort, wo Oberflächen umströmt werden, geht Energie verloren. Dieser Energieverlust steigt enorm an, sobald die Umströmung turbulent wird. In der Strömungsmechanik wird daran geforscht, den Übergang von einer gleichmäßigen in eine turbulente Strömung so weit wie möglich hinauszuzögern. Dies lässt sich zum Beispiel durch ein wortwörtliches Absaugen der Strömung an Oberflächen wie Tragflächen oder Windrädern erreichen. Die mathematische Darstellung dieser Vorgänge ist nun an der TU Darmstadt erstmals gelungen. Die Ergebnisse wurden am 26.05.2021 in Physics of Fluids des American Institute of Physics (AIP) veröffentlicht, als Featured Article ausgezeichnet und stellen einen wichtigen theoretischen Beitrag für die Energiewende dar. weiterlesen…

Altmaier „entschuldigte“ sich bei Windbranche

Infraschall 4.000mal überbewertet

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat aufgrund eines Rechenfehlers jahrelang mit viel zu hohen Werten beim Infraschall von Windturbinen arbeiten lassen. Jahrelang setzte die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) die Infraschall-Belastung von Windkraftanlagen um den Faktor 4.000 zu hoch an – Wasser auf die Mühlen der Windkraft-Gegner. Stefan Holzheu, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bayreuth, hat einen schwerwiegenden Irrtum in der BGR-Studie erkannt, der die Ergebnisse grob verfälscht. Bundeswirtschaftsminister Altmaier bat um Entschuldigung: „Es tut mir sehr leid, dass falsche Zahlen über einen langen Zeitraum im Raum standen.“ weiterlesen…

Biokraftstoffe stärker kontrollieren

Nach UCO-Betrugsfällen: Fünf EU-Länder fordern strengere Überwachung

Fünf EU-Länder haben die Europäische Kommission aufgefordert, einen Rahmen für die strengere Überwachung der Biokraftstoff-Verwendung in der Union zu schaffen, nachdem es eine Reihe von Betrugsfällen im Zusammenhang mit dem Verkauf von gebrauchtem Speiseöl nicht nachhaltiger Herkunft als Transportkraftstoff gab, schreibt Sarantis Michalopoulos am 27.05.2021 auf EURACTIV. weiterlesen…

Künstliche Intelligenz zur umweltfreundlichen Herstellung von Batteriezellen

BMBF fördert ZSW-Projekt „KontElPro“ mit 1,8 Mio. Euro

Die Herstellungsprozesse von Batteriezellen sollen mithilfe Künstlicher Intelligenz optimiert werden. Daran arbeitet das Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in einem Forschungsverbund, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Verfahren zur Produktion von Batterieelektroden umweltfreundlich, wirtschaftlich und lösungsmittelfrei zu gestalten. Zu dem Verbund gehören neben dem ZSW das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT, das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM sowie das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS. weiterlesen…