BDI will „realistische Energiewende“

Grillo vor Wirtschaftsausschuss

Eine „ambitionierte, aber realistische Energiewende“ hat der scheidende BDI-Präsident Ulrich Grillo angemahnt – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Es müsse „marktwirtschaftlich umgesteuert“ werden. Aus dem deutschen Klimaschutzplan 2050 dürfe „kein Industrievertreibungsplan 2050“ werden, warnte er in einem Gespräch mit dem Ausschuss für Wirtschaft und Energie. weiterlesen…

Föderale Energiewende zum Nachschlagen


Neue Ausgabe des AEE-Bundesländerreports zeichnet detailliertes Bild des Ausbaus Erneuerbarer Energien

AEE - agentur-fuer-erneuerbare-energie - logoDie COP 21 hat in Paris eine erhebliche Reduzierung der Treibhausgasemissionen festgeschrieben. Deren tatsächliche Minderung muss jedoch vor Ort durch Effizienz und den Ausbau Erneuerbarer Energien aee-broschuere-foederale-energiewende-titelerfolgen. Die Bundesländer haben dabei eine wichtige Scharnierfunktion und können die Energiewende entscheidend voranbringen. Einen detaillierten Überblick über ihre unterschiedlichen Strategien, Stärken und Strukturen bietet die neu erschienene Ausgabe 2016/17 des regelmäßigen Bundesländerreports der Agentur für Erneuerbare Energien, so die AEE-Pressemitteilung vom 24.11.2016. weiterlesen…

dena-Kongress 2016 ermutigte zur Energiewende


Von Angebotsorientierung zur Nachfrageorientierung

Zu Beginn des diesjährigen dena-Kongresses skizzierten Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, und Energie-Staatssekretär Rainer Baake, am 22.11.2016 die anstehenden Herausforderungen: „Wenn es um die Zukunft der Energiewende geht, sind alle gefragt“, andreas-kuhlmann-foto-denabetonte Andreas Kuhlmann zum Auftakt im Berlin Congress-Center (bcc). Der Kongress bot mit 67 Referenten und mehr als 700 Teilnehmern ein Forum, in dem sich alle Akteure, Branchen und Sektoren einbringen konnten (dena-Medienmitteilung). weiterlesen…

Bundesregierung auf der Bremse


Zwischen Effizienz und Ökostromausbau – Regierung sucht noch nach der richtigen Strategie

von Sven Ulrich, ERNEURBARE ENERGIEN
-mit freundlicher Genehmigung-

erneuerbareenergien.de logoRaus aus der Kohle und rein die die Erneuerbaren. Immerhin ist die Bundesregierung schon mal so weit gekommen, baake-vor-17-forum-neue-energiewelt-eroeffnungsplenum-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifydies anzuerkennen, wenn sie nicht irgendwann von den Tatsachen überholt werden will. „Denn die Energiewende ist in diesem Land nicht mehr zurückzudrehen“, erklärt Rainer Baake, für die Energiepolitik im Bundeswirtschaftsministerium zuständiger Staatssekretär. „Wir debattieren jetzt nur noch über den Weg, wie sie umgesetzt wird.“ weiterlesen…

BEE fordert: „Klare Wegmarken – jetzt!“


Einspeisevorrang für saubere Energien erhalten

bee-logo„Erneuerbare Energien müssen weiterhin Vorfahrt haben“, kommentiert Rainer Hinrichs-Rahlwes, Europa-Experte im Vorstand des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), die Pläne der EU-Kommission, den Einspeisevorrang für die Erneuerbaren Energien abzuschaffen. Am 15.11.2016 sind die Entwürfe für das Energiepaket bekannt geworden, deren Veröffentlichung auf den 30.11.2016 angesetzt war. weiterlesen…

Grüner Investitionsschub in Europa durch deutsche Energiewende

Zwölf Empfehlungen für Green Growth und eine erfolgreiche Energiewende – Abschlussbericht von BMBF-Projekt

Die Energiewende gilt als eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Bis zum Jahr 2050 wollen Deutschland und die EU den Energiebedarf hauptsächlich aus Erneuerbaren Energien decken und die Treibhausgasemissionen um 80 bis 95 Prozent reduzieren. Dieses Ziel scheint auf deutscher Ebene gefährdet. Denn obwohl die Erneuerbaren Energien im vergangenen Jahr 30 Prozent zur deutschen Stromerzeugung beitrugen, sind die Emissionen leicht angestiegen – unter anderem aufgrund der hohen Kohleverstromung. Ein vom BMBF gefördertes Forschungsprojekt von Germanwatch und Global Climate Forum unter dem Titel „Investitionsschub durch die deutsche Energiewende“ analysierte, welche Rahmenbedingungen zu ändern sind, um Investitionen in grüne Geschäftsmodelle zu stärken. weiterlesen…

Brüssel genehmigt offenbar ungarisches AKW-Projekt Paks II

„EU-Kommission beugt sich der Atomlobby und beschädigt die Energiewende“

Laut Medienberichten hat die EU-Kommission ihr Prüfverfahren gegen das ungarische AKW-Projekt Paks II abgeschlossen und will offenbar grünes Licht für das umstrittene Projekt geben. Die Entscheidung kommentiert Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. weiterlesen…

Globale Energiewende als Berufung

Abschiedssymposium für ISE-Chef Eicke R. Weber

Mit einem wissenschaftlichen Symposium zur globalen Energiewende hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE am 11.11.2016 im Konzerthaus Freiburg die Verdienste von Prof. Eicke R. Weber gewürdigt, der die Leitung des Instituts zum Jahresende aus Altersgründen abgeben wird. Weber habe der deutschen Solarforschung eine weltweit beachtete Stimme gegeben und sich mit großem Engagement wissenschaftlich wie politisch für die Energiewende eingesetzt. Auch die Struktur und Geschäftsfelder des Instituts habe er darauf ausgerichtet und die Belegschaft seit 2006 auf heute 1.100 Mitarbeitende mehr als verdoppelt, der weitgehend selbst verdiente Betriebshaushalt sei in dieser Zeit von ca. 25 Mio. auf 73 Mio. Euro (2015) angewachsen. Solarify dokumentiert eine Medienmitteilung. weiterlesen…

Acht Strategien für kreative Bürgerbeteiligung

Forscher geben Kommunen Empfehlungen zur Bürgeraktivierung

Der Weg zum Klimabürger - Broschüre © BMBF FONAEin vom BMBF gefördertes Forschungsteam der Universität des Saarlandes, der Zeppelin Universität und des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hat den Wegweiser „Der Weg zum Klimabürger“ veröffentlicht. Sie zeigen darin laut einer Medienmitteilung des IÖW Strategien auf, wie Akzeptanz für die Energiewende in der Gesellschaft gesteigert werden kann. (Broschüre: Der Weg zum Klimabürger – © BMBF FONA) weiterlesen…

EMIL am Synchrotron BESSY II eingeweiht

Weltweit führende Forschungslabor-Landschaft für Energiematerialien

das-letzte-vergoldete-rohrteilstueck-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarify„Energiewende: Die Suche nach dem Material der Zukunft“ überschrieb das BMBF seine Medienmitteilung über die Einweihung des nach drei Jahren Bauzeit vollendeten Laborkomplexes EMIL („Energy Materials In-Situ Laboratory“) in Berlin-Adlershof durch Forschungsministerin Johanna Wanka am 31.10.2016. Forschende werden in dem gemeinsam vom Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) für etwa 20 Millionen Euro an die Synchrotronquelle BESSY II angebauten Forschungslabor für die regenerative Energiegewinnung und -Speicherung geeignete Materialien synthetisieren und analysieren. Mit EMIL ergeben sich dazu völlig neue Möglichkeiten. weiterlesen…