Wälder für Klimabilanz nutzen

Fünf Jahre Waldklimafonds – eine Erfolgsgeschichteb

Wald- und Forstwirtschaft entlasten die Atmosphäre jährlich allein in Deutschland um mehr als 120 Millionen Tonnen CO2. Diese gute Klimabilanz soll der Waldklimafonds weiter ausbauen. Seit dem Start des Waldklimafonds (WKF) vor fünf Jahren konnten 170 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 55 Millionen Euro initiiert werden. Zum fünfjährigen Jubiläum sei vor kurzem das 200. Projekt beim Waldklimafonds eingereicht worden, wie das BMU in einer gemeinsamen Presseerklärung mit dem BMEL am 03.07.2018 mitteilte. (Foto: Fichtenwald in Oberbayern – © Dieter Fichtner, Agentur Zukunft für Solarify) weiterlesen…

Belgische Bäume „blättern“ früher aus

TV-Archibilder von 36 Jahren Radrennen zeigen, wie sich das Klima in Belgien verändert

Großmütter auf der ganzen Welt mit einem Blick für die Natur haben einen beunruhigenden Trend bemerkt: Der Frühling scheint jedes Jahr früher zu kommen. Aber ohne harte Daten ist es schwierig, diese Behauptungen zu untermauern. Jetzt haben Wissenschaftler eine neue Quelle von Daten gefunden – altes Fernsehmaterial von Sportveranstaltungen im Freien, das zeigt, wie frühe Bäume und andere Pflanzen jedes Jahr „ausblättern“, wie Katie Langin im Juni-Heft von Science beschreibt. weiterlesen…

DIW: Zweite Ostseepipeline überflüssig

Studie: Europäische Erdgasversorgung krisenfest, außerdem sinkt Erdgasbedarf

Die geplante (und schon begonnene) Ostseepipeline Nord Stream 2 ist zur Sicherung der Erdgasversorgung nicht notwendig, schreibt das DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) in seinem Monatsbericht 27/2018. Deutschland und Europa verfügten bereits jetzt über ein gut ausgebautes Netzwerk von Pipelines und Lieferregionen, das weiter diversifiziert und darüber hinaus im Bedarfsfall durch Flüssiggaslieferungen ergänzt werden könne. Sowohl die deutsche als auch die europäische Erdgasversorgung seien damit krisenfest. Das zeigten DIW-Modellrechnungen. weiterlesen…

Amerikas Anteil am Ökostrom-Verbrauch besonders groß

China verbraucht viel Ökostrom – Deutschland auf Platz 3

Bei der Produktion sauberen Stroms ist Deutschland aktuell auf einem guten Weg. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung und am Stromverbrauch nimmt hierzulande von Jahr zu Jahr zu. Im weltweiten Ländervergleich steht Deutschland damit – noch – gut da: weiterlesen…

Solarenergie-Rekordernte

Solarkraftwerke in Deutschland erzeugen im ersten Halbjahr 2018 acht Prozent mehr Strom als 2017

Die Betreiber der in Deutschland installierten über 3,5 Millionen Solaranlagen können sich im ersten Halbjahr 2018 über eine Rekordernte freuen. So lag allein die Produktion von Solarstrom mit rund 23,6 Terawattstunden fast acht Prozent über dem ersten Halbjahr 2017. Das geht aus aktuellen Berechnungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) hervor. Die gute Sonnenernte der letzten Monate sind das Resultat eines ungewöhnlich sonnenreichen Frühjahrs und einer anziehenden Nachfrage. Die Vereinigung der führenden Solar- und Speicherunternehmen fordert die Bundesregierung auf, die Potenziale der inzwischen überaus preiswerten Solartechnik noch deutlich stärker zu nutzen, um die Klimaziele zu erreichen. weiterlesen…

22 ct Lenkungsabgabe auf Plastiktüten gefordert

3. Juli: Internationaler „Plastic Bag Free Day“

2,4 Milliarden unnötig verbrauchte Plastiktüten pro Jahr belasten die Umwelt in Deutschland. Die freiwillige Selbstverpflichtung des Handels reicht nicht. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert eine wirksame gesetzliche Regelung zur Vermeidung umweltschädlicher Einweg-Plastiktüten und von Obst- und Gemüseplastikbeuteln. Stattdessen fordert die DUH Abfallvermeidung durch Mehrweg-Tragetaschen. weiterlesen…

Kuhlmann: „Energiewende integriert denken“

In Deutschland und Europa

Die Europäische Kommission, der Europäische Rat und das EU-Parlament haben sich Ende Juni informell darauf geeinigt, bis 2030 den Anteil der Erneuerbaren Energien am Brutto-Endenergieverbrauch auf mindestens 32 Prozent zu erhöhen und die Energieeffizienz um 32,5 Prozent zu steigern. Außerdem wurde mit der Governance-Verordnung ein Kompromiss für die Umsetzung der Energie- und Klimapolitik gefunden. Die EU-Länder müssen jetzt Maßnahmenpläne für die Energieziele bis 2030 erarbeiten. Deutschland kann das mit seinem Vorhaben verbinden, das es im Koalitionsvertrag festgelegt hat: die Einführung eines Klimaschutzgesetzes. Ein Kommentar von dena-Chef Andreas Kuhlmann zu den neuen Zielen für die Energieunion und den Herausforderungen im Energiewendedialog: Energiewende integriert denken – in Deutschland und Europa weiterlesen…

Klimawandel treibt Maispreise in die Höhe

UW-Studie: Temperaturanstieg wird weltweiten Ertrag reduzieren

Mais ist die am weitesten verbreitete Kulturpflanze der Welt, die auf vielfältige Weise verwendet und auf internationalen Märkten gehandelt wird. Forscher der University of Washington (UW) haben jetzt untersucht, was der Klimawandel für die weltweiten Erträge dieser Pflanze bedeutet: Wärmere Temperaturen bis zum Ende dieses Jahrhunderts werden weltweit die Erträge reduzieren, was die bisherigen Forschungen bestätigt. Die Studie zeigt aber auch einen dramatischen Anstieg der Variabilität der Maiserträge von einem Jahr zum anderen und die Wahrscheinlichkeit gleichzeitig niedriger Erträge in mehreren Hochproduktionsregionen, was zu Preiserhöhungen und globaler Verknappung führen könnte, wie Hannah Hickey am 11.06.2018 in den UW News schrieb. Die Studie wurde am 26.06.2018 in den Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) veröffentlicht. weiterlesen…

Europas größtes Solarmodul-Recycling-Werk eröffnet

Recyceln von Solarpanels in Europa gesetzliche Pflicht – in China und den USA eher nicht

Während die solare Kapazität weiter wächst – weltweit sind derzeit rund 402 Gigawatt installierter Solarleistung erreicht – kommen die alten Module der frühen Jahre an ihr Leistungsende. Photovoltaikpanels haben eine geschätzte Lebensdauer von rund 30 Jahren, die erste Generation wird jetzt also langsam fällig. Das Unternehmen Veolia hat ein Recycling-Werk für ausrangierte Solarmodule im südfranzösischen Rousset nahe Marseille eröffnet. Laut Nachrichtenagentur Reuters hat das neue Werk einen Vertrag mit der Solarindustrie-Recyclingorganisation PV Cycle France abgeschlossen, um 2018 rund 1.300 Tonnen Solarmodule zu recyceln – das wären praktisch alle Solarmodule, die in diesem Jahr in Frankreich anfallen, wie Nicole Allé am 29.06.2018 für das Portal energiezukunft schrieb. weiterlesen…

Bundesländer als Treiber der Energiewende

240 Seiten starke AEE-Ausgabe des „Statusreportes Föderal Erneuerbar 2018“

Die Bundesländer spielen für die Gestaltung der Energiewende in Deutschland eine wesentliche Rolle: Ob es um die Flächenausweisung für Erneuerbare Energien, den Ausbau der Strom- und Wärmenetze oder – wie aktuell in der Kohlekommission – um den weiteren Umgang mit den bestehenden fossilen Kraftwerken geht, überall haben die Länder einen entscheidenden Einfluss. weiterlesen…