Welcome back, America!

Biden beginnt Tag seines Amtsantritts mit Rückkehr der USA in die internationale Klimapolitik

Germanwatch und der BEE begrüßten Ankündigungen und erste Entscheidungen der neuen US-Regierung. Großes Investitionsprogramm werde der Test sein für die Ernsthaftigkeit der neuen Klimapolitik. „Die heute offiziell eingeleitete schnelle Rückkehr der neuen US-Regierung in das Pariser Klimaabkommen ist international von überragender Bedeutung“, sagte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. (Amerikanische Flagge – Foto © von Capri23auto auf Pixabay) weiterlesen…

2021: Europäisches Jahr der Schiene

Umweltverbände fordern neuen Aufbruch für europäischen Bahnverkehr

Umweltorganisationen aus Deutschland, Polen, Spanien, Frankreich und auf EU-Ebene fordern die EU und die Bundesregierung auf, im diesjährigen Europäischen Jahr der Schiene den internationalen Bahnverkehr zu stärken. In einem am 20.01.2021 veröffentlichten Report „Spring auf den Zug auf! Für eine Renaissance der Bahn in Europa“ zeigen sie auf, wie neue internationale Direktverbindungen mit Tag- und Nachtzügen, bequeme Buchung von Auslands-Bahnverbindungen und Investitionen in grenzüberschreitende Infrastruktur einen großen Beitrag zum Klimaschutz in Europa leisten können. weiterlesen…

5,3 Mrd. Euro für klimafreundliche Nutzfahrzeuge

Gesamtkonzept legt Schritte und Maßnahmen fest

Am 11.11.2020 veröffentlichte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ein „Gesamtkonzept klimafreundliche Nutzfahrzeuge“. Es konkretisiert Maßnahmen des Klimaschutzprogramms 2030 mit Bezug zum Straßengüterverkehr und dem Ziel, dass bis 2030 ein Drittel der Fahrleistung von schweren Nutzfahrzeugen elektrisch oder auf Basis strombasierter Kraftstoffe erbracht werden soll. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (19/25777) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/25271) hervor – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. weiterlesen…

Virtueller Handelsblatt-Energiegipfel 2021

RWE-Chef kritisiert falsche Regulierungsanreize und will andere Prioritäten

Der virtuelle Handelsblatt-Energiegipfel 2021 vom 13. bis 15. Januar 2021 beschäftigte sich mit den Chancen von Künstlicher Intelligenz (KI) für die Energiewirtschaft. Vor allem RWE-Boss Rolf Martin Schmitz missfällt so einiges am Energie-Regulierungsregime. Er diagnostizierte „falsche Anreize bei der Windenergie, unzureichende Maßnahmen bei der Versorgungssicherheit und unausgewogene Regulierung beim Wasserstoff“. Letzteres nimmt nicht wunder: Denn RWE will nach den Worten von Schmitz eine führende Rolle im Zukunftsmarkt Wasserstoff spielen: „Wir decken die gesamte Wertschöpfungskette ab, das können andere auch, aber wir glauben, dass wir es besser können.“ weiterlesen…

Transparenz erwünscht

Verbraucherschützer fordern staatliches Siegel für grünen Wasserstoff

Eine Befragung der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbz) zeigt, dass transparente Informationen gewünscht werden. Dann ist eine Mehrheit der Verbraucher auch bereits, 10 bis 20 Prozent Mehrkosten für grünen Wasserstoff in Kauf zu nehmen. Sandra Enkhardt hat sich die Umfrage für das pv magazine am 18.01.2021 angesehen. weiterlesen…

CO2-Bepreisung allein bringt technologischen Wandel kaum voran

Umfassender Umbau des Energiesystems notwendig, um klimaneutral zu wirtschaften

Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, muss die Staatengemeinschaft bis 2050 klimaneutral wirtschaften. Für das wichtigste klimapolitische Instrument halten viele Regierungen und Fachleute die CO2-Bepreisung – auch Deutschland hat sie gerade für Verkehr und Wärme eingeführt. Eine Studie zeigt jedoch, dass deren Lenkungswirkung nicht so stark ist wie erhofft, wie das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam am 15.01.2021 mitteilte. weiterlesen…

Quo vadis Klimaschutz?

Wiederbeitritt der USA zum Pariser Klimaabkommen

Noch vor seiner offiziellen Amtseinführung kündigt der neue Präsident Joe Biden den Wiederbeitritt der USA zum Pariser Klimaabkommen an – ein deutliches Zeichen für eine amerikanische Kehrtwende bei der Klimapolitik. Was können wir nun von dieser Neuausrichtung erwarten und welche Bedeutung hat das Pariser Klimaabkommen insgesamt für den globalen Klimaschutz ab 2021? Ein Climate Action Insight von Sascha Lafeld, Head of Carbon Offset & Green Energy Services vom 19.01.2021. weiterlesen…

Bislang größter russischer Windpark am Netz

Rosatom startet 210 MW – 2024: 1,2 GW

Im Dezember 2020 hat Rosatom-Novawind das bislang größte Windkraftwerk in Russland in Betrieb genommen. Seit Januar speist der Kochubeyevskaya-Windpark, das zweite fertiggestellte Projekt von NovaWind JSC (der für Windenergieprojekte zuständigen Abteilung von Rosatom), Strom ins Netz ein. Der Windpark Kochubeyevskaya in der Region Stavropol mit einer installierten Leistung von 210 MW besteht aus 84 Windturbinengeneratoren. Der lokale Anteil der Anlagenausrüstung beträgt 65 %, sagt das russische Ministerium für Industrie und Handel. weiterlesen…

EUA: EE nutzen Klima- und Umweltschutz

Vielfältige Vorteile des Umstiegs auf Erneuerbaren Strom

Die verstärkte Nutzung von grünem Strom in der Europäischen Union hat nicht nur die mit dem Klimawandel verbundenen Belastungen, sondern auch die Luft- und Wasserverschmutzung (Feinstaubbildung, Eutrophierung und Versauerung) verringert, so ein am 14.01.2021 veröffentlichtes Infoblatt der Europäischen Umweltagentur (EUA). Gezieltere Maßnahmen können dazu beitragen, die negativen Umweltauswirkungen des Ausbaus der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien zu minimieren. weiterlesen…

Wie fliegen wir klimaneutral?

Sogar mit fossilen Treibstoffen (und CCS)

Eine klimaneutrale Luftfahrt ist möglich, schreibt Fabio Bergamin am 13.01.2020 auf der Internetseite der ETH Zürich. Dabei dürften auch in Zukunft Flugzeuge mit fossilen Treibstoffen betrieben werden. Klimaschutz und Verwendung von fossilen Treibstoffen schließen einander nicht aus – wenn das ausgestoßene CO2 konsequent im Untergrund gespeichert wird. weiterlesen…