Ziellücke schließen

Klimaschutz im Gebäudebereich verbessert und Treibhausgasemissionen reduziert

Die Bundesregierung hat (schon am 22.09.2021) die vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie und dem Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat vorgelegten Maßnahmen für den Sektor Gebäude beschlossen. Mit diesen Maßnahmen werden der Klimaschutz im Gebäudebereich verbessert und die Treibhausgasemissionen reduziert. Insbesondere sollen diese Maßnahmen dazu beitragen, die 2020 entstandene Ziellücke im Gebäudebereich zu schließen. weiterlesen…

„Deutschlands Neue Agenda“

Ziel: CEOs und Wissenschaftler präsentieren Roadmap für die nächste Bundesregierung

Von Automobil bis Zement, von Handel bis Flugverkehr, von Verwaltung bis Forschung – Deutschland will bis 2045 in allen Bereichen klimaneutral werden. Mehr als 50 namhafte CEOs, Wissenschaftler und Experten legten dazu mit „Deutschlands Neue Agenda“ eine konkrete Roadmap für die Parlamente und Regierungen der nächsten Jahrzehnte vor. Die Politik erhält damit einen genauen Fahrplan, welche Voraussetzungen bis 2022, 2025, 2030 erfüllt sein müssen, damit die Unternehmen die bereits beschlossenen Klimaziele für 2045 wirklich erreichen können und welche Rolle die Digitalisierung dabei spielen muss. Präsentiert am 14.10.2021 in Berlin von den Mit-Herausgeberinnen Veronika Grimm (Sachversta?ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung), Dirk Messner (Pra?sident des Umweltbundesamtes) und Stefan Schaible (Global Managing Partner Roland Berger). weiterlesen…

Der Weg zu Netto-Null mit flüssigen Brennstoffen

Alter Diesel wird mit OME zum Saubermann

Forscher der Monash University und der Hokkaido University haben eine Methode entwickelt, mit der Kohlendioxid in einen dieselähnlichen Kraftstoff umgewandelt werden kann, der das Potenzial zu einer flüssigen Kraftstoffalternative hat, mit der Autos nachhaltiger betrieben werden können. Wenn CO2 dem Herstellungsprozess der Kraftstoffproduktion zugefügt wird, können Kraftstoffe mit weniger oder umgekehrten Netto-CO2-Emissionen produziert werden. Wenn der für diesen Prozess benötigte Wasserstoff durch solarbetriebene Wasserelektrolyse bereitgestellt wird, wird der gesamte Prozess vollständig erneuerbar. Das Endergebnis sei ein Kraftstoffprodukt ohne Kohlenstoffemissionen, so die Webseite der Universität. weiterlesen…

Lesehinweis: Luftverkehr will nicht auf Wasserstoff oder Strom warten

Die Lösung: SAF

Nachhaltige Flugkraftstoffe können derzeitigen Kraftstoffen beigemischt werden, aber die Kosten sind noch zu hoch, um sie wirtschaftlich zu machen. Nach Ansicht von Wirtschaftsführern könnte sich dies mit der richtigen Unterstützung bald ändern, schreibt Dave Keating am 11.10.2021 im Energy Monitor. Seit Jahren ist der Luftverkehr das ultimative Klimaproblem – ein Sektor, der übergroße Auswirkungen hat, weil die Emissionen so hoch oben in der Atmosphäre entstehen. Der weltweite Luftverkehr musste bisher für seine CO2-Emissionen nicht zahlen, und fast alle Flugzeuge werden noch immer vollständig mit fossilen Brennstoffen betrieben. weiterlesen…

„Maßnahmen zum Aufbau einer klimaneutralen Infrastruktur vernachlässigt“

Klimaschutzgesetz muss ergänzt werden, damit Klimaneutralität erreicht werden kann

Die Wirksamkeit des Klimaschutzgesetzes reicht laut einer Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und der Stiftung Umweltenergierecht noch nicht aus. Exakte Emissionsminderungsdaten kämen zu verzögert, um bei Zielverfehlung wirkungsvoll gegenzusteuern; externe Faktoren wie die Pandemie überlagerten klimapolitische Fortschritte; ergänzende Frühindikatoren seien erforderlich. Mit letzteren könnten auch politische Ziele in Koalitionsverhandlungen verankert werden. weiterlesen…

IEA drängt Staaten zu schnellerem Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas

World Energy Outlook zeigt: Nächste Bundesregierung muss Ausbau von EE und Energieeffizienz massiv beschleunigen

Der am 13.10.2021 von der Internationalen Energieagentur (IEA) veröffentlichte World Energy Outlook 2021 sieht die neue Energiewirtschaft „elektrifizierter, effizienter, vernetzter und sauberer“. Ihr Entstehen sei das „Ergebnis eines positiven Kreislaufs aus politischen Maßnahmen und technologischer Innovation, und ihre Dynamik wird nun durch niedrigere Kosten unterstützt. In den meisten Märkten ist die Photovoltaik oder die Windkraft heute die billigste verfügbare Quelle für neue Stromerzeugung. Die Technologie für saubere Energie wird zu einem wichtigen neuen Bereich für Investitionen und Beschäftigung – und zu einer dynamischen Arena für internationale Zusammenarbeit und Wettbewerb. Nach Einschätzung von Germanwatch unterstreicht der Bericht, dass der Abschied von Kohle, Öl und Gas deutlich zügiger erfolgen müsse als bisher geplant. Der für Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft wegweisende Bericht habe erstmals die Einhaltung des 1,5 Grad-Limits aus dem Pariser Klimaabkommen ins Zentrum der Analyse gesetzt. (Titel: World Energy Outlook 2021 – © IEA) weiterlesen…

Neue Governance-Instrumente könnten Glaubwürdigkeit von Energieeffizienz-Zielen erhöhen

Höhere CO2-Bepreisung machen mehr Energiesparpotenziale wirtschaftlich

Anfang 2021 stellte die Europäische Kommission ihr Klima- und Energiepaket „Fit for 55“ vor. Der Vorschlag enthält neue Instrumente zur Erreichung der EU-Energieeffizienz-Ziele und zielt gleichzeitig darauf ab, die Mitgliedstaaten an die erhöhten Klimaziele zu binden. Eine neue Studie von Stefan Scheuer Consulting und Fraunhofer ISI untersucht die vorgeschlagenen Governance-Instrumente innerhalb der aktualisierten Energieeffizienz-Richtlinie (Energy Efficiency Directive, kurz: EED) und gibt Empfehlungen zur Verbesserung der Wirkung des Pakets. weiterlesen…

Einfache Umwandlungsmethode von CO2 in nützliche Verbindungen

Bei Raumtemperatur und ohne hohen Druck entstehen MOFs

Japanische Forscher haben einen energieeffizienten Weg zur Umwandlung von CO2 in nützliche Chemikalien gefunden. Bei dieser Methode entstehen aus CO2 als metallorganische Gerüste (MOFs) bezeichnete Strukturen, was auf einen neuen und einfacheren Weg zur Nutzung des Treibhausgases hinweist, um gleichzeitig die globale Erwärmung zu bekämpfen. Die Forschungsarbeiten wurden von Wissenschaftlern des Institute for Integrated Cell-Material Sciences (iCeMS) der Universität Kyoto und Kollegen durchgeführt. Die Ergebnisse wurden im Journal of the American Chemical Society veröffentlicht.
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So geht Klimaneutralität 2045

Was der erste Modellvergleich für Deutschland zeigt

Um Deutschland in weniger als 25 Jahren klimaneutral zu machen, muss die nächste Bundesregierung sehr schnell sehr viel auf den Weg bringen. Das zeigt der Ariadne-Szenarienreport, der Transformationspfade zur Klimaneutralität 2045 erstmals im Modellvergleich ausbuchstabiert. Die Studie von mehr als 50 Forschenden aus mehr als 10 Instituten, darunter dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE sowie weiteren Fraunhofer-Instituten, belegt: Die Stromerzeugung aus Wind und Sonne müsste bis 2030 etwa 50 Prozent größer sein als bislang angepeilt. Der Ausstieg aus der zunehmend unwirtschaftlichen Kohlestromerzeugung würde für die Klimaneutralität 2045 bereits um 2030 erfolgen. Erhebliche zusätzliche Kraftanstrengungen werden in den Sektoren Industrie, Gebäude und Verkehr notwendig sein. (Titel: Ariadne-Report – Titel © Kopernikus Projekte; BMBF;) weiterlesen…

10 Jahre IRENA in Deutschland

: Jubiläum des Innovations- und Technologiezentrums (IITC) in Bonn

Seit IRENA 2009 in Bonn von 75 Ländern gegründet wurde, ist die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien Herzstück eines beispiellosen globalen Zuwachses an erneuerbaren Energien. IRENA hat sich – so eine Medienmitteilung anlässlich des Jubiläums – als einzigartige internationale Plattform für den Austausch von Wissen und politischen Strategien positioniert, um die Nutzung erneuerbarer Energien im Kampf gegen den Klimawandel, Energiearmut und Luftverschmutzung zu forcieren und gleichzeitig nachhaltiges Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu fördern. weiterlesen…