Photovoltaik deckt rund 10 Prozent des Strombedarfs

Droht trotzdem die Außerbetriebnahme von über 10.000 Solarstromanlagen?

PV-Anlage - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDaten der Bundesnetzagentur und von Energieversorgern lassen darauf schließen, dass in diesem Jahr in Deutschland schon jetzt mehr Solarstrom erzeugt wurde als im gesamten Vorjahr. Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft e. V. (BSW) stellt die Photovoltaik inzwischen rechnerisch rund zehn Prozent der deutschen Stromerzeugung. Der Verband erwartet, dass in diesem Jahr etwa 20 Prozent mehr Solarstromleistung neu ans Netz angeschlossen wird als 2019. weiterlesen…

Nur erneuerbar produzierten Wasserstoff finanziell entlasten

Greenpeace Energy appelliert an Bundesregierung

Greenpeace Energy fordert von der Bundesregierung, die Produktion von Wasserstoff nur dann von der EEG-Umlage zu entlasten, wenn dieser im Sinne der Energiewende mit überschüssigem Wind- und Solarstrom produziert wird. weiterlesen…

Kommunen Hauptakteure bei Wärmewende

Befragung verdeutlicht Hemmnisse bei Umsetzung der kommunalen Wärmewende

Im Rahmen des Projekts „Kommunale Wärmewende“ der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und des Fraunhofer Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE), wurden Kommunalvertreter zu Hemmnissen bei der Umsetzung der Wärmewende befragt. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass besonders die rechtlichen Rahmenbedingungen, der Personalmangel und ein zu geringer Etat die Durchführung von Wärmeprojekten in Kommunen erschweren. weiterlesen…

Sozialkapital und Naturkapital in die Bilanzen einbeziehen

VAA-Jahrbuch 2020: Marktwirtschaft und ökologische Transformation

Welche Schlüsse können aus dem Umgang mit der Coronapandemie für die Klimakrise gezogen werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das neu erschienene VAA-Jahrbuch „Marktwirtschaft und ökologische Transformation“. Fundiert recherchierte Analysen im Jahrbuch zeigen auf, wie und warum die bisherige Art des Produzierens und Konsumierens die natürlichen Lebensgrundlagen des Planeten, aber auch Freiheit und Wohlstand bedrohen. weiterlesen…

Die Wasserstoff-Gesellschaft

Regionale Wasserstoffversorgung zur Probe

Nordfriesland erhält eine Wasserstoffinfrastruktur im Dienst der regionalen Wertschöpfung – mit Modellcharakter für ganz Deutschland, schreibt André Steinau von GP Joule in einem am 21.10.2010 auf Erneuerbare Energien veröffentlichten Fachaufsatz. Das Erneuerbare-Energien-Unternehmen GP Joule baut sie für die eFarming GmbH & Co. KG aus. Initiator dieser Trägergesellschaft ist GP Joule selbst. Ihr gehören lokale Wind- und PV-PV-Park-Betreiber, Hersteller und Betreiber von Wasserstofftechnologie, -tankstellen, -tankwagen und Linienbussen sowie auch die Stadtwerke Husum, Wärmekunden und Bürger der Region an. weiterlesen…

„Atomkraft hilft nicht dem Klimaschutz, sondern schafft weitere Probleme“

IAEA-Generaldirektor fordert längere AKW-Laufzeiten in Deutschland

Der Chef der Internationalen Atomenergie-Agentur IAEA, Rafael Grossi, forderte anlässlich seines Deutschland-Besuchs am 26.10.2020 einen Aufschub des Atomausstiegs hierzulande. Ohne Atomkraft, behauptete Grossi, seien die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens COP21 nicht zu erreichen. Greenpeace Energy-Vorstandsmitglied Sönke Tangermann erklärt demgegenüber, Atomkraft sei nicht „Teil der Lösung“ sondern habe eines der gravierendsten Umwelt-Probleme neben der Klimakrise geschaffen. weiterlesen…

Steinmeier bei der DBU: Andere große Menschheitsaufgaben nicht aus den Augen verlieren

CO2-Preis-Vordenker preisgekrönt

Klima-Ökonom Prof. Ottmar Edenhofer und die Geschwister Annika und Hugo Sebastian Trappmann, Geschäftsführer der Blechwarenfabrik Limburg, erhielten am 25.10.2020 in Hannover den Deutschen Umweltpreis 2020 der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). „Damit wird herausragendes Engagement für den Klimaschutz doppelt ausgezeichnet“, so DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. Zudem gibt es einen Ehrenpreis für Martin Sorg, leitender Wissenschaftler beim Entomologischen Verein Krefeld, für seine wissenschaftlichen Untersuchungen über den Insektenrückgang. weiterlesen…

Reaktionen auf die FFF-Wupertalstudie „Einhaltung der 1,5 Grad-Celsius-Grenze“

Nur mit massivem Ausbau Erneuerbarer Energien

Die Untersuchung beleuchte Möglichkeiten, die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C einzuhalten und damit Risiken und Auswirkungen der Klimakrise gegenüber einer stärkeren Erwärmung erheblich zu verringern – so das Fazit des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE). Ein „’Chapeau‘ an Fridays for Future kam vom : Als politische Kraft haben sie gestern gezeigt, dass sie die Spielregeln bestens beherrschen.“ Die dena erkennt in der FFF-Arbeit „Eckpunkte, die ein Erreichen der von dieser Studie anvisierten Ziele eher als unerreichbar erscheinen lässt“. Soweit das Spektrum der Reaktionen (allein mindestens 55 Zeitungen und Zeitschriften gingen darauf ein) – Solarify dokumentiert einige in Ausschnitten. weiterlesen…

„Denken im System – das ist der Ansatz, den wir brauchen“

„Am Ende gewinnen wir“ – Nachgefragt aus energiezukunft

Am 24. und 25.09.2020 fand im Berliner Festsaal Kreuzberg eines der wenigen Live-Events der Energiewelt in diesem Jahr statt: Das 21. Forum Neue Energiewelt. Nicht nur Corona-bedingt gibt es zu wenig Austausch zwischen Energiewendetreibern und anderen Akteuren, zum Beispiel mit den Netzbetreibern. Ins Gespräch auf Augenhöhe kommen – dafür treten Tina Barroso und Karl Heinz Remmers ein. Barroso ist Projektleiterin und Gastgeberin für das Forum Neue Energiewelt. Remmers hat das Forum aus der Taufe gehoben und ist eine der streitbarsten Stimmen der Branche. weiterlesen…

Mit EE Null erreichen

Untersuchung der IRENA

Um einen katastrophalen Klimawandel zu vermeiden, muss die Welt bis 2050 in allen Wirtschaftssektoren den CO2-Ausstoß auf Null reduzieren. Die effektive Energiedekarbonisierung ist eine große Herausforderung, vor allem in den Schlüsselsektoren Industrie und Verkehr. Die Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperaturen auf 1,5° C erfordert aber, dass alle Wirtschaftsbereiche Anfang der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts null CO2-Emissionen erreichen müssen. In einer aktuellen Untersuchung („Reaching Zero with Renewables„) hat die Internationale Erneuerbare-Energie-Agentur IRENA die energieintensiven Industriezweige auf ihr Potenzial hin geprüft, durch den Einsatz Erneuerbarer Energieträger klimaneutral zu werden. weiterlesen…