Mehr Kreislaufwirtschaft in der Schweiz!

Koalition „Lang leben unsere Produkte!“ gegründet

Die 14 Mitglieder der neu gegründeten Koalition „Lang leben unsere Produkte!“ stellen am 10.10.2022 fest: Es sei zwar allgemein anerkannt, dass langlebige Produkte wichtig seien, um die Ressourcenverschwendung zu begrenzen. Aber die Wegwerfmentalität sei noch lange nicht überwunden. Das Problem? Auch heute seien viele Produkte nicht reparierbar, so eine Medienmitteilung von Greenpeace-Schweiz. weiterlesen…

Die Rolle der Wälder für die Klimastabilisierung

European Green Deal: Bis 2050 sollen die Wälder des Kontinents noch deutlich mehr CO2 aus der Atmosphäre holen

Ein Bericht des European Forest Institute (EFI), an dem PIK-Forscher Christopher Reyer mitgewirkt hat, zeigt: Für Wälder alleine ist das Ziel nicht realistisch. Zwar lässt sich die Klimawirkung der Wälder durch verschiedene Maßnahmen steigern, aber nicht in diesem Maße. „Hinzu kommt, so zeigt die Literaturstudie, dass der Klimaschutz im Wald immer Zielkonflikte mit sich bringt: Soll weniger Holz entnommen werden oder mehr?“, heißt es in einer Pressemitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) vom 05.10.2022. weiterlesen…

Jährlich könnten eine Million Tonnen CO2 eingespart werden

PV-Module auf Lärmschutzbauten können wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten

Die Energiewende nimmt weiter Fahrt auf. Dabei ist auch der Ausbau von Photovoltaik auf Flächen im öffentlichen Raum gefragt. Das Potenzial für Lärmschutzbauten zeigt eine Analyse, die der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Zusammenarbeit mit dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA) und der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) im Rahmen des Expertennetzwerks des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) durchgeführt hat. Laut Bundesminister Volker Wissing könnten entlang der deutschen Autobahnen und Bahngleise mit PV-Modulen ausgestattete Lärmschutzwände und -wälle pro Jahr bis zu 1 Million Tonnen CO2 einsparen. „Damit könnten wir einen substanziellen Beitrag zu den nationalen Klimaschutzzielen leisten,“ so der Minister wörtlich, dessen Klimabilanz nicht berauschend ausfällt. weiterlesen…

Reduzierung und Recycling von Elektroaltgeräten

Kreislaufwirtschaft könnte Verlust von etwa 65 Milliarden Euro pro Jahr verhindern

Die DHL Supply Chain erweitert ihr Angebot an Logistikdienstleistungen im Bereich Recovery Management, das besonders für Technologieunternehmen relevant ist. Die neue Lieferkettenlösung aus der Kreislaufwirtschaft unterstützt laut einer Medienmitteilung vom 05.10.2022 CISCO Systems und andere Technologieunternehmen bei der Wiederverwendung, der Aufbereitung oder dem Recycling von Elektroaltgeräten oder gebrauchten elektronischen Bauteilen wie zum Beispiel Prozessoren, Touchscreens oder Computermodulen. weiterlesen…

Klimawandel macht diesjährige Sommerdürre 20x wahrscheinlicher

Katastrophe droht

Hohe Temperaturen, angeheizt durch den (anthropogenen) Klimawandel, trockneten in diesem Sommer die Böden der nördlichen Hemisphäre außerhalb der Tropen aus. Zu dem am veröffentlichten Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit daür im Steigen begriffen ist, kommt ein Team von Klimaforschenden unter der Leitung der ETH Zürich im Namen der World Weather Attribution Group (WWAG). weiterlesen…

Röntgenquellen wie BESSY II beschleunigen Erzeugung grünen Wasserstoffs

Grüner Wasserstoff: Raschere Fortschritte durch moderne Röntgenquellen

Mit der Elektrokatalyse von Wasser lässt sich elektrische Energie aus Sonne oder Wind zur Erzeugung von grünem Wasserstoff nutzen und so speichern. Ein Überblicksbeitrag in Angewandte Chemie zeigt, dass moderne Röntgenquellen wie BESSY II die Entwicklung von passenden Elektrokatalysatoren vorantreiben können. Vor allem lassen sich mit Hilfe von Röntgenabsorptionsspektroskopie die aktiven Zustände von katalytisch aktiven Materialien für die Sauerstoffentwicklungsreaktion bestimmen – ein wichtiger Beitrag, um effiziente Katalysatoren aus günstigen und weit verbreiteten Elementen zu entwickeln. (Grafik: Manganoxide in verschiedenen strukturellen Varianten – spannende Materialklasse für Elektrokatalysatoren – © M. Risch, HZB) weiterlesen…

über den Umgang mit sozialen Medien in der Krisenbewältigung

Wissenschaftler veröffentlichen Untersuchung der Flutkatastrophe 2021

Im Katastrophenfall sind Social-Media-Plattformen Fluch und Segen zugleich. Hier überschlagen sich Meldungen und Posts über das Ereignis – manche sind wertvoll, andere falsch. Diese Vielzahl an Informationen für Krisenstäbe und Einsatzleitungen auszuwerten und die hilfreichsten zur Verfügung zu stellen, ist Aufgabe sogenannter Virtual Operations Support Teams, kurz VOST. Welche Rolle diese Teams bei der Flutkatastrophe 2021 in Wuppertal übernommen haben, haben Wissenschaftler der Bergischen Universität nun in einer Untersuchung ausgewertet. weiterlesen…

Arktischer Ozean künftig auch im Sommer versauert?

AWI-Untersuchung befürchtet, der Klimawandel könnte jahreszeitliche Versauerung des Arktischen Ozeans verschieben und intensivieren

Die Meere unseres Planeten haben in den vergangenen 200 Jahren mehr als ein Viertel des vom Menschen verursachten Kohlendioxids aus der Atmosphäre aufgenommen. Das hat dazu geführt, dass sie seit Beginn der industriellen Revolution um fast 30 Prozent saurer geworden sind. Der pH-Wert des Wassers ist dabei allerdings nicht immer gleich, er schwankt abhängig von Jahreszeit und Region. Die niedrigsten Werte treten natürlicherweise im Winter auf. Das könnte sich aber ändern, denn mit dem Klimawandel kann sich dieser Wert in den Sommer verlagern, wie ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts nun zeigen konnte. Mit weitreichenden Folgen für das Leben im Ozean, wie sie in Nature schreiben. weiterlesen…

Wundergestein bindet massenhaft Kohlendioxid

CO2-Verringerung: Welchen Beitrag können Olivine leisten?


Durch den Einsatz von zerkleinertem Olivin in 0,1 % bis 0,25 % der globalen Schelfmeere könnten 1 Milliarde Tonnen CO2 aus der Atmosphäre entfernt werden. Das Coastal Carbon Capture-Projekt könnte den Säuregehalt der Ozeane verringern und die Küsten vor dem Anstieg des Meeresspiegels schützen. In größerem Maßstab könnten die Kosten für die Beseitigung von Kohlendioxid bei 35 Dollar pro Tonne liegen. Olivin, ein grüner Sand, kann Kohlendioxid binden. Ähnliches wird laut Wirtschaftswoche soeben in Puerto Rico untersucht. (Foto: Grüner Olivinsand auf Hawaii – © Brocken Inaglory – Eig. Werk, commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0) weiterlesen…

LEAG plant GigawattFactory

Bis 2030 Photovoltaik- und Windanlagen mit zusammen sieben Gigawatt Leistung

Die Zukunft der Energieversorgung liegt bei den Erneuerbaren Energien. Die LEAG will in der Lausitz das größte Zentrum grüner Energie in Deutschland errichten, die GigawattFactory. Bis 2030 sollen Photovoltaik- und Windanlagen mit zusammen sieben Gigawatt Leistung entstehen. Basis für dieses grüne Powerhouse sind die Bergbaufolgelandschaften der Lausitzer Tagebaue. Dieser weiträumige Flächenschatz für die effiziente Nutzung Erneuerbarer Energien sei vergleichsweise konfliktarm für Mensch, Natur und Umwelt. weiterlesen…