PIK-Potsdam zum Zustand unseres Planeten

„Dieses Jahrzehnt muss die Trendwende zu weniger Emissionen und Biodiversitätsverlust bringen“

Die Menschheit ist heute die treibende Kraft auf unserer Erde – und menschliches Handeln bedroht die Widerstandsfähigkeit und Stabilität ihrer Biosphäre, dieses hauchdünnen Schleiers um die Erde, in dem das Leben gedeiht. Dies hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Entwicklung von Zivilisationen, erklärt eine internationale Gruppe von Forschenden im Zuge eines Berichtes von Wissenschaftlern des PIK-Potsdam, der am 22.03.2021 für den ersten Nobelpreis-Gipfel veröffentlicht wurde. Der von 26. bis 28. April 2021 stattfindende digitale Gipfel wird den Zustand des Planeten im Zuge der COVID-19-Pandemie thematisieren. (Foto: Heutzutage machen wilde Tiere – wie hier afrikanische Buschelefanten – nur noch 4% der Säugetierpopulation der Erde aus. – Foto © kolibri5 auf Pixabay) weiterlesen…

CO2-Bepreisung von Kunststoffen?

Vorschlag des VDMA

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) setzt sich für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft für Kunststoffprodukte ein. Voraussetzung dafür sind ihre Rezyklierbarkeit nach Gebrauch und die Wiederverwendbarkeit in neuen Produkten. Entscheidend für das Gelingen der Kreislaufwirtschaft ist ein funktionierender Markt für den Einsatz von Kunststoff-Rezyklaten. Das betrifft sowohl die Menge, die Qualität als auch das Preisgefüge. Deshalb spricht sich der VDMA auch für produktspezifische Einsatzquoten für Rezyklate aus. weiterlesen…

Anthropogene Dürren in Europa

27.080 Holzstücke aus mehr als zweitausend Jahren untersucht

„Unsere Rekonstruktion zeigt, dass die Abfolge der jüngsten europäischen Sommerdürren seit 2015 n. Chr. in den letzten 2.110 Jahren beispiellos ist“, schreibt ein internationales Forscherteam in Nature Geoscience. „Chemische Fingerabdrücke von europäischen Eichen“ aus mehr als zweitausend Jahren belegen, besonders aber die untersuchten Baumproben von 2015 bis 2018, belegen eindeutig, „dass die Trockenheit in den vergangenen Sommern alle anderen Schwankungen übertrifft“. weiterlesen…

93% der Entrepreneurs For Future wollen höheren CO2-Preis

Klimastudie der Wirtschaft

Auch beim Klimastreik am 19.03.2021 stand die innovative Wirtschaft wieder an der Seite der FridaysForFuture – so eine Medienmitteilung der Entrepreneurs For Future. Anlässlich des globalen Klimastreiks veröffentlichen diese eine neue Klimastudie, die zeigt: Klimaschutz steht bei den Unternehmen trotz Corona ganz oben auf der Agenda. Nur – dazu gehen die politischen Instrumente der Bundesregierung den meisten Unternehmen nicht weit genug. weiterlesen…

Stadtentwicklung: Smart, aber kaum nachhaltig

von Dieter Geissbühler – aus: Luzerner Zeitung – mit freundlicher Genehmigung des Autors

„Keine Straßen, dafür ausgeklügelte Röhrensysteme: So sieht die Stadt der Zukunft aus“, dies war der Titel eines Artikels über zwei neue sogenannte Smart-Citys im St.Galler Tagblatt vom 27.02.2021. Der Artikel beschäftigt sich fundiert mit bestehenden Großprojekten für stark technisierte, CO2-freie Städte der Zukunft – Planstädte, die von Grund auf neu gebaut werden. Die durchgeplante Stadt ist kein neues Phänomen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zum Beispiel wurde 50 Kilometer nördlich von London die erste Gartenstadt, Letchworth Garden City, gebaut. Doch selbst hier, wo eigentlich der Mensch ins Zentrum gestellt werden sollte, zeigte sich: Letztlich geht es bei Planstädten immer um eine Effizienzsteigerung städtischer Strukturen, die fast ausschließlich auf technologischen Fortschritt ausgerichtet ist. weiterlesen…

„Fridays for Future“: Kunstaktion und Bootsdemo fürs Klima

Die Proteste in Berlin und Brandenburg

Erstmals seit einem halben Jahr traten die Klimaschützer von „Fridays for Future“ am wieder in einen Klimastreik mit weltweiten Events: Mit 1.000 Aktionen in 50 Ländern – allein in Deutschland wurde in mehr als 200 Städten demonstriert – in Berlin und Brandenburg fanden unter dem Motto „#AlleFür1Komma5“ zahlreiche Aktionen zu Wasser und auf der Straße statt – zum siebten Mal. Die Teilnehmerzahlen waren aufgrund von Corona vielerorts beschränkt. Ausschnitte aus einem Bericht des Senders rbb am gleichen Tag. (Foto © Fridays for Future, mit frdl. Genehmigung) weiterlesen…

Stark erweiterte Onlinedatenbank biogener Rohstoffe

DBFZ präsentiert Biomassepotenziale

Systematisch aufbereitete und leicht zugängliche Forschungsdaten können eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für eine Vielzahl von Akteuren aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft darstellen. Die vom DBFZ entwickelte Ressourcendatenbank mit zahlreichen Informationen über verschiedene Biomassepotenzialen und deren aktueller Nutzung wurde umfangreich erweitert und steht mit einer Vielzahl von neuen Funktionalitäten ab sofort auch zweisprachig (DE/EN) zur Verfügung. Das neue Informationsangebot kam bereits u.a. bei der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) zum Einsatz und ist unter dem Link webapp.dbfz.de kostenfrei erreichbar. weiterlesen…

Milliardenrisiko CO2-Zertifikate

Existenz thyssenkrupps steht auf dem Spiel

„Keine Kohle für den Wasserstoff“ – „Die EU verschärft die Klimavorgaben und die Preise für CO2-Zertifikate steigen. Im Fall thyssenkrupps sind das Milliarden. Dieses Geld fehlt dem Konzern ausgerechnet für den Umbau seiner Anlagen auf Wasserstoffbasis“, schreiben Angela Hennersdorf und Silke Wettach in der Wirtschaftswoche vom 16.03.2021 (Foto: „Wir kochen auch nur mit Wasserstoff“ – Plakat zur Pressemitteilung 20210118 © thyssenkrupp Steel Europe). weiterlesen…

Plädoyer für soziale und ökologische Nachhaltigkeit

OECD-Leitfaden zur Klima-Resilienz

Trotz ständiger Warnungen von Wissenschaftlern vor der Gefahr einer globalen Pandemie waren die Länder nur unzureichend auf COVID-19 vorbereitet. Das Gleiche gilt für die Risiken, die mit dem Klimawandel verbunden sind. Der OECD-Leitfaden „Strengthening Climate Resilience: Guidance for Governments and Development Co-operation“ will Regierungen und Institutionen in der Entwicklungszusammenarbeit bei ihren Bemühungen unterstützen, die Widerstandsfähigkeit menschlicher und natürlicher Systeme gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels zu stärken. weiterlesen…

Treibhausgasausstoß sank 2020 um 8,7 % – ein Drittel davon Corona-geschuldet

40,8 Prozent Rückgang seit 1990 – positiver Trend der Vorjahre setzt sich fort

In Deutschland wurden 2020 rund 739 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt – das sind rund 70 Mio. t oder 8,7 Prozent weniger als 2019. Das geht laute einer gemeinsamen Pressemitteilung von Umweltbundesamt (UBA) und Bundesumweltministerium (BMU) aus den UBA-Emissionsdaten hervor, die erstmals nach den Vorgaben des Bundesklimaschutzgesetzes vorgelegt wurden. Die Minderung 2020 ist der größte jährliche Rückgang seit dem Jahr der deutschen Einheit 1990. weiterlesen…