Keine Einigung bei CO2-Zusatzkosten für Mieter

Minister sollen’s richten

Seit Jahresbeginn gibt es eine CO2-Bepreisung im Verkehr sowie bei Gebäuden, die fossile Energieträger verteuert. Aber bei den Verhandlungen über die Aufteilung von Zusatzkosten durch den neuen CO2-Preis gibt es weiter keine Einigung innerhalb der Bundesregierung. Nach den Staatssekretären sollen nun die Ministerinnen und Minister die Verhandlungen führen, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland. weiterlesen…

Kreislaufwirtschaft hilft Klimaschutz

Wiederhergestellte Medizinprodukte reduzieren Ressourcenverbrauch

Kunststoffe bieten sehr gute Eigenschaften, sind häufig langlebige Werkstoffe und kommen in allen möglichen Bereichen – von Verpackungen über die Baubranche bis hin zur Medizin – zum Einsatz. Wenn Kunststoffprodukte so lang wie möglich im Kreislauf geführt werden, reduziert sich der Ressourcenverbrauch, das Klima wird geschont. Auch viele Medizinprodukte, die vom Hersteller lediglich für eine einmalige Verwendung zugelassen wurden, enthalten Kunststoffe, beispielsweise in Herzkathetern. Welche positiven Umwelteinflüsse es hat, wenn diese nicht entsorgt, sondern mit zertifizierten Verfahren wiederhergestellt werden, untersuchte ein Forschungsteam des Fraunhofer- Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT im Auftrag des Medical Remanufacturing Unternehmens Vanguard AG. weiterlesen…

Online und Home-Office treiben ökologischen Fußabdruck in die Höhe

Öfter mal Laptop-Kamera abstellen!

Online-Lehre kann weniger klimafreundlich sein als erhofft; das ergab eine Untersuchung an der englischen Bournemouth University. Digital indirekt durch Fernlehre und Fernarbeit verursachte Emissionen glichen die des Pendelns auf den Campus aus. Anders der VDC: der kam mit dem Borderstep Institut in einer Studie zu dem Ergebnis, dass schon ab fünf Kilometer Anfahrtsweg mit dem Auto der Umstieg auf den PC einen Sinn habe. Und das Umweltbundesamt rechnete vor, dass ein Videostream in HD-Qualität per Glasfaserkabel mit gerade eben mal zwei Gramm CO2 pro Stunde zu Buche schlage und 45mal klimafreundlicherer sei als eine Übertragung über das G3-Datennetz. weiterlesen…

Was, wenn die CO2-Blase platzt?

Billionen Euro drohen, zu „Stranded Assets“ zu werden

Die Steinzeit sei nicht aus Mangel an Steinen zu Ende gegangen, sagte schon 1974 der saudische Ölminister Yamani; ebenso werde das Ölzeitalter nicht aus Ölmangel zu Ende gehen. Es würden einfach neue Dinge entwickelt oder erfunden. Egal wie – mit dem auslaufenden Fossilzeitalter erledigen sich viele Geschäftsmodelle. Wie Investitionsruinen vermieden werden und die Transformation gelingt, analysieren Sonja Stuchtey und Martin R. Stuchtey in einem Gastbeitrag im Handelsblatt am 19.02.2021. weiterlesen…

Videokonferenzen, Home-Office und das Klima

VDC/Borderstep: Klima schützen, Verkehr vermeiden – Potenziale für eine nachhaltige berufliche Mobilität

Jeder vierte Weg, den wir zurücklegen, ist auf das Pendeln zum Arbeitsplatz oder auf Reisen zur Ausübung des Berufs zurückzuführen. 2019 wurde bereits mit 195 Millionen Geschäftsreisen ein neuer Höchststand erreicht – fast eine Million Reisen pro Arbeitstag. Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie hat sich die Arbeitswelt grundlegend verändert. Home-Office und mobiles Arbeiten sind für viele zur neuen Normalität geworden. VCD und Borderstep Institut haben dazu am 18.02.2021eine repräsentative Befragung zu Klimaschutzpotenzialen von Videokonferenzen und Home-Office vorgestellt. weiterlesen…

E-world energy & water 2021 abgesagt

Gründe: fehlende Planungssicherheit und zu kurze Vorbereitungszeit

Die E-world energy & water – nach eigener Aussage „Leitmesse der europäischen Energiewirtschaft“ – findet in diesem Jahr nicht statt. Sie war für 4. bis 6. Mai 2021 in der Messe Essen geplant. Als Gründe für die Absage gaben die Veranstalter fehlende Planungssicherheit und zu kurze Vorbereitungszeit für Aussteller und Veranstalter an. Aktuell sei noch unklar, wann und unter welchen Voraussetzungen in Deutschland Messen wieder öffnen könnten. Als Informationsplattform für die Energiebranche versammle die E-world jährlich internationale Entscheider in Essen. Knapp ein Fünftel der Aussteller hätten ihren Hauptsitz im Ausland (Foto: E-world, energy & water 2020 – © messe-essen-mediacenter.de). weiterlesen…

Solarbatterie-Boom schon im dritten Jahr

Aber: Versiebenfachung nötig…

Die Zahl der Solarstromspeicher wuchs 2020 das dritte Jahr in Folge um rund 50 Prozent, teilte der Bundesverband Solarwirtschaft am 18.02.2021 mit. Der Branchenverband erwartet noch weiteres Marktwachstum; denn die Energiewende brauche bis 2030 siebenmal so viel Batteriespeicherkapazität als notwendigen Beitrag zum Ausgleich kurzfristiger Erzeugungsschwankungen. weiterlesen…

2022 industrielle Power-to-Liquid Pionieranlage in Deutschland

Zweiprozentige PtL-Quote für Kerosin ab 2030

Die Power-to-Liquid-(PTL-)Quote für den Luftverkehr soll zum Ende des Jahrzehnts kommen. Um das Ziel zu erreichen, muss aber massiv in Produktionskapazitäten investiert werden, denn auch der übrige Verkehr soll deutlich grüner werden. So will das Karlsruher Unternehmen Ineratec 2022 im Industriepark Höchst bei Frankfurt „die weltweit erste PTL-Anlage mit einer Produktionskapazität bis 3.500 Tonnen, also 4,6 Millionen Liter Kraftstoff pro Jahr“, in Betrieb nehmen. Weitere und noch größere Produktionstellen müssten aber zügig folgen, um bis 2030 zwei Prozent zu erreichen. weiterlesen…

Langstreckenflüge machen Hälfte der CO2-Emissionen aus

Doch nur 6% gehen über 4.000 km

Für einige Strecken kann nur das Flugzeug eine schnelle Verbindung bieten, meistens ist das eine Frage der Entfernung. 2020 waren etwa 6 % der Flüge von europäischen Flughäfen Langstreckenflüge, bei denen mehr als 4.000 km zurückgelegt wurden. Sie emittierten aber 50% der CO2-Emissionen des Luftverkehrs – so die europäische Flugsicherungs-Organisation EUROCONTROL in ihrem Daten-Kurzbericht am 16.02.2021 (Grafik: Abflüge und CO2-Emissionen – © eurocontrol.int). weiterlesen…

Luftqualitätsbericht 2020: Nur noch wenige Städte über Stickstoffdioxid-Grenzwert

UBA: Corona-Pandemie beeinflusste Luftqualität nur leicht

2020 wurde der Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 µg/m³ Luft voraussichtlich nur noch an rund drei bis vier Prozent der verkehrsnahen Messstationen überschritten, meldet das Umweltbundesamt am . 2019 waren es noch 21 Prozent. Insgesamt ist die Belastung mit Stickstoffdioxid deutschlandweit damit weiter deutlich rückläufig. Das zeigt die vorläufige Auswertung der Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes (Stand 01.02.2021) von bislang rund 400 Messstationen. weiterlesen…