USA: Grüner Strom immer öfter vor Fossilen

Erneuerbare Energien schlagen frühzeitig Kohleverstromung

Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in den USA hat die Kohle im Herbst 2020 bereits an neun Tagen übertroffen, verglichen mit nur fünf Tagen in der letzten Hälfte des Jahres 2019, schreiben Seth Feaster und Dennis Wamsted am 06.10.2020 auf der Internetseite des Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA). weiterlesen…

„…nur ein paar Klicks“

300.000 PV-Anlagen droht Vergütungsstopp

Während der Gesetzgeber noch an einer finanziellen Nachfolgeregelung für einige wenige Photovoltaik-Anlagen arbeitet, die nach 20 Jahren Betrieb ab dem 31.12.2020 ausgefördert sind, bahnt sich für viele Photovoltaik-Anlagenbetreiber in Bayern ein hausgemachtes viel größeres Problem an: Wer seine Anlage bis zum 31.01.2021 nicht amtlich registriert hat, bekommt keine Vergütung mehr für seinen eingespeisten Strom (Die Bundesnetzagentur ist in Sorge, dass rund 300.000 der rund 2 Millionen Photovoltaik-Anlagen zu diesem Zeitpunkt noch fehlen werden). So wolle es der Gesetzgeber, heißt es aus dem Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (VBEW). weiterlesen…

Kaskade von Methanol zu Wasserstoff

Metha-Cycle entkoppelt Windkraft vom Strombedarf

Windkraftanlagen in Brandenburg - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyForschende am Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT) in Rostock können bei milden Bedingungen von unter hundert Grad Celsius und Umgebungsdruck aus Methanol Wasserstoff erzeugen – in der für Brennstoffzellen notwendigen Ausbeute und Reinheit. Dafür optimierten sie ein eigenes Verfahren, das sie seinerzeit in NATUR E veröffentlicht hatten. Die katalytische Reaktion ist Herzstück des BMWi-geförderten Projekts Metha-Cycle, eines Konzepts zur Speicherung und Nutzung regenerativer Energien. Erstmals wurden dabei Windkraft, Elektrolyse und CO2-basierte Methanolsynthese sowie die Rückverwandlung des Methanols in H2 direkt miteinander verbunden. weiterlesen…

Graphit statt Gold

Innovative Beschichtung von Bipolarplatten in Brennstoffzellen für bessere Wasserstoff-Autos

Elektroautos, die binnen fünf Minuten „vollgetankt“ sind, auf Reichweiten wie ein Diesel kommen und doch „sauber“ fahren: Das schaffen mit Wasserstoff betankte Brennstoffzellen-Fahrzeuge bereits heute. Allerdings sind sie bisher noch selten und teuer. Neben Effizienzproblemen liegt das unter anderem an einer Kernkomponente: Goldbeschichtete Bipolarplatten (BiP) in Brennstoffzellen. Sie sind außerdem aufwändig in der Herstellung. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden, der deutsche Automobilkonzern Daimler und das finnische Stahlunternehmen Outokumpu Nirosta haben einer Medienmitteilung vom 29.09.2020 folgend eine preiswerte Alternative für die schnelle Massenproduktion entwickelt.
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Energie System 2050: Lösungen für die Energiewende

Forschungsinitiative der Helmholtz-Gemeinschaft präsentiert Strategien, Technologien und Open-Source-Werkzeuge

Wind und PV bei Bitterfeld - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyAls Beitrag zum globalen Klimaschutz muss Deutschland den Einsatz fossiler Energieträger rasch und umfassend minimieren und das Energiesystem entsprechend umbauen. Wie und mit welchen Mitteln das am besten gelingen kann, hat die Forschungsinitiative „Energie System 2050“ der Helmholtz-Gemeinschaft erforscht, an der sich auch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligt. Auf der Abschlusskonferenz in Berlin präsentierten die Wissenschaftler der beteiligten Forschungszentren ihre Ergebnisse. weiterlesen…

Bald Autobahn-PV?

157 Prozent mehr Sonne

Bei aller Kritik gebe es einen guten Ansatz im EEG-Referentenentwurf des BMWi zum EEG: Mehr Platz für Solar an Schiene und Autobahn. Das BMWi wirft laut erneuerbare energien im Rahmen des Referentenentwurfes neben abzulehnenden Vorschlägen derzeit auch „die unterstützenswerte Frage auf, ob zukünftig im Bereich von 220 m statt wie bisher 110 m beiderseits von Autobahnen und Schienen Solarenergie genutzt und dafür eine Vergütung nach Erneuerbare-Energien-Gesetz in Anspruch genommen werden darf.“ weiterlesen…

Nordbayern erhält Elektrolyseur für Sektorkopplung

Siemens baut große CO2-freie Wasserstofferzeugungsanlage in Bayern

Siemens Smart Infrastructure und die WUN H2 GmbH haben am 24.09.2020 den Vertrag zum Bau einer der größten Wasserstofferzeugungsanlagen Deutschlands in Wunsiedel unterzeichnet. Sie wird. Die Elektrolyse-Anlage von Siemens Energy mit einer Anschlussleistung von sechs Megawatt in der ersten Ausbauphase soll ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben werden und arbeitet somit CO2-frei. Die Anlage kann in der ersten Ausbauphase mehr als 900 Tonnen Wasserstoff pro Jahr bereitstellen. Im Vollausbau sind dann bis zu 2.000 Tonnen möglich. Der erste Spatenstich ist für Ende dieses Jahres, die Inbetriebnahme Ende 2021 geplant. weiterlesen…

Die fünf häufigsten Solar-Irrtümer

Ein Jahr energetische Amortisationszeit


Wer sich über Solaranlagen (Photovoltaik und/oder Solarthermie) informieren will, stößt schnell auf widersprüchliche Aussagen. Denn es ist zwar eine Fülle an Informationen zum Thema verfügbar. Aber es kursieren mancherlei falsche Behauptungen und Vorurteile, was für Verwirrung sorgt und eine Abwägung der Gründe für und wider eine Solaranlage erheblich erschwert. Um Abhilfe zu schaffen, listete der Nachrichtensender n-tv am 22.09.2020 die fünf gängigsten Solar-Irrtümer und Vorurteile auf. Solarify dokumentiert in Ausschnitten. weiterlesen…

EEG-Novelle 2021 vom Kabinett veabschiedet

Altmaier: „EEG Novelle 2021 klares Zukunftssignal für mehr Klimaschutz und mehr Erneuerbare“

Das Bundeskabinett hat am 23.09.2020 die von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier eingebrachte Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, die sogenannte EEG-Novelle 2021, verabschiedet. Ebenfalls im Kabinett verabschiedet wurde die Novelle des Bundesbedarfsplangesetzes mit Regelungen zum Ausbau der Stromnetze – so eine Medienmitteilung aus dem BMWi. weiterlesen…

„Albtraum für Photovoltaik-Eigenversorger“

EEG-Novelle kritisch gesehen

Sandra Enkhardt sortierte am 23.09.2020 für pv magazine die Reaktionen auf den EEG-Entwurf: Sie seien „zu erwarten“ gewesen: „Die Erneuerbaren-Branche zeigt sich enttäuscht und fordert weiterhin dringend Nachbesserungen. Gerade die Ausschreibungen für Photovoltaik-Anlagen und die Belastung des solaren Eigenverbrauchs sind vielen Marktteilnehmern ein Dorn im Auge“. weiterlesen…