„Mit Wissing in die Klimahölle“ – Verkehr nach wie vor auf 3-Grad-Erderhitzungskurs
Deutsche Umwelthilfe zum neuen Projektionsbericht der Bundesregierung: „Der Verkehrsminister steuert uns in eine 3° heißere Welt“
Nach zwei Jahren Ampel-Regierung ist der Verkehrssektor weiterhin auf einem desaströsen Kurs zu fast 3-Grad-Erderhitzung. Das zeigt eine Auswertung des am 22.08.2023 veröffentlichten neuen Projektionsberichts der Bundesregierung, die das NewClimate Institute im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) erstellt hat. Wenn alle Sektoren und Staaten ihre Emissionsreduktionen im selben Maße verschleppen wie der deutsche Verkehrssektor, erhitzt sich die Erde demnach um 2,8 Grad. Allein bis 2030 wird der Verkehr in Deutschland auf Basis der neuen Projektionen mindestens 3,5-mal so viel CO2 ausstoßen, wie mit der überlebenswichtigen 1,5-Grad-Grenze noch vereinbar ist. weiterlesen…
Deutschland wird wahrscheinlich 150 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente mehr ausstoßen, als die EU-Vorschriften der
Mit einem einfachen Stoffwechselweg lässt sich die Herstellung energiereicher Wertstoffe direkt mit Strom antreiben. Wenn in der Natur chemische Reaktionen ablaufen, in denen aus einfachen Molekülen energiereiche Verbindungen entstehen, wird Energie benötigt. Bislang war es nicht möglich, für diese Prozesse vom Menschen erzeugte Elektrizität einzusetzen. Forschenden des
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wandte sich bei einer
Batterien sollen in der EU künftig längerlebig sein – und einfacher austauschbar. Dafür sorgen am
Anhand dreier Regionen in Baden-Württemberg hat das
Forschende aus Berlin-Adlershof wollen die Schifffahrt klimafreundlicher machen. Bisher fahren Seeschiffe meistens mit Schweröl. Das verursacht Gigatonnen CO2. Deshalb wird an der Produktion von grünem Methanol geforscht. Das kann aus Biomasseabfall oder CO2 und Wasserstoff gewonnen und mit Ökostrom erzeugt werden. Ein Problem dabei ist die mangelnde Effizienz der Herstellungsverfahren. Man braucht nämlich hohe Temperaturen und hohen Druck. Das Start-up „
Die Bundesregierung befeuert den Boom der Balkonkraftwerke. Im geplanten Solarpaket I sollen Besitzer sogar mit Gratis-Strom belohnt werden. Die Installation sogenannter Balkonkraftwerke soll erleichtert werden: Dazu beschloss das Bundeskabinett am 16.08.2023 das sogenannte Solarpaket I. Auch auf landwirtschaftlich genutzten Flächen könnten mit den neuen Regeln mehr Anlagen entstehen. BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig: „Von der vorgesehenen Bürokratie-Abrüstung werden private und gewerbliche Photovoltaik-InvestorInnen und der Klimaschutz gleichermaßen profitieren. Das ist ein erfreulich großer Schritt ins Solarzeitalter, der seit Jahren sehnsüchtig erwartet wurde.“
Die „Leichtbaustrategie der Bundesregierung“ liegt – so der