Auf dem Weg zur Wasserstoff-Luftfahrt

Pro­jekt BA­LIS – DLR: Megawatt-Brenn­stoff­zel­len für Luft­fahrt

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt im Projekt BALIS den weltweit ersten Brennstoffzellen-Antriebsstrang für Flugzeuge – mit einer Leistung im Megawattbereich. Damit geht das DLR einen weiteren Schritt, um emissionsfreies Fliegen mit Wasserstoff zu ermöglichen. Den Förderbescheid für das BALIS-Projekt in Höhe von 26 Millionen Euro überreichte BMVI-Staatssekretär Steffen Bilger am 21.01.2021 im Rahmen einer digitalen Veranstaltung an das DLR-Institut für Technische Thermodynamik in Stuttgart. weiterlesen…

12.000 km2 Flächenpotenzial für gebäudeintegrierte Photovoltaik

Untersuchung „Die vertikale Stadt als solare Energiequelle?“

Einer Untersuchung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und des Fraunhofer ISE zufolge ist das Flächenpotenzial für Photovoltaik an Fassaden in Deutschland doppelt so groß wie das auf Dächern – vor allem in den Ballungsräumen. Auch Fassaden könnten bei Energiewende und Bodenschutz eine viel bedeutendere Rolle spielen als bisher. Das Dresdner IÖR hat gemeinsam mit dem Freiburger ISE das theoretische Flächenpotenzial für Photovoltaik an Fassaden für ganz Deutschland erhoben. Ihre Ergebnisse haben sie im Fachmagazin „Transforming Cities“ veröffentlicht. weiterlesen…

Virtueller Handelsblatt-Energiegipfel 2021

RWE-Chef kritisiert falsche Regulierungsanreize und will andere Prioritäten

Der virtuelle Handelsblatt-Energiegipfel 2021 vom 13. bis 15. Januar 2021 beschäftigte sich mit den Chancen von Künstlicher Intelligenz (KI) für die Energiewirtschaft. Vor allem RWE-Boss Rolf Martin Schmitz missfällt so einiges am Energie-Regulierungsregime. Er diagnostizierte „falsche Anreize bei der Windenergie, unzureichende Maßnahmen bei der Versorgungssicherheit und unausgewogene Regulierung beim Wasserstoff“. Letzteres nimmt nicht wunder: Denn RWE will nach den Worten von Schmitz eine führende Rolle im Zukunftsmarkt Wasserstoff spielen: „Wir decken die gesamte Wertschöpfungskette ab, das können andere auch, aber wir glauben, dass wir es besser können.“ weiterlesen…

Größter US-Offshore-Windauftrag aller Zeiten

Equinor erhält Zuschlag für Bundesstaat New York

Im Rahmen des Auftrags werden die norwegische Equinor ASA und ihr neuer strategischer Partner bp eine Erzeugungskapazität von 1.260 MW Erneuerbarer Offshore-Windenergie aus Empire Wind 2 und weitere 1.230 MW aus Beacon Wind 1 bereitstellen – zusätzlich zu der bereits bestehenden Verpflichtung, New York mit 816 MW Erneuerbarer Energie aus Empire Wind 1 zu versorgen – insgesamt also 3,3 Gigawatt (GW) Energie für den Bundesstaat. Die rechtsgültige Ausführung des Zuschlags ist abhängig von der erfolgreichen Verhandlung eines Kauf- und Verkaufsvertrags, den die Partnerschaft zusammen mit der New York State Energy Research and Development Authority (NYSERDA) abschließen will. weiterlesen…

Erneuerbare Energien in Bürgerhand

Studie zeigt: Bürgerenergie bleibt zentrale Säule der Energiewende

Für eine erfolgreiche Energiewende in Deutschland spielen die Bürger eine Schlüsselrolle. Die Erneuerbaren Energien befinden sich immer noch zum größten Teil in der Hand von Privatpersonen, wie aus einer Studie des Instituts trend:research hervorgeht. Fast ein Drittel der installierten Leistung von Anlagen zur Stromerzeugung aus Wind-, Solar- und Bioenergie sowie aus Wasserkraft und Erdwärme befinden sich in deren Eigentum. Nimmt man die Landwirte hinzu, sind es sogar mehr als 40 Prozent. Doch der Anteil der Bürgerenergie sinke gegenüber den Vorjahren, heißt es in einer Pressemitteilung der Agentur für Erneuerbare Energien vom 15.11.2021. weiterlesen…

Projekt Sonnenwende

Grüne Industrie durch flüssiges Metall

Damit einer Industrienation wie Deutschland der Schritt zur regenerativen Energieversorgung gelingt, sind verlässliche und kostengünstige Speichersysteme für große Energiemengen nötig. Diese bis zur Anwendungsreife zu bringen, hat sich ein internationales Team um Tom Weier und Norbert Weber vom Institut für Fluiddynamik des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) vorgenommen. Im Projekt SOLSTICE – zu Deutsch Sonnenwende – wollen sie ab Januar 2021 Stromspeicher auf der Basis von flüssigem Natrium und flüssigem Zink entwickeln. (Grafik: Aufbau Flüssigmetall-Batterie – Projekt Solstice – © HZDR/Blaurock) weiterlesen…

Ergebnisse des „Transformationsdialogs Autoindustrie“

„Batterieelektrische Antriebe zentrale alternative Technologieoption“

Die Bundesregierung favorisiert batterieelektrische Kfz-Antriebsformen. Das geht jedenfalls aus ihrer Antwort (19/23765) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/23339) hervor. Sie fragt nach den vier Treffen des Steuerungskreises der Regionaldialoge zur Transformation der Automobilindustrie und deren Ergebnissen. Der „Transformationsdialog Automobilindustrie“ habe sich mit „Strategien der Länder und der Unternehmen“, „Innovations-Netzwerken, Weiterbildungsverbünden, Kompetenz-Hubs“, „Unternehmensfinanzierung und Steuerrecht“ sowie „Förderinstrumenten in den betroffenen Regionen“ beschäftigt, daher seien keine Vertreter von Umweltorganisationen eingeladen worden. Diese hätten ihre Expertise zur Mobilität der Zukunft im Rahmen der „Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität“ eingebracht. Im „hochrangigen“ Transformationsdialog seien keine Vertreter von Einzelunternehmen eingeladen worden, lediglich in den Regionalunternehmen seien Betriebe, Verbünde und Automobilclustern beteiligt worden – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag am 28.12.2020. weiterlesen…

Nur Grüner Wasserstoff klimafreundlich und kostengünstig

Neue Untersuchung von Greenpeace Energy

Deutschland kann seinen künftigen Wasserstoffbedarfs bei maximaler Klimaschutzwirkung und mit zugleich klaren Kostenvorteilen durch Grünen Wasserstoff decken. Das ist das Ergebnis einer am 09.12.2020 vom Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy einer Medienmitteilung zufolge vorgestellten Untersuchung. Im Vergleich möglicher Wasserstoff-Ausbaupfade erweist sich erneuerbar produzierter Wasserstoff in Verbindung mit einem schnellen Erneuerbaren-Ausbau als die deutlich kostengünstigste und klimafreundlichste Variante. weiterlesen…

Neues Hybridspeichersystem BiFlow vom KIT

Dezentrale Energieversorgung durch innovative Strom-Wärme-Kopplung

Der Ausbau Erneuerbarer Energien im Rahmen der Energiewende erfordert große Speicherkapazitäten. Vor allem im Hinblick auf Ressourcenknappheit werden deshalb auch Alternativen zur Lithium-Ionen-Technologie erforscht. Im Projekt „BiFlow“ entwickelt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gemeinsam mit Partnern ein neuartiges Hybridspeichersystem, das die spezifischen Vorteile der Lithium-Ionen-Batterie und der Redox-Flow-Batterie kombiniert sowie gleichzeitig als Wärmespeicher dient. (Im Projekt „BiFlow“ wird das Studierendenwohnhaus STAGE76 in Bruchsal mit einem innovativen Energiespeicher ausgestattet, der die Bewohner mit Wärme und Strom versorgt. – Grafik © artbox Bruchsal) weiterlesen…

„’Renovation Wave‘ zum Erfolg führen!“

48 Verbände appellieren an Bundesregierung

Am 14.10.2020 hat die EU-Kommission ihre Strategie für eine Renovierungswelle zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden veröffentlicht (siehe solarify.eu/eu-loest-renovierungswelle-aus). Die Kommission beabsichtigt, die Renovierungsquote in den nächsten zehn Jahren mindestens zu verdoppeln und durch Renovierungen für mehr Energie- und Ressourceneffizienz zu sorgen. Gemeinsam mit 48 weiteren Wirtschafts- und Umweltverbänden fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zur geplanten Sanierungsoffensive Renovation Wave der EU. weiterlesen…