Der Beginn des Solarzeitalters

von Gerard Reid, Energy & Finance Consultant

Anfangs war ich sehr skeptisch, was die Solarenergie anging und ihre Fähigkeit, wirtschaftlich zu werden. 2003 besuchte ich zum ersten Mal eine Solarfabrik im Auftrag eines Kunden, der in ein Berliner Solarunternehmen investieren wollte. Damals kostete ein 200-Watt-Solarmodul 1.150 Euro, wobei das Geschäftsmodell durch eine hohe EEG-Umlage der deutschen Regierung unterstützt wurde. Heute kostet ein Solarmodul 50 Euro und ist in den meisten Teilen der Welt die billigste Art, Strom zu erzeugen. Ich bin nun völlig davon überzeugt, dass es fortgesetzte Kostensenkungen und Verbesserungen bei den Energiespeichertechnologien der Solarenergie ermöglichen werden, nicht nur die Elektrifizierung unserer Welt voranzutreiben, sondern auch die wichtigste Energiequelle des 21. Jahrhunderts zu werden. weiterlesen…

BMWi für Verbrauchs- und CO2– Emissionskennzeichnung für Neufahrzeuge

…bis zum Inkrafttreten einer neuen Pkw-EnVKV

Ab dem 01.01.2021 sind die Mitgliedstaaten der Europäischen Union dazu verpflichtet, neue Pkw, die zum Verkauf oder Leasing angeboten werden, mit Verbrauchs- und Emissionsangaben nach dem neuen Prüfzyklus WLTP (Worldwide Harmonized Light Duty Test Procedure) zu bewerben. An der Novellierung der Pkw-Energieverbrauchs-Kennzeichnungs-Verordnung (Pkw-EnVKV) wird zurzeit gearbeitet. Bis zum Inkrafttreten empfiehlt das Bundeswirtschaftsministerium – so eine BMWi-Medienmitteilung – eine zusätzliche Verbrauchs- und CO2-Emissionskennzeichnung. weiterlesen…

Jahresrückblick: Vom Deckel zur Novelle

pv magazine-Schlaglichter

Unter der Generalüberschrift „Schlaglichter“ hat im Branchenportal pv magazine einen Jahresrückblick spezieller Art in vier Kapiteln/Quartalen zusammengestellt – eine verdienstvolle Fleißarbeit:

  1. Das politische Gezerre um den 52-Gigawatt-Deckel und die nationale Wasserstoffstrategie
  2. Mit der Corona-Pandemie beginnt die Diskussion über die kurz- und langfristigen Konsequenzen
  3. Die Stromerzeugungsrekorde reißen nicht ab
  4. Das Ringen um die EEG-Novelle 2021
    Solarify dokumentiert.
  5. weiterlesen…

Mit grünem Wasserstoff zur Verkehrswende

Wuppertal ist Vorbild in der Energiewende

Wuppertal, die Großstadt im Bergischen Land, überzeugt durch ein Nahverkehrskonzept, das durch regional produzierten Wasserstoff die Verkehrswende voranbringen soll. Bis 2030 sollen bereits 93 Prozent des Wasserstoffs lokal in der Modellregion produziert werden. Gleichzeitig entwickelt die Stadt Konzepte, wie eine nachhaltige Stadtentwicklung mit wirtschaftlichen Anreizen und sozialem Engagement verbunden werden kann, wie die Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE) am 21.12.2020 mitteilte. (Foto: Wasserstoffbus in Wuppertal – © Stadt Wuppertal -EKdM_Wuppertal_wsw_wasserstoffbus_72dpi) weiterlesen…

Klimavorsprung der Schiene wird immer größer

Bahnen nutzen technischen Fortschritt deutlich besser als andere Verkehrsträger

Beim Klimaschutz wird die Kluft zwischen Schienen- und Straßenverkehr immer größer, wie der Langfristvergleich der Allianz pro Schiene zeigt. Die Eisenbahnen reduzierten demnach ihre Treibhausgasemissionen zwischen 2013 und 2019 im Personen-Nahverkehr um fast ein Viertel, im Fernverkehr um ein Drittel und im Güterverkehr um gut ein Viertel. weiterlesen…

Altmaier: „Zentraler Schritt für die Energiewende“

„EEG tritt wie geplant zum 1. Januar 2021 in Kraft“

Das Gesetz zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und weiterer energierechtlicher Vorschriften wurde am 28.12.2020 veröffentlicht und tritt zum 01.01.2021 in Kraft – so eine Medienmitteilung aus dem BMWi. Es enthält die neuen Rahmenbedingungen für den künftigen Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. weiterlesen…

Importierte Waren belasten Klima zusätzlich

Gut 200 Millionen Tonnen CO2-Emissionen mehr aufs EU-Konto

Eine am 28.12.2020 in Global Environmental Change veröffentlichte Untersuchung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und der Universität Leiden in den Niederlanden beziffert, wie stark wir über importierte Waren das Klima belasten. Maßstab für die Zurechnung der Emissionen auf Produzenten und Verbraucher ist der ökonomische Vorteil. weiterlesen…

Forscher gegen E-Fuels in Pkw

Einsatz von synthetischen Kraftstoffen nur im Schwerlast-, Schiffs- und Flugverkehr

Synthetische Kraftstoffe (auch Designer oder Powerfuels, alternative Kraftstoffe oder E-Fuels) sollten zuvorderst in der Industrie und im Schwerlast-, Schiffs- und Flugverkehr eingesetzt werden, erklärten deutsche Energie- und Klimaforscher am 22.12.2020 gegenüber dem Science Media Center – so Ralph Diermann auf pv magazine. In Pkw hätten sie allenfalls für eine Übergangsphase und in Elektro-Hybrid-Modellen ihre Berechtigung. weiterlesen…

CO2-Preis für Emissionen aus Wärme und Verkehr startet

Nationaler Emissionshandel für Brennstoffe setzt mehr Anreize zum Klimaschutz bei Heizen und Mobilität

Am 01.01.2021 startet in Deutschland das nationale Emissionshandelssystem (nEHS) für Brennstoffe. Das nEHS soll dazu beitragen, den CO2-Ausstoß in den Bereichen Wärme und Verkehr zu senken. Bis 2022 sind zunächst Benzin, Diesel, Heizöl, Flüssiggas und Erdgas Teil des nEHS. In das System einbezogen werden nach und nach aber weitere Brennstoffe, wie das UmweltBundesamt (UBA) am 29.12.2020 mitteilte. weiterlesen…