Verbot unsinniger Plastikverpackungen

Erhöhung der Gebühren als Vermeidungsanreiz

Die Bundesregierung unterstützt die Bemühungen auf europäischer Ebene, „unsinnige Plastikverpackungen“ zu verbieten. Das sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Florian Pronold (SPD), während einer öffentlichen Sitzung des Bundestags-Petitionsausschusses – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Zugleich verwies er auf Änderungen im Verpackungsgesetz zugunsten einer Verdopplung der Plastik-Recyclingquote, die im Januar 2019 in Geltung träten. weiterlesen…

Kritik am Energiesammelgesetz geht weiter

BEE: Deutliche Verbesserung erforderlich – VKU: Gut, dass es nun vorangeht – Wärmewende braucht noch mehr Entschlossenheit!

Nachdem das Bundeskabinett den Startschuss für das lang erwartete Energiesammelgesetz gegeben hat, begrüßt es der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) in einer Medienmitteilung, dass der parlamentarische Prozess endlich gestartet wird, beklagt aber, dass die Vorschläge in Sachen Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in die falsche Richtung gingen. Währenddessen kritisiert der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE), dass vor allem bei der Solarenergie die negativen Effekte überwögen. weiterlesen…

LNG-Gas kann Emissionen senken

LNG-Gas kann Emissionen senken

Die Bundesregierung hofft, dass sich durch den Einsatz von LNG (Liquefied Natural Gas) im maritimen Bereich sowohl lokale Luftschadstoff- als auch als auch antriebsbedingte Lärmemissionen von Verbrennungsmotoren senken lassen, so eine Antwort der Bundesregierung (19/5258) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/4312). weiterlesen…

„Gesetzgeber muss drohende Einschnitte beim Mieterstrom verhindern“

Greenpeace Energy kritisiert Energiesammelgesetz

Im aktuell vorliegenden Referentenentwurf des „Energiesammelgesetzes“ schlägt die Bundesregierung vor, die EEG-Förderung neuer Solaranlagen um bis zu 20 Prozent zu reduzieren. Nach Einschätzung des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy hätte dies fatale Auswirkungen für so genannte Mieterstrommodelle: Die laut Mieterstromgesetz vorgesehene Förderung dieser Anlagen orientiert sich an der EEG-Vergütung. Entsprechend drohen hier Einschnitte von 50 Prozent oder mehr, was viele Projekte unwirtschaftlich machen würde. Es kommentiert Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy: weiterlesen…

CO2-Uhr des MCC auf neusten Stand gebracht

Mehr Wege zur 1,5-Grad-Grenze möglich als angenommen – Budget bleibt aber sehr knapp

Im Einklang mit dem jüngsten Sonderbericht des Weltklimarats (IPCC) über 1,5 Grad Celsius globale Erwärmung hat das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) seine CO2-Uhr auf den neusten Stand gebracht. Demnach können gerade einmal noch knapp 420 Gigatonnen (Gt) CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden, um die 1,5-Grad-Grenze nicht zu überschreiten. Da die Welt jedoch jedes Jahr circa 42 Gt an CO2 ausstößt – rechnerisch entspricht dies 1332 Tonnen pro Sekunde – dürfte dieses Budget in gut neun Jahren aufgebraucht sein. Das Budget von circa 1070 Gt für die Zwei-Grad-Grenze wird in etwa 26 Jahren erschöpft sein, wie das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) am 08.11.2018 mitteilte. weiterlesen…

Erdgasbranche fordert schnelleren Braunkohleausstieg

Studie: Klimaziel 2020 in 5 Jahren erreichbar, wenn Braunkohle durch Gas ersetzt wird

Deutschland kann das Klimaziel für 2020 in der Stromerzeugung – 40prozentige CO2-Reduktion gegenüber 1990 – durch eine Stilllegung von 9 GW Braunkohleleistung und eine höhere Auslastung von Gas- und Steinkohlekraftwerken bis 2023 erreichen. Das ist eines der Ergebnisse einer im Auftrag der Lobbyvereinigung Zukunft ERDGAS erstellten und am 07.11.2018 in Berlin präsentierten Kurzstudie des Beratungsunternehmens Aurora Energy Research über den deutschen Strommarkt. weiterlesen…

Der Diesel-Boom und das Klima

Studie liefert weitere Argumente für Ende der Subventionen und gibt Hinweise zur genaueren Berechnung der Luftverschmutzung

Beim Diesel-Skandal geht es vor allem um Stickoxide. Doch was ist mit den Kohlendioxid-Emissionen? Lange galten Selbstzünder als unverzichtbare Technik zum CO2-Sparen, auch deshalb gibt es bis heute das Steuerprivileg für Dieselkraftstoff. Der Kostenvorteil hat die Zahl der neuzugelassenen Diesel-Autos in den letzten 20 Jahren in die Höhe schnellen lassen. Die Auswirkungen haben Wissenschaftler u.a. vom Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS) nun genau berechnet: In einer in der Zeitschrift „Atmospheric Environment“ erschienenen Studie weisen sie nach, dass der Diesel-Boom in Europa dem Klima nicht genutzt hat. weiterlesen…

Entwurf des Energiesammelgesetzes in der Kritik

BMWi will Förderung neuer Dach-PV-Anlagen kürzen

as Bundeswirtschaftsministerium betitelte seine jüngste Medienmitteilung (06.11.2018) zwar mit „Altmaier: Energiewende wird jetzt sicherer und bezahlbarer“, dahinter verbergen sich allerdings – wie zahlreiche Medienreaktionen nahelegen – überraschende Einschnitte – bis 20 Prozent – in die Förderung neuer Solarstromanlagen auf Gebäuden. Die Solarbranche reagierte mit scharfer Kritik, sprach von einem „Anschlag auf die Energiewende“ und sah die demokratischen Strukturen gefährdet“ (SVF). Das BMWi begründete seinen Einschnitt mit „Überförderung“ größerer PV-Dachanlagen aufgrund stark gesunkener Modulpreise mit der Folge eines anhaltenden Überangebots auf dem Weltmarkt. weiterlesen…

Zauberwort Methan-Cracking

11. Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz in Potsdam 2018

Mit mehr als 500 Teilnehmern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft beider Länder eröffnete Bundesminister a.D. Klaus Töpfer als Schirmherr des Deutsch-Russischen Rohstoff-Forums am 06.11.2018 in Potsdam die 11. Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz. Die Konferenz bot eine wichtige Plattform, um Fachthemen der Energie- und Rohstoffwirtschaft zu diskutieren und bilaterale Kooperationsprojekte anzustoßen. Auch die Themen Klimaschutz und Dekarboniserung spielten eine Rolle. weiterlesen…

Ozonschicht erholt sich

Montreal-Abkommen als Erfolgsmodell für Umwelt- und Klimaschutz

Sie ist nur eine fragile Schicht aus Gas – und doch schützt sie die Erde gegen die tödliche UV-Strahlung der Sonne. Seit Millionen von Jahren ermöglicht die stratosphärische Ozonschicht das Leben. Wie empfindlich dieser Schutzschild ist, zeigte sich, als die Verwendung von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) ab den 70er Jahren zu einem messbaren Rückgang der Ozonschicht führte. Ein Vorgang, der in den 80er Jahren so gravierende Ausmaße annahm, dass von einem Ozonloch gesprochen wurde, das sich in jedem Frühjahr über der Antarktis zeigte. In einer bemerkenswerten globalen Anstrengung schmiedeten vor mehr als 30 Jahren 46 Staaten eine Allianz und verpflichteten sich im Protokoll von Montreal dazu, Produktion und Einsatz der verantwortlichen Substanzen zu verhindern. Für Prof. Peter Braesicke vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Atmosphärische Spurengase und Fernerkundung (IMK-ASF) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) begann eine einzigartige Erfolgsgeschichte. weiterlesen…