Europas Großbanken finanzieren weiterhin Fossile
Wortbruch der Geldhäuser
Die Zahl der Länder, die sich nach der COP26 vom November in Glasgow zu einem Net-Zero-Ziel verpflichtet haben, ist laut World Resources Institute (WRI) und ClimateWatch bis zum 07.02.2022 auf 83 gestiegen: bis Ende des Jahrhunderts sollen damit fast 75 % der Welt-Emissionen entfallen. Großbritannien hat sich als Vorreiter ausdrücklich dazu verpflichtet, bis 2050 bei allen Treibhausgasen und in allen Sektoren Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Europäische Großbanken, allen voran HSBC, Barclays, Deutsche Bank und BNP Paribas, scheint das nicht zu interessieren: Sie stellten innerhalb eines Jahres nach Vertragsabschluss großen Öl- und Gasfirmen trotz der Netto-Null-Zusagen 29 Milliarden Euro für Investitionen in neue Ölbohrungen und die Erschließung von Gasreserven zur Verfügung. Das veröffentlichte der britische Guardian über einen Bericht von ShareAction am 14.02.2022. weiterlesen…
Mehr als acht Millionenen Tonnen Kunststoff gelangen jedes Jahr in die Ozeane – eine ernste Gefahr für Umwelt und Gesundheit. Biokunststoffe stoßen weltweit auf wachsendes Interesse, ganz einfach, weil sie abbaubar sind. Biokunststoffe mit einem einfachen Verarbeitungsverfahren, starker mechanischer Leistung, guter Biokompatibilität und einstellbaren physikochemischen Eigenschaften zu entwickeln, ist aber nach wie vor eine Herausforderung. In einem Beitrag für
Eine soeben unter dem Titel
Die
Seegraswiesen spielen eine wichtige Rolle im Kohlenstoffkreislauf des Meeres und für unser Klima. Einerseits nehmen sie Kohlendioxid auf und speichern es in ihren Sedimenten, andererseits setzen sie das starke Treibhausgas Methan frei. Dabei machen sie es den beteiligten Mikroorganismen einfach: Sie produzieren methylierte Verbindungen, die schnell in Methan umgewandelt werden können, sogar noch lange nach dem Tod der Pflanzen. Forschende des
Professorin Daniela Thrän vom
Gut zwei Wochen vor Veröffentlichung des neuen Weltklimaberichts erklärten Experten beim Pressegespräch des
Vom Menschen verursachte Methan-Emissionen treiben den Klimawandel stärker an als bislang gedacht. Vor allem Förderung und Transport verursachen mehr klimaschädliche Treibhausgas-Emissionen als bislang bekannt. Das EU-Parlament will nun mit einem neuen Regelwerk die Methan-Emissionen eindämmen. Die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene
Prof. Andreas Luczak von der Fachhochschule Kiel bestimmte in seiner Kurzstudie „
Das