Lesehinweis: Rockfeller-Urenkelin greift Öl-Multi an
stern: Exxon Mobil mitschuld an Klimakrise
Die Wirtschaftswissenschaftlerin Neva Goodwin Rockefeller ist Ko-Direktorin des Global Development And Environment Institute an der Tufts-Universität in Massachusetts und Urenkelin von Standard Oil-Gründer John D. Rockefeller. Der beherrschte zeitweise 90 Prozent des US-Ölmarktes, Grundstein des sagenhaften Reichtums der Rockefellers. Heute sagt die 74jährige: „Wir hätten vor Jahrzehnten den Klimawandel verhindern können. Doch man hat uns belogen.“ Der von ihrem Urgroßvater gegründete Energie-Gigant, heute Exxon Mobil, sei mitschuldig am Klimawandel und leugne das wider besseres Wissen – schreibt stern-USA-Korrespondent Nicolas Büchse am 22.12.2018. weiterlesen…
Die Steinköhleförderung in Deutschland ist beendet – als letzte Zeche hat Prosper Haniel in Bottrop den Betrieb offiziell eingestellt. Bei einer Abschiedsveranstaltung in Bottrop übergaben Bergleute das letzte Stück Kohle an Bundespräsident Steinmeier – so eine
atteriespeicher sind ein Massenmarkt, zumindest als Energiespeicher für mobile Elektronik wie Smartphones, Laptops und zunehmend auch Elektro-Werkzeuge und E-Bikes. Da die Preise von Batteriespeichern rapide sinken, wird deren Einsatz auch in Gewerbe und Industrie immer interessanter. Dort ist oftmals das Einsparen von Netzentgelten heute lukrativer als eine Einsparung des „nackten“ Strom-Arbeitspreises. Anhand des Beispiels der Spitzenlastkappung wird
Wie schneiden fünf Fahrzeuge mit fünf unterschiedlichen Antrieben im praktischen Alltagstest ab? Was verbrauchen sie in der Stadt, auf der Autobahn und bei einer Fahrt über Land? Wie viel klimaschädliches CO2 stoßen sie dabei aus? Mit diesen Fragestellungen haben sich Studenten im
Das
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Die fortschreitende Klimaerwärmung ist heute offensichtlich: Die vergangenen vier Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, der jüngste Sommer brachte Wetterextreme auf der gesamten Nordhalbkugel, der Forschungsstand ist eindeutig. Noch vor ein paar Jahren jedoch wurde von manchen Medien und einigen Experten eine vermeintliche Pause der globalen Erwärmung diskutiert – obwohl es nie statistische Belege für eine nennenswerte Verlangsamung gegeben hat, wie neue Forschung jetzt bestätigt. Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler – u.a.
Die Klimakonferenz COP24 in Katowice machte am 15.12.2018 mit dem „Katowice Climate Package“, Detailregeln zur Umsetzung von COP21, das Pariser Klimaschutz-Abkommen umsetzungsreif. Neben der Stärkung der Minderungsehrgeizes wollte die polnische Regierung zudem das Thema „Just transition“, das heißt einen sozialverträglichen Strukturwandel, zu einem wichtigen Thema der Konferenz machen. In einer Diskussionsrunde erörterte das Wuppertal Institut am 19.12.2018 in Berlin eine erste Schnellanalyse, die zeigt: COP24 hat zwar den technischen Rahmen für den internationalen Klimaschutz bereitet und ist insofern ein wichtiger Schritt nach vorn, gemessen am Handlungsdruck sind die konkreten Minderungsambitionen der meisten großen Emittenten aber nach wie vor deutlich zu gering.
Der Klimaschutz bleibt eine enorme Herausforderung dieses Jahrhunderts. Die unumgängliche Dekarbonisierung (Defossilisierung) wird einen massiven Wandel in unseren Volkswirtschaften erfordern. Heizung, Verkehr, Elektrizität und Industrie müssen in eine Welt ohne fossile Brennstoffe überführt werden. Landwirtschaft und Industrie müssen neue Wege zur Emissionsreduzierung finden. Dieses Ziel – so ehrgeizig wie unerlässlich – erfordert eine einschneidende Klimapolitik. Und die hat nahezu in allen Facetten negative Auswirkungen auf den geringer bemittelten Teil der Gesellschaft. Georg Zachmann, veröffentlichte als Mitautor kürzlich einen Text des Wirtschafts-Thinktanks Bruegel aus Brüssel über die Verteilungseffekte der Klimapolitik: