Wie man 65 Prozent Erneuerbare Energien bis 2030 in die Stromnetze bekommt

Agora-Studie: Koalitionsziel für Strom aus Erneuerbaren Energien realisierbar

Deutschland kann den Anteil Erneuerbarer Energien am Stromverbrauch bis 2030 von derzeit rund 36 Prozent auf 65 Prozent erhöhen und damit dieses im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD gesetzte Ziel erreichen. Mit einem Bündel von Maßnahmen können die Stromnetze in den kommenden zwölf Jahren soweit modernisiert werden, dass sie die zusätzlichen Mengen aufnehmen und transportieren können. weiterlesen…

Kuhlmann: „Energiewende integriert denken“

In Deutschland und Europa

Die Europäische Kommission, der Europäische Rat und das EU-Parlament haben sich Ende Juni informell darauf geeinigt, bis 2030 den Anteil der Erneuerbaren Energien am Brutto-Endenergieverbrauch auf mindestens 32 Prozent zu erhöhen und die Energieeffizienz um 32,5 Prozent zu steigern. Außerdem wurde mit der Governance-Verordnung ein Kompromiss für die Umsetzung der Energie- und Klimapolitik gefunden. Die EU-Länder müssen jetzt Maßnahmenpläne für die Energieziele bis 2030 erarbeiten. Deutschland kann das mit seinem Vorhaben verbinden, das es im Koalitionsvertrag festgelegt hat: die Einführung eines Klimaschutzgesetzes. Ein Kommentar von dena-Chef Andreas Kuhlmann zu den neuen Zielen für die Energieunion und den Herausforderungen im Energiewendedialog: Energiewende integriert denken – in Deutschland und Europa weiterlesen…

Bundesländer als Treiber der Energiewende

240 Seiten starke AEE-Ausgabe des „Statusreportes Föderal Erneuerbar 2018“

Die Bundesländer spielen für die Gestaltung der Energiewende in Deutschland eine wesentliche Rolle: Ob es um die Flächenausweisung für Erneuerbare Energien, den Ausbau der Strom- und Wärmenetze oder – wie aktuell in der Kohlekommission – um den weiteren Umgang mit den bestehenden fossilen Kraftwerken geht, überall haben die Länder einen entscheidenden Einfluss. weiterlesen…

Neue Solartechnik für die Energiewende

Eine Million Euro Förderung für deutsch-Französische Forschungsinitiative

Ein neues Forschungsprojekt der Universität Jena mit dem Titel „Quest for Energy“ (Suche nach Energie) soll einer Medienmitteilung zufolge den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft beschleunigen helfen. Mit Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) wollen die Jenaer Physiker eine kaum untersuchte Werkstoffklasse, die so genannten Übergangsmetall-Dichalcogenide (TMDs), auf ihre Eignung für Solarzellen untersuchen. Ihr Forschungsvorhaben wird im Rahmen der deutsch-französischen Forschungsinitiative „Make our planet great again“ bis 2022 mit knapp einer Million Euro gefördert. weiterlesen…

Gesamtwirtschaftliche Effekte der Energiewende und Verteilungseffekte in der Energiepolitik

BMWi: Zwei neue Studien untersuchen Energieausgaben und Einsparungen bei Energieimporten

Durch die Energiewende entstehen volkswirtschaftliche Vorteile. Investitions- und Beschäftigungseffekte im Bereich erneuerbarer Energien und Energieeffizienz stehen hierbei im Vordergrund. Ein dritter Impulsgeber sind Einsparungen bei Importen fossiler Energieträger wie Öl und Gas. Durch den Ausbau von erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz verringern sich Importnachfrage und damit Importausgaben der Verbraucher in Deutschland, wie das BMWi am 29.06.2018 mitteilte. weiterlesen…

DUH kritisiert Bundesregierung für Plan- und Ambitionslosigkeit beim Ausbau der EE

Bundesregierung will Ausbau der Erneuerbaren jedes Jahr neu festlegen und auf langfristige Zielwerte verzichten

Die Bundesregierung will keine langfristigen Ziele mehr beim Ausbau der Erneuerbaren Energien verfolgen und kehrt damit einer wichtigen Säule des Klimaschutzes den Rücken. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien als entscheidende Voraussetzung für den Ausstieg aus den fossilen Energien soll künftig jedes Jahr an den Fortschritt beim Netzausbau angepasst werden, statt sich wie bislang am Minderungsziel für Treibhausgase (CO2) zu orientieren. Aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ist dies ein völlig falscher Ansatzpunkt, um die Energiewende voranzubringen. Ausgangspunkt für den Ausbau der Erneuerbaren sollte die Einhaltung der Klimaschutzziele sein, nicht die Netzkapazitäten. weiterlesen…

Gebäude entlasten Stromnetze


Mit netzdienlichen Gebäuden zu einer höheren Energieeffizienz

Ein zentraler Ansatz für eine erfolgreiche Energiewende ist die Sektorkopplung. Dabei werden bisher getrennte Bereiche des Energiesystems miteinander verknüpft und aufeinander abgestimmt. Gebäude und Quartiere bieten viele Möglichkeiten, stärker mit dem Stromnetz zu kooperieren. Das neue BINE-Themeninfo „Netzdienliche Gebäude und Quartiere“ (I/2018) stellt Konzepte für netzreaktive Gebäude, Regel- und Betriebsführungsstrategien, die geforderte Flexibilität und Nutzeranforderungen vor. Das Themeninfo gibt einen Einblick in aktuelle Debatten und Forschungsarbeiten. weiterlesen…

Ein Jahr Mieterstrom – bislang kaum wirksam

Mieterstromgesetz muss nachgebessert werden

Die Preise für Solarstrom sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. Viele Wohnungs- und Energieunternehmen wollen sich deshalb gerne stärker für die Energiewende engagieren und Mietern klimafreundlichen Solarstrom vom Dach des Vermieters anbieten. Deutlich erschwert wird dies aber weiterhin durch unnötige steuerliche und bürokratische Barrieren. Das vor einem Jahr – am 29.06.2018 – vom Deutschen Bundestag verabschiedete Mieterstromgesetz hat kaum Abhilfe geschaffen und muss dringend nachgebessert werden, so die übereinstimmende Auffassung des GdW Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen und des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW). weiterlesen…

Die unterschätzten CO2-Verursacher

DIW: Politik muss umgehend in vier Bereichen handeln, um Emissionen im Grundstoffsektor zu senken

Rund ein Viertel der weltweiten CO2-Emissionen fallen bei der Herstellung und Nutzung von Grundstoffen (Zement, Eisen und Stahl, Papier und Pappe, Petrochemie- und Chemieprodukte) an. Bisher hat dieser Sektor, im Gegensatz zum Beispiel zur Stromerzeugung, wenig im Fokus der Klimapolitik gestanden. Auch im Monitoring-Bericht zur Energiewende des Wirtschaftsministeriums, der am 27.06.2018 veröffetnlicht wurde,spielt der Grundstoffsektor trotz seiner Bedeutung für die Wirtschaft und den Klimaschutz keine Rolle. Das DIW Berlin fordert die Politik nun zum Handeln auf. weiterlesen…

„Ländle“ kassiert 10-Prozent-Windstromziel

Energiewende in den Fokus rücken

Das Umweltministerium der Grünen-CDU-geführten Landesregierung in Baden-Württemberg will mit einer neuen Imagekampagne im Wert von drei Millionen Euro in den kommenden drei Jahren „neue Schwerpunkte bei der Vermittlung der Energiewende setzen“. Umweltminister Franz Untersteller kündigte das – schon im Koalitionsvertrag von 2016 vereinbarte – Projekt an, kurz nachdem er das Ausbauziel des Landes für Windenergie offiziell für gescheitert erklärt hatte, wie Tilmann Weber im Magazin Erneuerbare Energien am 24.06.2018 schreibt. weiterlesen…