Klimawandel: Wer wartet, zahlt drauf

Sofortiges Handeln bester Schutz vor vielen unvorhersehbaren kleinen Katastrophen

Der Klimawandel wird Folgen haben – aber wann diese auftreten und wie schwerwiegend sie sein werden, lässt sich nicht exakt bestimmen. Genau diese Unsicherheit könnte helfen, Menschen zu schnellerem Handeln gegen den Klimawandel zu bewegen. Dies legen – von der Max-Planck-Gesellschaft soeben veröffentlichte – Ergebnisse von Computersimulationen von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön, der Universität Toronto und des Geomar in Kiel nahe. weiterlesen…

ABB und Ballard entwickeln Brennstoffzellen für Schiffe

MoU für emissionsfreie Schifffahrt

Der Energie- und Automatisierungstechnik-Konzern ABB Ltd. und Ballard Power Systems, Anbieter von innovativen, sauberen Brennstoffzellenlösungen, haben Medienmitteilungen folgend „ein Memorandum of Understanding (MoU) über die Entwicklung der nächsten Generation von Protonenaustauschmembran-Brennstoffzellensystemen für eine nachhaltige maritime Elektromobilität unterzeichnet“, so eine Medienmitteilung. Das gemeinsam zu entwickelnde neue System soll einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass nachhaltige Lösungen für die Elektromobilität in der Schifffahrt branchenweit beschleunigt eingeführt und Schiffseigner dabei unterstützt werden, die steigenden Anforderungen an einen sauberen Betrieb zu erfüllen. weiterlesen…

Transparenz für EE-Finanzierung

Neue IoT-Plattform „Aristoteles“

Mit der Internet-of-Things-(IoT)-Plattform „Aristoteles“ hat das auf Investments in Erneuerbare Energien spezialisierte Hamburger Asset-Management-Unternehmen Kaiserwetter laut Computerwoche „die erforderliche Transparenz für mehr Investments in erneuerbare Energien – und gleichzeitig die Grundlage für ein innovatives Geschäftsmodell“ geschaffen. weiterlesen…

Neue Solartechnik für die Energiewende

Eine Million Euro Förderung für deutsch-Französische Forschungsinitiative

Ein neues Forschungsprojekt der Universität Jena mit dem Titel „Quest for Energy“ (Suche nach Energie) soll einer Medienmitteilung zufolge den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft beschleunigen helfen. Mit Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) wollen die Jenaer Physiker eine kaum untersuchte Werkstoffklasse, die so genannten Übergangsmetall-Dichalcogenide (TMDs), auf ihre Eignung für Solarzellen untersuchen. Ihr Forschungsvorhaben wird im Rahmen der deutsch-französischen Forschungsinitiative „Make our planet great again“ bis 2022 mit knapp einer Million Euro gefördert. weiterlesen…

Gesamtwirtschaftliche Effekte der Energiewende und Verteilungseffekte in der Energiepolitik

BMWi: Zwei neue Studien untersuchen Energieausgaben und Einsparungen bei Energieimporten

Durch die Energiewende entstehen volkswirtschaftliche Vorteile. Investitions- und Beschäftigungseffekte im Bereich erneuerbarer Energien und Energieeffizienz stehen hierbei im Vordergrund. Ein dritter Impulsgeber sind Einsparungen bei Importen fossiler Energieträger wie Öl und Gas. Durch den Ausbau von erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz verringern sich Importnachfrage und damit Importausgaben der Verbraucher in Deutschland, wie das BMWi am 29.06.2018 mitteilte. weiterlesen…

DUH kritisiert Bundesregierung für Plan- und Ambitionslosigkeit beim Ausbau der EE

Bundesregierung will Ausbau der Erneuerbaren jedes Jahr neu festlegen und auf langfristige Zielwerte verzichten

Die Bundesregierung will keine langfristigen Ziele mehr beim Ausbau der Erneuerbaren Energien verfolgen und kehrt damit einer wichtigen Säule des Klimaschutzes den Rücken. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien als entscheidende Voraussetzung für den Ausstieg aus den fossilen Energien soll künftig jedes Jahr an den Fortschritt beim Netzausbau angepasst werden, statt sich wie bislang am Minderungsziel für Treibhausgase (CO2) zu orientieren. Aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ist dies ein völlig falscher Ansatzpunkt, um die Energiewende voranzubringen. Ausgangspunkt für den Ausbau der Erneuerbaren sollte die Einhaltung der Klimaschutzziele sein, nicht die Netzkapazitäten. weiterlesen…

Zehn Jahre Entsorgungskommission

Unabhängige Beratung des Bundesumweltministeriums feiert Jubiläum

Am 30.06.2008 und somit vor 10 Jahren trat die Entsorgungskommission (ESK) zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Die Kommission aus Experten im Bereich der nuklearen Entsorgung greift offene wissenschaftliche Fragestellungen auf und unterstützt das Bundesumweltministerium bei den fachlichen Herausforderungen im Umgang mit radioaktiven Abfällen. Schulze: „Für das Bundesumweltministerium hat der sichere Ausstieg aus der Atomenergie oberste Priorität. Die Empfehlungen und Stellungnahmen der Entsorgungskommission leisten hierbei einen wichtigen Beitrag.“ weiterlesen…

100 Prozent erneuerbar und sicher

Sichere Stromversorgung möglich – aber kein Selbstläufer

Ein Stromnetz mit 100 Prozent Erneuerbare Energien – geht das?

Ja, sagt die Agentur für Erneuerbare Energien. Die Animation der AEE erklärt, wie die Kombination von Faktoren wie Speicher, Netze und Biogasanlagen für eine verlässliche Versorgung mit Elektrizität sorgen. Sie zeigt darüber hinaus auch auf, welche Voraussetzungen für eine sichere Stromversorgung auf Basis von 100 Prozent erneuerbaren Energien noch geschaffen werden müssen. weiterlesen…

Gebäude entlasten Stromnetze


Mit netzdienlichen Gebäuden zu einer höheren Energieeffizienz

Ein zentraler Ansatz für eine erfolgreiche Energiewende ist die Sektorkopplung. Dabei werden bisher getrennte Bereiche des Energiesystems miteinander verknüpft und aufeinander abgestimmt. Gebäude und Quartiere bieten viele Möglichkeiten, stärker mit dem Stromnetz zu kooperieren. Das neue BINE-Themeninfo „Netzdienliche Gebäude und Quartiere“ (I/2018) stellt Konzepte für netzreaktive Gebäude, Regel- und Betriebsführungsstrategien, die geforderte Flexibilität und Nutzeranforderungen vor. Das Themeninfo gibt einen Einblick in aktuelle Debatten und Forschungsarbeiten. weiterlesen…

Forschungsprojekt Netz:Kraft

Erneuerbare Energien können wesentlichen Beitrag zum Netz-Wiederaufbau nach Stromausfällen leisten

Auch bei einer Energieversorgung, die zu über 80 Prozent durch Erneuerbare Energien erfolgt, wird es zukünftig möglich sein, die Stromversorgung nach Netzausfällen zuverlässig und schnell wiederherzustellen. Dies ist eines der Ergebnisse des Verbund-Forschungsprojekts Netz:Kraft, das seit Januar 2015 neue Konzepte für den Netzwiederaufbau bei zukünftigen Kraftwerksstrukturen untersucht. Das Netz:Kraft-Projekt der Forschungsinitiative Stromnetze wurde vom Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) koordiniert und mit acht Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. weiterlesen…