Projekt Sonnenwende

Grüne Industrie durch flüssiges Metall

Damit einer Industrienation wie Deutschland der Schritt zur regenerativen Energieversorgung gelingt, sind verlässliche und kostengünstige Speichersysteme für große Energiemengen nötig. Diese bis zur Anwendungsreife zu bringen, hat sich ein internationales Team um Tom Weier und Norbert Weber vom Institut für Fluiddynamik des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) vorgenommen. Im Projekt SOLSTICE – zu Deutsch Sonnenwende – wollen sie ab Januar 2021 Stromspeicher auf der Basis von flüssigem Natrium und flüssigem Zink entwickeln. (Grafik: Aufbau Flüssigmetall-Batterie – Projekt Solstice – © HZDR/Blaurock) weiterlesen…

Ergebnisse des „Transformationsdialogs Autoindustrie“

„Batterieelektrische Antriebe zentrale alternative Technologieoption“

Die Bundesregierung favorisiert batterieelektrische Kfz-Antriebsformen. Das geht jedenfalls aus ihrer Antwort (19/23765) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/23339) hervor. Sie fragt nach den vier Treffen des Steuerungskreises der Regionaldialoge zur Transformation der Automobilindustrie und deren Ergebnissen. Der „Transformationsdialog Automobilindustrie“ habe sich mit „Strategien der Länder und der Unternehmen“, „Innovations-Netzwerken, Weiterbildungsverbünden, Kompetenz-Hubs“, „Unternehmensfinanzierung und Steuerrecht“ sowie „Förderinstrumenten in den betroffenen Regionen“ beschäftigt, daher seien keine Vertreter von Umweltorganisationen eingeladen worden. Diese hätten ihre Expertise zur Mobilität der Zukunft im Rahmen der „Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität“ eingebracht. Im „hochrangigen“ Transformationsdialog seien keine Vertreter von Einzelunternehmen eingeladen worden, lediglich in den Regionalunternehmen seien Betriebe, Verbünde und Automobilclustern beteiligt worden – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag am 28.12.2020. weiterlesen…

Nur Grüner Wasserstoff klimafreundlich und kostengünstig

Neue Untersuchung von Greenpeace Energy

Deutschland kann seinen künftigen Wasserstoffbedarfs bei maximaler Klimaschutzwirkung und mit zugleich klaren Kostenvorteilen durch Grünen Wasserstoff decken. Das ist das Ergebnis einer am 09.12.2020 vom Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy einer Medienmitteilung zufolge vorgestellten Untersuchung. Im Vergleich möglicher Wasserstoff-Ausbaupfade erweist sich erneuerbar produzierter Wasserstoff in Verbindung mit einem schnellen Erneuerbaren-Ausbau als die deutlich kostengünstigste und klimafreundlichste Variante. weiterlesen…

Neues Hybridspeichersystem BiFlow vom KIT

Dezentrale Energieversorgung durch innovative Strom-Wärme-Kopplung

Der Ausbau Erneuerbarer Energien im Rahmen der Energiewende erfordert große Speicherkapazitäten. Vor allem im Hinblick auf Ressourcenknappheit werden deshalb auch Alternativen zur Lithium-Ionen-Technologie erforscht. Im Projekt „BiFlow“ entwickelt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gemeinsam mit Partnern ein neuartiges Hybridspeichersystem, das die spezifischen Vorteile der Lithium-Ionen-Batterie und der Redox-Flow-Batterie kombiniert sowie gleichzeitig als Wärmespeicher dient. (Im Projekt „BiFlow“ wird das Studierendenwohnhaus STAGE76 in Bruchsal mit einem innovativen Energiespeicher ausgestattet, der die Bewohner mit Wärme und Strom versorgt. – Grafik © artbox Bruchsal) weiterlesen…

„’Renovation Wave‘ zum Erfolg führen!“

48 Verbände appellieren an Bundesregierung

Am 14.10.2020 hat die EU-Kommission ihre Strategie für eine Renovierungswelle zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden veröffentlicht (siehe solarify.eu/eu-loest-renovierungswelle-aus). Die Kommission beabsichtigt, die Renovierungsquote in den nächsten zehn Jahren mindestens zu verdoppeln und durch Renovierungen für mehr Energie- und Ressourceneffizienz zu sorgen. Gemeinsam mit 48 weiteren Wirtschafts- und Umweltverbänden fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zur geplanten Sanierungsoffensive Renovation Wave der EU. weiterlesen…

Broschüre „Ökosystem der Bürgerenergie“

Bürgerenergiegemeinschaften gestalten Energiewende dezentral, sozial, gerecht und nachhaltig

Die Bandbreite an Stakeholdern, die Arbeit und Projekte von Bürgerenergiegemeinschaften beeinflussen, ist groß und variiert in der Praxis mitunter stark. Die langjährigen Erfahrungen von Bürgerenergiegemeinschaften hat jetzt das Bündnis Bürgerenergie e.V. in der Broschüre „Ökosystem der Bürgerenergie“ zusammengefasst. weiterlesen…

Grüner Wasserstoff aus Deutschland beflügelt Klimaschutz und Volkswirtschaft

Untersuchung von Wuppertal Institut und DIW Econ

Deutschlands Klimaschutzstrategie baut auf den Einsatz von grünem Wasserstoff aus Erneuerbaren Energien. Doch wo soll der Wasserstoff herkommen? Aus heimischer Produktion oder importiert aus dem Ausland? Eine am 03.22.2020 publizierte Untersuchung von Wuppertal Institut, Landesverband Erneuerbare Enrgien NRW (LEE NRW) und DIW Econ gibt einen Überblick über die aktuelle Datenlage und ermittelt Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte beider Strategien. Das Resümee: Es trifft nicht zu, dass importierter Wasserstoff allgemein günstiger ist, entscheidend sind je nach Herkunftsland die tatsächlich realisierbaren Strom- und Transportkosten. weiterlesen…

„Etikettenschwindel: Aus Kohlestrom wird Ökostrom“

LichtBlick fordert transparente Stromkennzeichnung

Kohlekraftwerk Schkopau-Leuna - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyAm 01.11.2020 veröffentlichen mehr als 1.100 Versorger die Stromkennzeichnung für rund 15.000 Strom-Produkte. Aufgrund einer gesetzlichen Regelung würden die Verbraucher dabei über den tatsächlichen Stromeinkauf ihres Anbieters getäuscht. Denn Versorger müssten auf ihrem Strom-Etikett bis zu 60 Prozent EEG-Ökostrom ausweisen – obwohl sie diesen Strom nicht für ihre Kunden einkauften, heißt es in einer Pressemeldung von Lichtblick vom 30.10.2020. Dieser EEG-Pflichtanteil in der Kennzeichnung steige seit Jahren an und erreiche in diesem Jahr eine neue Rekordhöhe. weiterlesen…

Ressourceneffizienz ist Klimaschutz

Film des VDI ZRE zeigt Einsparpotenziale von Treibhausgasen in der Wertschöpfungskette

Der effiziente Umgang mit Ressourcen wie Material und Energie führt zu einem geringeren CO2-Ausstoß. Der neue Film „Ressourceneffizienz ist Klimaschutz“ des VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) zeigt, wo Unternehmen ansetzen können, um Ressourcen zu sparen und zum Klimaschutz beizutragen. weiterlesen…

Aus Kunden werden Solarstromlieferanten

EWS nehmen Strom aus PV-Altanlagen auf

Schwarzwaldhaus mit PV-Dach - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyCarbon2Chem®-Labor auf dem Campus des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen</strong> – Foto © Fraunhofer Umsicht</em>Die Elektrizitätswerke Schönau EWS stellen ein neues Angebot vor: Besitzer von PV-Kleinanlagen, die nach Ablauf des zwanzigjährigen Förderzeitraums keine Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mehr erhalten, können ihren Strom nun an die EWS verkaufen. weiterlesen…