Niedersachsen: Sechs Millionen Euro für grünen Wasserstoff

Minister Thümler: „Wir investieren in die Energiewende“

Mit sechs Millionen Euro fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur ab Mai fünf Forschungsverbünde zu klimafreundlichem grünen Wasserstoff – rund 1,2 Millionen Euro jeweils in einem ersten Schritt für die kommenden drei Jahre. Die neuen Projekte bündeln als Innovationslabore zielgerichtet die verschiedenen Kompetenzen der Wasserstofftechnologien und werden die Wasserstoffforschung in Niedersachsen maßgeblich weiterentwickeln und stärken. weiterlesen…

Lesehinweis: Neue Batteriefabrik in Berlin-Marzahn?

Bis 380 neue Jobs

Kevin Hoffmann berichtet im Berliner Tagesspiegel über Pläne zum Bau „einer Fabrik für große Batterien, wie sie zum Beispiel in Gebäuden als Speicher für Solarstrom eingesetzt werden können.“ Der 1899 als Akkumulatorenfabrik-Aktiengesellschaft (AfA) gegründete Blei-Akku-Hersteller BAE Batterien will stationäre Energiespeicher herstellen, Bleibatterien für stationäre Anlagen, wie zum Beispiel für die Notstromversorgung in Datenzentren, Krankenhäusern, für Energieversorgungsanlagen und Telekommunikationseinrichtungen. Es gehe nicht um Lithium-Ionen-Batterien, wie sie oft in Elektroautos und Kleingeräten verbaut sind. Das Konsortium CSE (steht für Ceramic Salt Energy) setzt auf Natriumchlorid, also herkömmliches Kochsalz, als Ausgangsstoff. weiterlesen…

GB: UCO-Einfuhren heizen Abholzung an

T&E: Großbritanniens Importe zweifelhaften „gebrauchten“ Speiseöls werden steigen

Großbritannien riskiert die Abholzung der Wälder, indem es die Nachfrage nach Altspeisefett (used cooking oil = UCO) im Transportwesen steigert, kritisierte die Umweltschutzorganisation Transport & Environment (T&E) am 20.04.021. Das britische Verkehrsministerium wolle im Eiltempo einen Vorschlag durchbringen, der die Beimischung von mehr Biokraftstoffen zu Transportkraftstoffen vorschreibe, was einer neuen Studie zufolge zu einem Anstieg der Nachfrage nach zweifelhaften Importen führen wird. Die EU – die zuvor die Einfuhr von UCO nach Großbritannien überwachte – hat Bedenken über unzureichende Systeme geäußert; sie will verhindern, dass natives Öl wie Palmöl, das die Abholzung von Wäldern vorantreibt, als verwendetes Öl ausgegeben wird. weiterlesen…

LNG verdrängt Diesel als Kraftstoff

Absatz im Güterkraftverkehr verdreifachte sich 2020

Die Absatzmenge von flüssigem Erdgas ver­drei­fach­te sich 2020 gegenüber dem Vorjahr an den 46 deutschen LNG-Tank­stel­len. Der Umstieg auf LNG lohnt sich für Flottenbetreiber weiterhin, zeigt sich die Brancheninitiative Zukunft Gas durch steigende Zulassungszahlen überzeugt. Etwa 87 Prozent der bis Ende 2020 eingegangenen Förderanträge im Programm „Energieeffiziente und/oder CO2-arme schwere Nutzfahrzeuge“ (EEN) wurden für LNG-Fahrzeuge gestellt, weitere zwölf Prozent für mit komprimiertem Erdgas (CNG) betriebene Fahrzeuge. weiterlesen…

Vorerst Flaute für Ü20-Windkraft-Förderung

Beihilferechtliche Bedenken der EU zwingen Regierung zum Herunterfahren

Weil Windgeneratoren, die älter als 20 Jahre sind, aufgrund der Beihilferegelung der EU nicht mehr gefördert werden dürfen, muss die Bundesregierung geplante Anschlusshilfen verschieben und nun über neue Regelungen nachdenken, so zahlreiche Medien. Aus dem BMWi hieß es, man plane eben eine „beihilfefeste“, mit den Koalitionsfraktionen abgestimmte Regelung. Zusätzlich soll die Netzanbindung von Offshore-Windparks verbessert werden, indem deren Umlagefähigkeit unter bestimmten Bedingungen ermöglicht werde. weiterlesen…

24. April – Tag der Erneuerbaren Energien

Chancen der Energiewende

Was vor 25 Jahren, am 25.04.1996 – 10 Jahre zuvor im Gedenken an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 initiiert – als Tag der offenen Tür für Erneuerbare-Energien-Anlagen im sächsischen Oederan begann, ist heute zu einem bundesweiten Aktionstag mit großer Reichweite geworden. „Der „Tag der Erneuerbaren Energien“, zeigt, dass es ein großes Spektrum umwelt- und klimafreundlicher Alternativen zur Atomkraft und auch fossilen Energiequellen gibt, die keine gefährlichen Altlasten hinterlassen, kostengünstig sind und zur regionalen Wertschöpfung beitragen“, so BEE-Präsidentin Simone Peter. Die Erneuerbaren Energien seien mittlerweile nicht nur Stromproduzent Nr. 1 in Deutschland, sondern böten auch Beschäftigung für 300.000 Menschen. weiterlesen…

Deutschland tritt Internationaler Solarallianz bei

Nach Wegfall geografischer Beschränkungen stimmt Bundeskabinett Zeichnung von ISA-Rahmenabkommen zu

Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung am 21.04.2021 der Zeichnung des (geänderten) Rahmenabkommens zur Gründung der Internationalen Solarallianz (ISA) und damit dem Beitritt Deutschlands zu der 2015 gegründeten Organisation zugestimmt. Die ISA mit Sitz bei Neu Delhi und 75 Mitgliedern will den Ausbau der Solarenergie beschleunigen. weiterlesen…

BSW: Jährlich durchschnittlich 10 GW mehr PV erforderlich

Enttäuschung über EEG-2021-Reförmchen

Enttäuscht hat die Solarwirtschaft auf Pläne der Großen Koalition reagiert, den Ausbau der Photovoltaik 2022 einmalig um vier Gigawatt anzuheben. Zu den am 23.04.2021 bekannt gewordenen Plänen erklärte BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig: „Mit einem Feuerlöscher lässt sich ein verheerender Waldbrand nicht löschen, mit vier Gigawatt mehr Photovoltaik nicht der Klimakollaps verhindern!“ Der BSW fordert stattdessen, die installierte Photovoltaik-Kapazität bis 2030 zu vervierfachen und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) entsprechend zu überarbeiten. weiterlesen…

Zum Earth Day: 16 Orientierungspunkte von S4F

Klimaverträgliche Energieversorgung für Deutschland

Als fairer Beitrag Deutschlands zur Einhaltung der globalen 1,5-Grad-Grenze stellten die Scientists for Future am 16 Orientierungspunkte für eine klimaverträgliche Energieversorgung vor. Ihrer Überzeugung nach müssen dafür für die deutschen energiebedingten CO2-Emissionen in etwa 15 Jahren weitgehend auf Null sinken. Energieeinsparung hilft, den notwendigen Ausbau von regenerativen Erzeugungskapazitäten zu verringern. Der Verkehrssektor kann ebenso wie die Bereiche Prozess- und Gebäudewärme hierzu wesentlich beitragen. Die Nutzung von Kernenergie ist mit großen Risiken belastet. Biomasse in Form von Energiepflanzen zu nutzen, ist ineffizient und steht im Konflikt mit anderen Arten der Landnutzung (Grafik: 16 S4F-Punkte zum Earth Day – © de.scientists4future.org, Martin Kräling, www.antigraphics.de, Berlin, CC BY-SA 4.0). weiterlesen…

Erste EEG-2021-Schritte

Größere Ausschreibungsmengen bei Wind und Solar – Reaktionen

Die Koalition hat sich laut tagesschau.de auf zusätzliche Ausschreibungen für den Ausbau von Windkraft und Photovoltaik für 2022 verständigt. Zudem sollen Genehmigungsverfahren im Immissionsschutzgesetz erleichtert werden. Außerdem sollen die Stromverbraucher bei den Strompreisen um Milliarden entlastet werden. Dazu soll die EEG-Umlage auch 2023 und 2024 mit Mitteln aus dem Bundeshaushalt stabilisiert werden.Erfreut reagierte der Bundesverband Erneuerbare Energie darauf, dass sich die Koalition auf eine Erhöhung der Ausschreibungsmengen bei Wind und Solar geeinigt hat. Aber – so eine Medienmitteilung – „weitere Schritte müssen folgen“. Der VKU spricht von „guten Korrekturen“ und der Bundesverband Wärmepumpe sieht Schritte in die richtige Richtung“. weiterlesen…