Raus aus der Nische – hin zum Mainstream

Verbändebündnis: E-Mobilität muss verbraucherfreundlicher werden

Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein der Verkehrswende, aber nach wie vor kaum auf Deutschlands Straßen angekommen. Um deutlich mehr Verbraucherinnen und Verbraucher zum Umstieg aufs Elektroauto zu bewegen, muss die öffentliche Ladeinfrastruktur einfacher zu nutzen sein und transparenter werden. Das fordern der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der Bundesverband CarSharing (bcs), der Bundesverband Solare Mobilität (BSM) und die Interessengemeinschaft Elektromobilität Berlin-Brandenburg. weiterlesen…

Wo bleibt das Solare Zeitalter?

Acht Thesen zu Status quo und Aussichten der Energiewende

Unter der Fragestellung „Wo bleibt das Solare Zeitalter?“ diskutieren Ende September bei den Toblacher Gesprächen Experten aus Deutschland, Italien und Österreich über die globale Energiewende. Die zentralen Debatten müdeten in acht Thesen, an denen Prof. Bernd Hirschl, Forschungsfeldleiter des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) mitgearbeitet hat. Die globale Energiewende sei zwar eine beispiellose Herausforderung, aber sie ist möglich – und alternativlos, so das Fazit. weiterlesen…

Wachstumsunabhängig in die Zukunft

Neue Aussichten für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik – Zahrnt: „Es geht um Wachstum oder Klimaschutz“

Die globale Umwelt- und Klimakrise erfordert einen gesellschaftlichen Wandel. Immer stärker wird dabei die Forderung, auch das Thema Wirtschaftswachstum neu zu denken. Zu häufig werde ambitionierte Umweltpolitik aus Gründen eines Wachstumsvorbehalts nicht umgesetzt, so die Kritik. Auf der gemeinsam von Forschern des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Wuppertal Institut für Umwelt, Klima, Energie im Auftrag des Umweltbundesamtes ausgerichteten Tagung „Herausforderung Wachstumsunabhängigkeit“ diskutierten am 05.11.2018 in Berlin fast 200 Akteure aus verschiedenen Politikressorts, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft darüber, wie unsere Gesellschaft widerstandsfähiger werden kann – gegen die Folgen von Konflikten und Krisen, aber auch gegen Schwankungen von Märkten. Wenn eine Volkswirtschaft unabhängiger vom Wachstum würde, eröffnete dies nicht nur der Umweltpolitik, sondern vielen weiteren Politikfeldern neue Handlungsmöglichkeiten, so das Fazit. weiterlesen…

Remondis kauft Grünen Punkt

Ehrgeizige Recyclingquoten ab Januar 2019

Am hat Remondis zu hundert Prozent die Anteile der Duales System Deutschland Holding GmbH & Co. KG – kurz: DSD – Der Grüne Punkt erworben. Damit kehrte eines der nach eigenen Angaben „größten Unternehmen der Wasser- und Kreislaufwirtschaft“ in den Markt für Duale Systeme zurück. Der Erwerb stehe unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung. Die Übernahme trifft auf deutliche Kritik des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung. Von dort heißt es: „Sie wird zu weiteren Wettbewerbseinschränkungen in der Recycling- und Entsorgungsbranche führen. ‚Wir warnen eindringlich vor dieser Hochzeit der Giganten und gehen davon aus, dass das Bundeskartellamt das Verfahren an sich ziehen wird und fordern die Kartellbehörden auf, ganz genau hinzuschauen und diese Übernahme nicht durchzuwinken‘, erklärt dazu bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock„. weiterlesen…

Klimafreundlich Heizen

Warum es ohne Dämmen nun mal nicht klappt

Um den Ausstoß von Treibhausgasen aus deutschen Schornsteinen bis 2030 zu halbieren, führt kein Weg an deutlich effizienteren Gebäuden vorbei. Sie sind der Schlüssel für eine kostengünstige Wärmewende. Ohne zusätzliche Anstrengungen beim Dämmen kostet es nicht nur rund acht Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich, das Klimaschutzziel zu erreichen. Dieser Weg setzt auch unrealistisch hohe Importe von aus Strom produzierten Brennstoffen voraus, gibt der Thinktank Agora Energiewende, der die Studie „Wert der Effizienz im Gebäudesektor in Zeiten der Sektorenkopplung“ in Auftrag gegeben hat, zu bedenken. weiterlesen…

Bayern: Verfassungsrang für Klimaschutz

Aber bei Erneuerbaren Energien Fortführung des Stillstandes

CSU und Freie Wähler haben sich sehr schnell auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Anders als viele Medien behaupten, haben nicht die Parteien zugestimmt, sondern lediglich die beiden Spitzengremien der Parteien. Dies offenbare ein großes Demokratiedefizit, wenn nicht einmal die Parteimitglieder oder Delegierten auf einem Parteitag über eine Koalition abstimmen dürften, kritisiert der Präsident der Energy Watch Group (EWG), Hans-Josef Fell. Dass das kurz vor der bayerischen Landtagswahl auf Initiative von Hans-Josef Fell, Patrick Friedel (MdL), Bündnis 90/Die Grünen; Hans-Jürgen Fahn und den Freien Wählern gestartete Volksbegehren in den bayerischen Koalitionsvertrag aufgenommen wurde, werten die Initiatoren des Volksbegehrens als großen Erfolg. Als sehr enttäuschend beurteilt Fell, dass die bayerische Regierungskoalition die Erneuerbaren Energien eher bremst, statt weiter ausbaut. weiterlesen…

E-Autos dürfen in Österreich schneller fahren

Köstinger: Aufhebung des IG-L 100er bringt Elektro-Autos auf die Überholspur!

Statt Tempo 100 dürfen Elektrofahrzeuge auf vielen Straßen in Österreich künftig 130 fahren. Mit dem Gesetz sollen emissionsfreie Fahrzeuge gestärkt werden. Der Nationalrat hat einer Medienmitteilung des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus zufolge die Aufhebung des Immissionsschutzgesetzes-Luft (IG-L) für E-Autos zugestimmt. weiterlesen…

Präzisierung der Zustandsbewertung von Wärmenetzen

BMWi-Forschungsprojekt an der HCU Hamburg

Ein BMWi-gefördertes Forschungsvorhaben an der HafenCity Universität Hamburg unter dem (etwas umständlichen) Titel „Entwicklung von neuen und verbesserten Instandhaltungsstrategien für kleine und große Wärmenetze durch Kombination statistischer Alterungsmodelle mit materialbasierten Nutzungsdauermodellen“ präzisiert einer Medienmitteilung vom 01.11.2018 zufolge die Zustandsbewertung von Wärmenetzen für eine bessere Instandhaltungsstrategie für Energieinfrastrukturen. weiterlesen…

Einstieg statt Ausstieg

Industrielle Nutzung Erneuerbarer in den Kohlerevieren

„Dass groß gedachte neue Ansätze dringend nötig sind, zeigt der Blick auf die derzeitige Diskussion sehr deutlich“, schreibt Karl-Heinz Remmers in seinem jüngsten Blog. „Hambacher Wald, Kohlekommission, Landespolitik, Medien, überall stehen beim Streit um den Ausstieg aus Braunkohle Gesundheit und Umwelt vermeintlich gegen Arbeitsplätze und Energieversorgung.“ Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Klimalabor Alpen

Ohne Klimaschutzmassnahmen wird die Durchschnittstemperatur im Alpenraum bis 2050 um bis zu 4,5 Grad ansteigen

Was passiert bei 1,5 Grad globaler Erwärmung im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten? Diese Frage beantwortet der Weltklimarat in seinem aktuellen Bericht. In den Alpen liegt der Temperaturanstieg allerdings jetzt schon bei zwei Grad. Das bestätigt Reto Knutti, Professor am Institut für Atmosphäre und Klima an der ETH Zürich, Mitautor von zwei Berichten des Weltklimarats. „Wir gehen in den neuesten Szenarien für die Schweiz von 2,5 bis 4,5 Grad Erwärmung bis Mitte des Jahrhunderts aus. Das sind natürlich sehr grosse Veränderungen.“ weiterlesen…