Team von „Superhelden“ ermöglicht erfolgreiche OER

Neue Katalysatoren für die elektrochemische Wasserspaltung

Für die großtechnische Erzeugung von Wasserstoff durch Wasserelektrolyse ist die Entwicklung von langzeitstabilen und aktiven Katalysatoren für die Sauerstoffentwicklungsreaktion (OER) nach wie vor eine zentrale Herausforderung. Die meisten Katalysatoren leiden unter schwerer struktureller Korrosion, die bei schwankenden Potenzialen noch ausgeprägter wird. Einem Team von Wissenschaftlern der RWTH Aachen, der TU Berlin und des MPI CEC ist es gelungen kubische mangan- und cobalthaltige Partikel herzustellen, die als Katalysatoren für die elektrochemische Wasserspaltung eingesetzt werden können. (Bild: Catalysis Science & Technology 22, Cover – © rscl.li/catalysis)) weiterlesen…

PV-Weltrekord wieder beim HZB

Fast 30 % Wirkungsgrad bei Tandemsolarzelle der nächsten Generation

Drei Teams des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie unter der Leitung von Prof. Christiane Becker, Prof. Bernd Stannowski und Prof. Steve Albrecht schafften es gemeinsam, den Wirkungsgrad von komplett in-house hergestellten Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen auf den neuen Rekordwert von 29,8 % zu steigern. Der Wert ist bereits vom Fraunhofer ISE CalLab zertifiziert und nun offiziell in den NREL-Charts, der „offiziellen Effizienz-Weltrangliste“ (pv magazine), verzeichnet. Damit rücke die 30-Prozent-Marke in greifbare Nähe, so eine Medienmitteilung aus Berlin-Adlershof. weiterlesen…

Breakthrough: „Nach Glasgow ist es Zeit für einen Realitätscheck des Klimas.“

Nationales Zentrum für die Wiederherstellung des Klimas zu COP26

Das Breakthrough National Centre for Climate Restoration übt in seinem Klima-Realitäts-Check, Ausgabe 2021, scharfe Kritik an den Beschlüssen der COP26 von Glasgow. Breakthrough, eine 2014 gegründete unabhängige Denkfabrik mit Sitz in Melbourne, Australien, beschreibt auf seiner Website seinen Auftrag als die Entwicklung und Förderung von Strategien, Innovationen und Analysen, die erforderlich sind, um das Klima wieder in einen sicheren Zustand zu versetzen. Die in Glasgow gemachten Zusagen würden den 1,5° C-Anstieg nicht aufrechterhalten oder gar den 2° C-Anstieg verhindern. Das Maß an Klimaschutzmaßnahmen, das erforderlich sei, um den Temperaturanstieg auf 1,5° C zu begrenzen, geschweige denn ein sicheres Klimaziel zu erreichen, übersteige bei weitem die bei der COP26 gemachten Zusagen, weil sie noch für viele weitere Jahrzehnte eine Rolle von Kohle, Öl und Gas vorsähen. weiterlesen…

5 Millionen Module pro Jahr zu recyceln

Auch bisher verlorenen Rohstoffe zurückgewinnen

Mit dem Ausbau der Photovoltaik (PV) steigt innerhalb der nächsten Jahre auch das Aufkommen an zu recycelnden Solarmodulen. Mit ihrer innovativen Recyclingtechnologie schließt die SOLAR MATERIALS GmbH den Rohstoffkreislauf der PV-Energie. Dazu investiert bmp Ventures AG investiert mit dem IBG Risikokapitalfonds III GmbH & Co. K in das Clean-Tech Startup SOLAR MATERIALS – so eine Medienmitteilung am 10.11.2021. weiterlesen…

Gas geben bei der Energiewende senkt Klimarisiken

Empa beschreibt „besten Weg“

Die Weltklimakonferenz in Glasgow hat keine Antwort auf die Frage gefunden, ob die Erderwärmung noch auf 1,5°C begrenzt werden kann. In einer Modellrechnung zeigen Harald Desing und Rolf Widmer, Forscher der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), auf, wie die Energiewende mit den geringstmöglichen kumulierten Emissionen gelingen könnte: Statt die Emissionen langsam zurückzufahren, sollten wir den Umbau auf Solarenergie rasch vorantreiben und dafür die fossilen Kraftwerke ein letztes Mal voll auslasten, schreibt Rainer Klose auf der Empa-Webseite. weiterlesen…

Methan aus Kohlendioxid

Effizienter Katalysator für die lichtgetriebene Methanisierung von CO2

Das Recycling von CO2, insbesondere durch Umsetzung zu Methan, gewinnt bei immer noch steigenden anthropogenen CO2-Emissionen an Interesse. Ein geeignetes Verfahren ist die photothermische Methanisierung, bei der CO2 und Wasserstoff unter Bestrahlung mit Sonnenlicht katalytisch in Methan und Wasser umgewandelt werden. In Angewandte Chemie berichtet ein Forschungsteam am 17.11.2021 über die Synthese eines hochaktiven, stabilen Nickel-Kohlenstoff-Katalysators für diese Reaktion. (Grafik: Effizienter Katalysator für die lichtgetriebene Methanisierung von CO2– m. frdl. Genehmigung © Angewandte Chemie, Wiley-VCH) weiterlesen…

Vom Schmutzfink zum Grünspecht

RWE will € 50 Mrd. für 50 GW „Growing Green“ investieren

„RWE ist Gestalter und Schrittmacher der grünen Energiewelt,“ und „heute schon einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich Erneuerbare Energien“. So beschreibt sich der Essener Energie-Konzern ziemlich selbstbewusst in einer Medienmitteilung am 15.11.2021. Darin kündigt RWE an, der bisherige Kohle-Riese werde sich „vom schmutzigsten Unternehmen Europas zu einem der größten Erneuerbaren-Konzerne des Kontinents“ (Handelsblatt) wandeln. RWE „wappnet sich damit für einen möglicherweise schnelleren Ausstieg aus der Kohle“, erläutert die FAZ nüchtern. weiterlesen…

Verschärfte Klimaschutzziele bis 2045 erreichbar

Fraunhofer ISE: Aber umfangreiche und schnelle Maßnahmen nötig

PV und Wind bei Bitterfeld - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyNach dem Bundestags-Beschluss zum Klimaschutzgesetz (KSG) vom Juni 2021 mit dem verschärften Ziel der Treibhausgasneutralität Deutschlands 2045 hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE seine Studie „Wege zu einem klimaneutralen Energiesystem“ mit seinem Energiesystemmodell REMod komplett neu berechnet. weiterlesen…

40 Jahre Forschung für die Energiewende

Fraunhofer ISE größtes Solarforschungsinstitut Europas

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE feiert 2021 sein 40jähriges Jubiläum. Das größte Solarforschungsinstitut Europas mit mittlerweile rund 1.300 Mitarbeitenden begleitete die Energiewende in Deutschland von Anfang an mit. Heute ist es weltweit einer der wichtigsten Impulsgeber und Forschungspartner für eine Energieversorgung basierend auf 100 Prozent erneuerbaren Energien. Aus diesem Anlass veranstaltete das Fraunhofer ISE am 12.11.2021 ein Symposium unter dem Titel „Nachhaltige Forschung für die Energiewende – und für die Generationen nach uns“. weiterlesen…

Schulze (und Söder) gegen „grüne“ Kernkraft

Umweltministerin: zu teuer, zu gefährlich

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) wendet sich gegen Forderungen von EU-Partnern, Atomenergie als nachhaltig einzustufen. „Wir wollen keine Atomenergie, wir halten sie nicht für nachhaltig, und wir wollen auch nicht, dass die EU das unterstützt“, sagte die geschäftsführende Ministerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom 08.11.2021. Die deutsche Position dazu sei vollkommen klar, und „da sind wir auch nicht die einzigen, die das so sehen“, sagte Schulze. Es sei auch noch nicht entschieden, dass diese Einstufung komme, „auch wenn Frankreich seine Interessen gerade sehr lautstark vorträgt“. weiterlesen…