Folgen der Abschaltung des AKW Brokdorf und des HKW Moorburg

Wahrscheinlich nicht systemrelevant – Entschädigungen Geschäftsgeheimnis

Ob die in diesem Jahr abzuschaltenden Kraftwerke Brokdorf und Moorburg Einfluss auf den Bedarf an Netzreserven haben, werde bis zum März ermittelt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (19/25995) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor (19/25462 – „Abschaltung des Kraftwerks Moorburg“). Bisher sei allerdings noch kein norddeutsches Kraftwerk als systemrelevant eingestuft und habe deshalb nicht stillgelegt werden können, bzw. sei in die Systemreserve eingeordnet worden. Welche Zuschläge Vattenfall für die Abschaltung des 2015 in Betrieb genommenen Steinkohlekraftwerks Moorburg erhalten habe, sei als Geschäftsgeheimnis zu behandeln und werde daher nicht veröffentlicht. (Foto: Das AKW Brokdorf geht am 31.12.2021 vom Netz – © WolfBlur auf pixabay)weiterlesen…

Dezentrale Wasserstofferzeugung essenziell für Energiewende

dena richtet Plattform für dezentrale Wasserstoffprojekte ein

Grüner Wasserstoff ersetzt zunehmend fossile Energieträger in Prozessen und Anwendungen, dient als klimaneutraler Energiespeicher. Diese Vorteile können aber nicht nur im großen Maßstab, in zentralen Mega- oder Gigawattanlagen, genutzt werden, die bislang im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Daher richtet sich jetzt der Blick auch auf kleinere, dezentrale Einheiten. Um Potenziale von erneuerbarem Wasserstoff bei Erzeugung, Speicherung und Verwendung zu heben, richtet die dena jetzt eine Plattform für dezentrale Wasserstoffprojekte ein. weiterlesen…

Gebäudeisolierung und Emissionsvermeidung

Fördermittel des energetischen Sanierungsprogramms

Die Bundesregierung informierte in ihrer Antwort (19/26011) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/25728) unter dem Titel „Wirksamkeit der Fördermittel im Gebäudebereich für den Klimaschutz“ über die 2018, 2019 und 2020 abgerufenen Fördermittel für energieeffizientes Bauen und die dadurch vermiedenen CO2-Emissionen. Laut dem parlamentseigenen Pressedienst heute im bundestag beträgt das Kreditvolumen 2020 insgesamt rund 19,1 Millionen Euro, in den beiden Vorjahren habe es bei etwa 7,6 Millionen Euro gelegen. weiterlesen…

EU verschwendet Hunderte Millionen Steuergelder für gescheiterte Gasprojekte

NGO: Einfluss der Unternehmen für fossile Brennstoffe im Fokus

In weniger als einem Jahrzehnt hat die Europäische Union 440 Millionen Euro für Gaspipelines ausgegeben, die entweder nie fertiggestellt wurden oder wahrscheinlich scheitern werden, so eine neue Analyse der Nichtregierungsorganisation Global Wittness. Jeder einzelne Cent dieses Geldes sei in Projekte geflossen, die von mächtigen Unternehmen der fossilen Energiewirtschaft unterstützt würden, die Einfluss darauf hätten, wie dieses Geld ausgegeben werde. weiterlesen…

Neuartiges Getriebe macht E-Autos leistungsfähiger, effizienter und billiger

Erfindung eines Doktoranden

Der Anteil der Elektrofahrzeuge auf unseren Straßen nimmt zu, von kleineren Stadtfahrzeugen bis hin zu größeren Limousinen und SUVs. Allerdings steht die E-Mobilität noch vor einer Reihe von Herausforderungen: ob es sich um Fahrzeuge handelt, die auf steilen Straßen fahren, um Sportwagen, die schnell Höchstgeschwindigkeiten erreichen müssen, oder um Fahrzeuge, die einen Anhänger oder Wohnwagen ziehen müssen. Gemeinsam mit dem deutschen Hightech-Konzern Bosch hat der Doktorand Caiyang Wei ein automatisches Getriebesystem für Elektroautos entwickelt, das eine optimale Balance zwischen Effizienz und Leistung gewährleistet und gleichzeitig die Gesamtkosten für Hersteller und Nutzer senken kann. Wei verteidigte kürzlich seine Dissertation an der Technischen Universität Eindhoven (TU/e) (Grafik: Erklärung des neuen Getriebes „CVT4EV“ – © tue.nl). weiterlesen…

Exportschlager E-Auto-Batterien

Im 3. Quartal 2020 für 500 Millionen Euro ausgeführt

Polen kam mit einem Minus von lediglich 2,8 % des BIP relativ gut durch die Corona-Krise. Dies verdankt die polnische Volkswirtschaft vor allem den Erfolgen im Bereich des Exports von Industriegütern. Entscheidend dabei waren die Batterien für deutsche E-Autos, so das Portal Elektro-Auto-News am 19.02.2021. Hier sind die Verkaufszahlen im 3. und 4. Quartal 2020 besonders stark angestiegen. Doch nicht nur Deutschland, auch Produktionsstätten in Frankreich und Italien bezogen ihre Batterien gern aus Polen. weiterlesen…

Woodside liefert 840.000 Tonnen LNG an RWE

Australischer Flüssiggas-Produzent: „Kunden suchen neue Energiequellen“

Die RWE Supply & Trading GmbH und Woodside Energy Trading Singapore Pte Ltd haben einen Vertrag mit einer Laufzeit von sieben Jahren, beginnend im Jahr 2025, über die Lieferung von verflüssigtem Erdgas (Liquefied Natural Gas, LNG) ab 2025 abgeschlossen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von sieben Jahren und ist nicht abhängig von einer endgültigen Investitionsentscheidung für ein Projekt. Das LNG stammt aus dem Woodsides Gasfeld Scarborough vor Westaustralien, die zu liefernde Menge beträgt ca. 0,84 Millionen Tonnen pro Jahr. weiterlesen…

Quan­ten­com­pu­ter steigern Leistung von Brenn­stoff­zel­len und Bat­te­ri­en

Ma­te­ri­al­de­sign mit Quan­ten­tech­no­lo­gie

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) simuliert elektrochemische Vorgänge in Batterien und Brennstoffzellen mit einem Quantencomputer. Durch gezieltes Design der Elektrodenmaterialien und -strukturen wollen die Forschenden höhere Leistungen und Energiedichten erzielen. Das Projekt QuESt bündelt interdisziplinäre Kompetenzen der Quantentechnologie und der Energiespeicherforschung am Helmholtz-Institut Ulm (HIU). (Foto: Materialdesign mit Quantentechnologie – © IBM) weiterlesen…

Klima und Internet

Allein der Mailverkehr emittiert jährlich indirekt mehr als 1 Mrd. t CO2

Wäre die Zementindustrie ein Land, stünde sie auf dem dritten Platz, was den CO2-Ausstoß anlangt, direkt hinter den USA und China. Kaum jemand ist bislang aufgefallen, dass das Internet kurz dahinter kommt – auf dem sechsten Platz, schreibt das Internetportal One to One. (Weltweit 2020 werden laut de.globometer.com pro Sekunde 3,7 Millionen E-Mails gesendet, das sind mehr als 117 480 Milliarden pro Jahr, davon 75% Spams) die Mail zu 10g CO2, macht etwas mehr als 1,1 Milliarden Tonnen CO2).
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Mobilitätspaket I umstritten

Steigerung des CO2-Ausstoßes um 3,3 Millionen Tonnen?

Die EU-Kommission will innerhalb der EU und mit dem Europäischen Parlament über die klimaschädlichen Auswirkungen von Bestimmungen des Mobilitätspakets I sprechen. Ein Schreiben der (rumänischen) EU-Verkehrskommissarin Adina V?lean an die EU-Minister bestätige laut Radio Bulgarien die Haltung Sofias, dass die alle 8 Wochen in ihr Ursprungsland vorgeschriebene Rückkehr von Lkw und die Regeln für den Kabotagetransport (Beförderungsdienstleistungen im Ausland) dem Green Deal und den Plänen für Klimaneutralität widersprächen. weiterlesen…