H2Mare bekommt mehr als 100 Mio. vom BMBF

Windgeneratoren mit integriertem Elektrolyseur zur nachhaltigen Off-Shore-Wasserstoffgewinnung

Die Offshore-Windenergieanlagen der Zukunft produzieren keine Elektronen, sondern Moleküle. Autarke Einheiten aus Windenergieanlage und integriertem Elektrolyseur stellen Grünen Wasserstoff im Industriemaßstab her und sparen die Kosten für einen elektrischen Netzanschluss. Damit können sie einen maßgeblichen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen leisten. In einem zweiten Schritt kann der Grüne Wasserstoff in weitere synthetische Kraftstoffe und Energieträger umgewandelt werden. Im Rahmen des vom BMBF geförderten Leitprojektes H2Mare soll diese Vision Wirklichkeit werden. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg sind daran beteiligt und haben nun eine Förderzusage erhalten. (Foto: Offshore-Windpark – © Mitchell Orr on Unsplash) weiterlesen…

Warum China in den Klimaschutz investiert

Deutsch-chinesische Forschungsgruppe: Bessere Luft in Chinas Städten als Motiv

China verursacht weltweit am meisten CO2 und trägt so maßgeblich zur Klimaerwärmung bei. Doch mittlerweile investiert die Volksrepublik stark in die Reduktion ihres CO2-Ausstoßes. Dahinter steckt vermutlich mehr als der reine Wunsch nach Klimaschutz. Denn mit einem Rückgang der CO2-Emissionen geht auch eine Verbesserung der Luftqualität auf lokaler Ebene einher. Dabei scheint einer Medienmitteilung vom folgend erstmals klar, dass der lokale Zusatznutzen von Klimaschutz die individuellen Entscheidungen von Einwohnerinnen und Einwohnern Pekings beeinflusst. Die Ergebnisse erscheinen nun in der Fachzeitschrift „Land Economics“. weiterlesen…

Kreislaufwirtschaft für PV-Anlagen

Green Productivity Index

Ziel der Kreislaufwirtschaft ist es, Materialien und Produkte möglichst lange zu nutzen, wiederzuverwenden, zu reparieren oder zu recyceln, um die Umweltbelastung gering zu halten. Idealerweise fällt in einem solchen System überhaupt kein Abfall mehr an. Am Lehrstuhl für Produktionswirtschaft der Ruhr-Universität Bochum haben Verena Aufderheide und Laura Montag ein zirkuläres System für Photovoltaikanlagen erarbeitet. weiterlesen…

Forschungspolitische Empfehlungen zum chemischen Kunststoffrecycling

DECHEMA mit neuem Papier

Chemisches Recycling ist ein wichtiger Baustein beim Aufbau der Kreislaufwirtschaft und zur Erreichung von Treibhausgasneutralität. Doch damit die Verfahren industriell eingesetzt werden können, bleibt noch einiges zu tun. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI), DECHEMA und PlasticsEurope Deutschland (PED) skizzieren in einem gemeinsamen Papier Wege zur Umsetzung und sprechen sich für eine gezielte Forschungsförderung im Zusammenhang mit Wasserstofftechnologien aus. weiterlesen…

Zukunft des chemischen Recyclings von Kunststoffabfällen

Zerlegung von Plastik in kleinere Moleküle als die ursprünglichen

Neue Forschungsarbeiten des College of Engineering der Cornell-Universität wollen laut einem Artikel von Syl Kacapyr auf der Webseite der Universität den Prozess des chemischen Recyclings vereinfachen – eine aufstrebende Industrie, die Abfallprodukte in natürliche Ressourcen zurückverwandeln könnte, indem sie Kunststoff in kleinere Moleküle zerlegt, als die, aus denen er ursprünglich hergestellt wurde. Die Cornell-University in in Ithaca, New York, ist eine von acht Universitäten der Ivy Leage und eine der renommiertesten der Welt. weiterlesen…

Europäische Glas-Glas-PV-Module besonders klimafreundlich

40 Prozent weniger CO2

In einer am publizierten Untersuchung haben Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE errechnet, dass in der Europäische Union hergestellte Silicium-PV-Module 40 Prozent weniger CO2 erzeugen als Module chinesischer Produktion. Mithilfe einer Lebenszyklusanalyse verglich das Forschungsteam die CO2-Fußabdrücke monokristalliner Solarmodule deutscher, europäischer und chinesischer Herstellung. Dabei fanden sie auch heraus, dass Glas-Glas-Module im Vergleich zu PV-Modulen mit Rückseitenfolien unabhängig von ihrem Produktionsstandort eine zusätzliche Emissionsreduktion von 7,5 bis 12,5 Prozent ermöglichen. weiterlesen…

Jetstream könnte nach Norden wandern

Dramatische Folgen

Wenn die starke globale Erwärmung anhält, könnte der nordatlantische Jetstream in den kommenden Jahrzehnten nordwärts wandern – mit dramatischen Folgen: Verschiebungen der Niederschlagsmuster in den mittleren Breiten und eine Zunahme von Dürren, Hitzewellen, Überschwemmungen und anderen extremen Wetterereignissen in Europa und im Osten der USA. Zu diesem Schluss kommt laut Scientific American eine am 21.09.2021 in den Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) publizierte Untersuchung sieht die Gefahr, dass der Jetstreamei einem starken Erwärmungsszenario innerhalb weniger Jahrzehnte – etwa bis 2060 – über die Grenzen seines historischen Bereichs hinaus verschieben könnte. weiterlesen…

WHO empfiehlt drastisch schärfere Luftschadstoff-Grenzwerte

Neue globale Luftqualitätsrichtlinien sollen Millionen von Menschenleben retten

Luftverschmutzung ist neben dem Klimawandel eine der größten Umweltbedrohungen für die menschliche Gesundheit (siehe: solarify.eu/luftverschmutzung-groesstes-umweltbedingtes-gesundheitsrisiko) und verursacht jedes Jahr schätzungsweise 7 Millionen vorzeitige Todesfälle. Die neuen globalen Luftqualitätsleitlinien (Global Air Quality Guidelines – AQGs) der WHO liefern eindeutige Beweise für die gesundheitlichen Schäden, welche die Luftverschmutzung bei noch niedrigeren Konzentrationen als bisher angenommen verursacht. In den Leitlinien werden neue Luftqualitätswerte empfohlen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, indem die Werte der wichtigsten Luftschadstoffe, von denen einige auch zum Klimawandel beitragen, gesenkt werden. weiterlesen…

Luftverschmutzung größtes umweltbedingtes Gesundheitsrisiko

Ärztezeitung: Bereits wenige Luftschadstoffe steigern Infarktrisiko

Wissenschaftler wissen es längst: Feinstaub, Stickoxide, Ruß und Ozon begünstigen schon in kleinen Mengen Schlaganfälle und koronare Herzkrankheiten, so die Ärztezeitung am 19.09.2021 – kurz bevor die WHO neue Grenzwerte für die Luftverschmutzung verkünden will. Klimawandel und Luftverschmutzung haben gemeinsame Ursachen und schaden damit mehrfach der Gesundheit, so die Deutsche Allianz Klimwandel und Gesundheit (KLUG), die eine HZM-Studie zitiert. weiterlesen…

Karliczek stellt innovatives Methanolauto vor

Schlögl: „Dringlichkeit des Klimaschutzes erfordert raschen und umfassenden Einstieg in regenerative Energien“

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat gemeinsam mit dem Carbon2Chem-Koordinator Prof. Robert Schlögl, MPI für Chemische Energiekonversion in Mülheim/Ruhr, am 22.09.2021 in Berlin den Prototypen eines Autos vorgestellt, das mit dem synthetischen Kraftstoff Methanol angetrieben werden kann – so eine Medienmitteilung auf der Internetseite des BMBF. (Foto: BMin Anja Karliczek und Prof. Robert Schlögl stellen Methanol-Auto vor – © BMBF, Hans-Joachim Rickel) weiterlesen…