CO2-Speicherung durch Mineralkarbonisierung

Globale CCS-Herausforderung

Die Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (carbon capture and storage, CCS) spielt eine entscheidende Rolle, wenn es gilt, das Ziel des Pariser Abkommens COP21 zu erreichen, die anthropogene Erwärmung auf 1,5 – 2 °C zu begrenzen. Die meisten laufenden CCS-Projekte injizieren CO2 in Sedimentbecken und erfordern ein undurchlässiges Deckgestein, um zu verhindern, dass das CO2 an die Oberfläche wandert. Isländische, französische und US-amerikanische Forscher haben die CO2-Mineralisierung genauer untersucht und ihre Ergebnisse in Nature Reviews Earth & Environment publiziert. weiterlesen…

Solarbranche fürchtet Einbruch durch Corona

Liefer- und Personalengpässe: Strafzahlungen drohen


„Derartige Umstände Höherer Gewalt dürfen nicht dazu führen, dass wertvolle Klimaschutzprojekte platzen und Projektierer in ihrer Existenz bedroht werden“, sagt Carsten Körnig (re.), Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft. Seine Sorge kommt nicht von ungefähr, bundesweit ziehen sich zahlreiche Solarpark-Projekte in die Länge oder stehen ganz auf der Kippe und mit ihnen Arbeitsplätze und viel Geld. Arbeiter müssen in Kurzarbeit, kleinere Unternehmen kämpfen ums wirtschaftliche Überleben, wie Clemens Weiß am 20.03.2020 für energiezukunft berichtete. weiterlesen…

Grundwasserqualität verschlechtert sich

Klimawandel und Verstädterung verändern globalen organischen Kohlenstoff

Mehr als 100.000 Krebsfälle im Laufe einer Lebenszeit in den Vereinigten Staaten können auf Verunreinigungen im Trinkwasser zurückgeführt werden. Britische, australische und schwedische Forscher haben nun die Qualität der weltweit größten Süßwasserquelle, des Grundwassers untersucht und ihr Ergebnis in Nature Communications publiziert. Parameter für die Untersuchung war die Konzentration des gelösten organischen Kohlenstoffs (dissolved organic carbon – DOC), die vor allem mit Desinfektionsprodukten (DBPs) und Arsen in Verbindung steht. weiterlesen…

Genug Platz für Windgeneratoren?

Flächenverfügbarkeit für die Energiewende

Um erfolgreich aus der Atom- und Kohleverstromung auszusteigen, muss die Windenergie an Land konsequent weiter ausgebaut werden. Die aktuell rund 30.000 installierten Onshore-Windenergieanlagen lieferten 2019 rund 106 Terawattstunden (TWh) Strom – genug für etwa 27 Millionen Einfamilienhaushalte für ein Jahr. Wie viele Quadratmeter stehen aber in Deutschland für den weiteren naturverträglichen Windenergieausbau an Land tatsächlich noch zur Verfügung? Oder könnten die windenergie-politischen Ziele schon rein flächenmäßig verfehlt werden? Fragen, die in der aktuellen Debatte zur Beschleunigung des Windenergieausbaus an Bedeutung gewinnen. Das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende KNE gGmbH hat eine erste Einordnung vorgenommen und am 16.03.2020 veröffentlicht. weiterlesen…

Auswirkungen der Corona-Krise auf deutsche Klimabilanz

Abschätzung der Emissionen 2020

Die Treibhausgasemissionen in Deutschland werden 2020 vor allem aufgrund der Corona-Krise um 40 bis 45 Prozent unter das Niveau von 1990 sinken. Damit dies kein Einmaleffekt ist, auf den 2021 wieder höhere Emissionen folgen, ist ein grünes Wachstums- und Investitionsprogramm nötig, empfiehlt Agora Energiewende. Eine Einschätzung vom 20.03.2020. weiterlesen…

EE-Investments im Fokus der Anleger

“Enorm verstärkte Nachfrage”

Aktien verlieren im Zuge der Corona-Krise rasant an Wert – Investments in Erneuerbare Energien werden nach Meinung des Experten Markus W. Voigt zunehmend interessanter für Investoren. „Wir beobachten eine enorm verstärkte Nachfrage“, sagte der Geschäftsführer der auf Investments in Erneuerbare Energien spezialisierten Aream GmbH dem Finanzportal cash-online.de zufolge. „Vor allem institutionelle Investoren suchen nach Möglichkeiten, laufende Erträge zu generieren“. Derweil ruft IEA-Chef Birol nach grünen Programmen zur Ankurbelung der Wirtschaft – vor allem Investitionen in Erneuerbare Energien (siehe: solarify.eu/iea-plaedoyer-pro-erneuerbare). weiterlesen…

IEA-Plädoyer pro Erneuerbare

Fatih Birol: „Saubere Energie in den Mittelpunkt von Konjunkturplänen zur Bekämpfung der Coronavirus-Krise stellen“

So klar hat man das bisher von der lange Jahre auf fossilem Kurs segelnden Internationalen Energieagentur IEA noch nicht gehört: Die Auswirkungen des Coronavirus auf der ganzen Welt und die daraus resultierenden Turbulenzen auf den globalen Märkten beherrschen einerseits die globale Aufmerksamkeit, andererseits scheinen sie so manchen Lernprozess zu beschleunigen. Das gelte auch für die Bedrohung durch den Klimawandel, der es erforderlich mache, die globalen Emissionen in diesem Jahrzehnt deutlich zu reduzieren. In einer Medienmitteilung auf der IEA-Internetseite heißt es denn auch: „Wir sollten nicht zulassen, dass die heutige Krise unsere Bemühungen zur Bewältigung der unausweichlichen Herausforderung der Welt beeinträchtigt.“ weiterlesen…

Energiewende ausgebremst

Eine erratischen Energiepolitik ist verantwortlich, nicht der Corona-Virus

Die deutsche Energiewende sollte eigentlich beispielhaft werden – geworden ist daraus aber ein Exempel dafür, wie man es nicht macht. Besonders ärgerlich findet Michael Bauchmüller am18.03.2020 in der Süddeutschen Zeitung, dass einige Politiker aus der Union versuchen, ihr politisches Versagen in der Corona-Krise zu verdrängen. Ein Kommentar. weiterlesen…

Regierung kauft jetzt energieeffizient ein

BMWi: Neue Vorgaben für energieeffizienten Einkauf verabschiedet

Die Bundesregierung hat am 18.03.2020 die vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier vorgelegte Neufassung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Beschaffung energieeffizienter Leistungen beschlossen. Ab sofort müssen Verantwortliche grundsätzlich Waren und Produkte mit der höchsten verfügbaren Effizienzklasse im Sinne der EU-Verordnung über die Energieverbrauchskennzeichnung einkaufen. weiterlesen…

2019: Erneuerbare decken 17,1 Prozent des Bruttoendenergieverbrauchs

Strom mit Rekordwert von 42,1 Prozent – Wärme und Verkehr stagnieren

Die Erneuerbaren Energien hatten 2019 einen Anteil von 17,1 Prozent am Bruttoendenergieverbrauch, meldete das Umweltbundesamt (UBA) am 16.03.2020. Im Vorjahr lag der Anteil noch bei 16,5 Prozent. Damit sei das Ziel von 18 Prozent in Sichtweite, das Deutschland nach der EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie bis 2020 erreichen müsse. weiterlesen…