EU-Kommission schlägt umfassende Emissionshandels-Reform vor
Zahl der Zertifikate soll gesenkt und Förderung von Klimaschutzmaßnahmen ausgeweitet werden
Um das Klimaschutzziel der EU für 2030 zu erreichen, ist eine Reform des EU-Emissionshandels (EU-ETS) notwendig. Unter anderem soll die Menge der ausgegebenen Zertifikate gesenkt und die finanzielle Förderung von Klimaschutzmaßnahmen ausgeweitet werden. Außerdem sollen künftig der Seeverkehr in das EU-ETS einbezogen und ein neuer Emissionshandel für Gebäude und Straßenverkehr geschaffen werden. Das Öko-Institut, adelphi und das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) haben gemeinsam mit dem Umweltbundesamt Factsheets erarbeitet und am 18.10.2021 veröffentlicht, welche die wesentlichen geplanten Anpassungen im Europäischen Emissionshandel erklären. weiterlesen…
Deutschland steht in Sachen Klimaschutz vor einem gewaltigen Kraftakt und gleichzeitig vor einer historischen Chance – so der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI): Um die Klimaschutzziele zu erreichen, seien für das Etappenziel bis 2030 Mehrinvestitionen von 860 Milliarden Euro erforderlich. Das zeige die
In der Stahlproduktion werden in Deutschland jedes Jahr mehr als 5 Millionen Tonnen Schlacke erzeugt – eine wertvolle Ressource, die zu rund 30 Prozent aus Eisenoxid besteht. Daraus lassen sich aber große Mengen an Roheisen zurückgewinnen und gleichzeitig ein CO2-sparendes Bindemittel für die Zementindustrie erzeugen. Die 
Entsprechend zögern die Entwicklungsländer, sich stärker zu Emissionssenkungen zu verpflichten. In der Folge droht eine Trennlinie von 100 Milliarden Dollar zwischen den reichsten und den ärmsten Ländern der Welt jede Hoffnung auf eine tiefgreifende Übereinkunft bei den COP26-Klimaverhandlungen zunichte zu machen. 100 Milliarden sind laut
Der Klimawandel lässt die Temperaturen steigen und verstärkt die Gefahren durch Stürme, Starkregen und Hochwasser – das zeigte nicht nur die Flutkatastrophe im Ahrtal. Die große Frage, die sich stellt: Wie schnell erholt sich das Klima von einer solchen Erwärmung, die auf eine Erhöhung von Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre zurückzuführen ist?
Für die Erstellung des Projektionsberichtes 2021 hat ein Forschungskonsortium im Auftrag des Umweltbundesamtes und des
„Deutschland zögert bei der CO2-Entnahme, weil sie den Anreiz für Emissionsreduktionen senkt. Aber ohne sie sind die Klimaziele nicht erreichbar, schreiben
Inzwischen selbstverständliche Forschungsergebnisse wie Prognosen zum Auftreten von Extremwetter-Phänomenen in Deutschland sind ein Thema der Antwort der Bundesregierung (