Lesehinweis: „Könnten wir Solarenergie aus dem Weltall beziehen?“

Esa und Nasa experimentieren

Photovoltaik-Anlagen würden im Weltraum viel mehr Solarenergie ernten als auf der Erde. Damit sie so viel Strom wie ein irdisches Kernkraftwerk erzeugt, müsste eine solche Anlage zwar rund 15 Quadratkilometer groß sein, aber solche Projekte könnten sich dennoch bald lohnen: „Das Konzept ist bereit für einen industriellen Ansatz“, sagte der Leiter der zuständigen Abteilung bei der Europäischen Weltraumorganisation (Esa), Leopold Summerer, im vergangenen Dezember. Die Esa fördert 13 Forschungsprojekte zum Thema – denn obwohl die Idee eines solchen Solarkraftwerks schon ein Vierteljahrhundert alt ist, muss noch viel Entwicklungsarbeit bewältigt werden – so ein in GEO abgedruckter Artikel aus P.M. und Informationen auf der Esa-Webseite. weiterlesen…

Klimaschutz und Versorgungssicherheit: DUH-Notfallprogramm zur Reduktion von Öl- und Gasverbrauch

„21 konkrete und sofort umsetzbare Maßnahmen“

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat am 12.09.2022 ein Notfallprogramm mit 21 Maßnahmen zur Reduktion des Öl- und Gasverbrauchs vorgelegt. Die Maßnahmen sind sofort umsetzbar und entfalten ihre Wirkung bereits in den folgenden beiden Wintern. Das Notfallprogramm umfasst Maßnahmen in den Sektoren Gebäude, Verkehr, Energie und Industrie. Erste Vorschläge zur Energiereduktion in diesen Bereichen hatte die DUH bereits im März 2022 vorgelegt, diese wurden von den zuständigen Ministerien jedoch bis heute nicht umgesetzt. weiterlesen…

Deutsche Bahn will Wasserstoff transportieren

In ihren Kesselwagen, mit Flüssigkeit

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyWasserstoff gilt als Hoffnungsträger für die notwendige grüne Energieversorgung. Doch noch fehlen in Deutschland sowohl Lager als auch Verteilnetze. Nun hat sich laut einer Mitteilung von ARD-Tagesschau, FAZ und SPIEGEL vom 01.09.2022 die Deutsche Bahn ins Spiel gebracht und sich als Lieferantin für Wasserstoff für die Industrie angeboten. Mit Energieversorgern habe man ein Konzept erarbeitet, wie Wasserstoff in den bestehenden Kesselwagen der Güterbahn von den Seehäfen ins Hinterland transportiert werden könne, teilte die Bahn mit. Dies sei eine effiziente Alternative zum aufwändigen Bau von Pipelines. weiterlesen…

LUT: Schnellerer Ausstieg aus konventioneller Energieerzeugung bis 2035 günstiger

Europa klimaneutral bis 2035 mit bis zu 4,5 Terawatt Photovoltaik ist günstiger als 2050-Ziel

PV-Anlage typical - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyFossile Brennstoffe sind sehr teuer geworden. Angesichts dessen, haben Forschende der Lappeenranta-Lahti University of Technology (LUT) in Finnland (LUT) berechnet, dass ein schnellerer Ausstieg aus der konventionellen Energieerzeugung bis 2035 günstiger wäre, als – wie bisher geplant – die Klimaneutralität bis 2050 anzustreben. weiterlesen…

22% Plus in Asiens Solarsektor erwartet

Ember: China, Japan, Indonesien, Indien und die Philippinen führend – Asiens reichster Mann will Gigafactory bauen

In den kommenden Jahren wird in den 5 größten asiatischen Volkswirtschaften China, Japan, Indonesien, Indien und den Philippinen ein exponentielles Wachstum der Solarenergie erwartet, wobei das schnellste Wachstum in Indonesien und den Philippinen zu erwarten ist, so der Klima- und Energie Think Tank Ember am 07.09.2022. Die Analysten gehen davon aus, dass diese Länder ihre Solarkapazitäten jährlich um durchschnittlich 22 % ausbauen werden, was die Region zu einem globalen Zentrum der Solarenergie machen wird“. weiterlesen…

IEA erstmals mit Bewertung weltweiter Beschäftigung im Energiesektor

Erste Ausgabe des World Energy Employment Report – wichtige Analyse im Zusammenhang mit globaler Energiekrise

Der nach eigenen Angaben erste Bericht über die weltweite Beschäftigung im Energiesektor enthält neue Schätzungen zur Größe und Verteilung der Arbeitskräfte in den verschiedenen Regionen und Technologien sowie eine genauere Beschreibung der Zahl der Beschäftigten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dazu gehören die Erzeugung von fossilen Brennstoffen und Bioenergie, die Stromerzeugung, -übertragung, -verteilung und -speicherung sowie die Endnutzung, einschließlich Fahrzeuge und Energieeffizienz für Gebäude und Industrie. weiterlesen…

17jähriges US-Genie macht Seltene Erden überflüssig

Robert Sansone entwickelt Reluktanzmotor, der Elektroautoindustrie möglicherweise verändert

Vor ein paar Jahren stieß der heute 17jährige Robert Sansone auf ein Video über die Vor- und Nachteile von Elektroautos. In dem Video wurde erklärt, dass für die meisten Elektromotoren Magnete aus Seltenen Erden benötigt werden, deren Gewinnung sowohl finanziell als auch ökologisch sehr kostspielig sein kann. Die benötigten Seltenen Erden können Hunderte von Dollar pro Kilogramm kosten. Im Vergleich dazu kostet Kupfer nur 7,83 Dollar. So beginnt ein Artikel über ein neues Motoren-Ptinzip im Smithsonian Magazine. weiterlesen…

Spiegelmoleküle verraten Trockenstress von Wäldern

Veränderungen von Ökosystemen lassen sich über Emissionen chiraler Verbindungen genauer vorhersagen

Weltweit geben Pflanzen etwa 100 Millionen Tonnen an Monoterpenen an die Atmosphäre ab. Zu diesen flüchtigen organischen Molekülen zählen viele Duftstoffe wie beispielsweise das Molekül Pinen, das für seinen frischen Kiefernduft bekannt ist. Da diese Moleküle sehr reaktiv sind und winzige Aerosolpartikel bilden können, die zu Kondensationskernen für Regentropfen anwachsen können, spielen die natürlichen Emissionen eine wichtige Rolle für unser Klima – so eine Medienmitteilung  des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie vom 07.09.2022. Für Klimavorhersagen ist es daher wichtig zu wissen, wie sich Monoterpen-Emissionen bei steigenden Temperaturen verändern werden. weiterlesen…

Weltweit erste Demonstrationsanlage für großtechnische elektrisch beheizte Steamcracker-Öfen

BASF, SABIC und Linde beginnen gemeinsam mit Bau

Eine neue Demonstrationsanlage mit 6 MW elektrischer Leistung aus Erneuerbaren Energien wird vollständig in einen bestehenden Steamcracker am BASF-Verbundstandort Ludwigshafen integriert. Die Technologie des vom BMWK mit 14,8 Millionen Euro geförderten Projekts hat das Potenzial, die CO2-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Steamcrackern um mindestens 90 % zu reduzieren. Es soll 2023 in Betrieb gehen. (Pressebild: 3D-Grafik der weltweit ersten Demonstrationsanlage für großtechnische elektrisch beheizte Steamcracker-Öfen in Ludwigshafen – © BASF) weiterlesen…

>1,5° C: Mehrere Klima-Kipppschalter in Gefahr

Risiko des Überschreitens steigt infolge globaler Erwärmung

Wenn die globale Temperatur um mehr als 1,5° C über das vorindustrielle Niveau steigt, könnten mehrere Bereiche des Klima-Erdsystems umkippen. Das ist das Ergebnis einer am 09.09.2022 in Science veröffentlichten umfassenden neuen Untersuchung – so eine gemeinsame Pressemitteilung der Universität Exeter, des Stockholm Resilience Centre, Future Earth und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Selbst beim derzeitigen Stand der globalen Erwärmung besteht bereits die Gefahr, dass im Erdsystem fünf gefährliche Klima-Kipppunkte überschritten werden – und die Risiken steigen mit jedem Zehntelgrad weiterer Erwärmung. Ein internationales Forscherteam hat die Belege für die Kipppunkte, ihre Temperaturschwellen, Zeitskalen und Auswirkungen, aus einer umfassenden Analyse von mehr als 200 Studien zusammengefasst, die seit 2008 veröffentlicht wurden, als die Kipppunkte des Klimas erstmals genau definiert wurden. (Grafik: Kippschalter im Erdsystem – © Köppen, Schellnhuber, Edenhofer, PIK-Potsdam, CC-BY-ND DE 3.0) weiterlesen…