Schweiz mit Totalrevision ihrer Energieverordnung

Bundesrat eröffnet Mitwirkungsverfahren bei Energiestrategie 2050

Der schweizerische Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 01.02.2017 die Vernehmlassung¹ zum sogenannten ersten Maßnahmenpaket seiner Energiestrategie 2050 eröffnet. Damit sollen die Verordnungen an die vom Parlament im September verabschiedeten Gesetzesänderungen, vor allem das totalrevidierte Energiegesetz, angepasst werden. Die revidierten Bundesgesetze samt Verordnungen sollen am 01.01.2018 in Kraft treten, falls das Volk die vom Parlament verabschiedete Vorlage in der Abstimmung am 21.05.2017 gutheißt. Die Vernehmlassung dauert vom 01.02. bis zum 08.05.2017. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Elektromobilität auf lange Sicht kostengünstiger


Ziele des Klimaschutzplans nur mit Energiewende im Verkehr zu erreichen

UBA LogoDamit Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht, muss der Verkehr bis 2050 treibhausgasneutral werden. Hierzu ist der Einsatz von postfossilen Kraftstoffen und alternativen Antrieben im Verkehr erforderlich. Die vom Öko-Institut für das Umweltbundesamt erarbeitete Studie „Erarbeitung einer fachlichen Strategie zur Energieversorgung des Verkehrs bis zum Jahr 2050“ untersucht die volkswirtschaftlichen Kosten für die notwendige Energiewende im Verkehr. Die Pressemitteilungen von Öko-Institut und Umweltbundesamt haben die Studie am 17.11.2016 vorgestellt. weiterlesen…

Energiewende keine Blaupause für die Welt

„Blueprint“-Umfrage des Weltenergierats unter Experten in 42 Ländern: Energiewende ist Inspiration

Alle zwei Jahre beteiligt sich die deutsche Sektion des Weltenergierats an internationalen Umfragen des World Energy Councils über die deutsche Energiewende. Zugleich nutzt er das globale Expertennetzwerk für eigene Umfragen zu aktuellen Fragestellungen. Im Dezember 2016 sah die Mehrheit der Befragten die deutsche Energiewende zwar nicht als weltweite Blaupause, aber insgesamt blickt die Welt optimistischer auf die Energiewende als noch 2015. Außerhalb Europas treiben Wachstum, Energiezugang und Versorgungssicherheit die jeweiligen Energiewenden mehr als das Thema Klimaschutz. weiterlesen…

Bundesrechnungshof-Kritik „mehr als rätselhaft“


Kritik an Energiewende nicht nachvollziehbar

Der Bundesrechnungshof hat dem BMWi kürzlich „teure Fehler“ bei der Umsetzung der Energiewende vorgeworfen (siehe solarify.eu/undurchsichtige-energiewende). Die Kritik des Bundesrechnungshofes ist aus Sicht des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE) in dieser schlichten Form nicht nachvollziehbar und zu einseitig – so eine BEE-Medienmitteilung vom 20.01.2017. weiterlesen…

Schweiz: Energiewende alternativlos

SVP-Referendum gegen erstes Maßnahmenpaket der Energiestrategie 2050 vielfach abgelehnt

Mit einem „klaren Ja zur Energiestrategie 2050“ wendet sich die Schweizerische Energie-Stiftung SES gegen das Referendum der Schweizerischen Volkspartei (SVP), mit dem die Schweizer Rechtsausleger das sogenannte erste Maßnahmenpaket der Energiestrategie 2050 zu Fall bringen will. Ebene hat die SVP die Unterschriften zum Referendum gegen den Gesetzentwurf abgegeben. Der kommt nach fünfjähriger Kompromissfindung am 21.05.2017 ins Parlament. weiterlesen…

Undurchsichtige Energiewende

Rechnungshof kritisiert BMWi

BMWi - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftDer Bundesrechnungshof wirft der Bundesregierung, allen voran dem Bundeswirtschaftsministerium Sigmar Gabriels, mangelhafte Steuerung und gravierende Mängel bei der Kontrolle der Energiewende vor, schreibt Andreas Mihm in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er beruft sich dabei auf einen noch unveröffentlichten Prüfbericht an den Bundestags-Haushaltsausschuss. „Das BMWI hat keinen Überblick über die finanziellen Auswirkungen der Energiewende“, so das harte Urteil. Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs (CDU) spricht von einer „Ohrfeige für das Bundeswirtschaftsministerium“. weiterlesen…

EE vs. Fossile

Energiewende gewinnt Kostenvergleich

Agora Energiewende Fossile Energie - Schmiedefeuer - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20151204veröffentlichte am 13.01.2017 ein Gedankenexperiment: Was würde Strom im Jahr 2050 kosten, wenn wir die Energiewende stoppen würden? Sie wird bis 2050 nicht nur eine klimafreundliche Stromversorgung bringen, das Stromsystem wird infolge der Energiewende wahrscheinlich auch kostengünstiger als mit einer fossilen Stromversorgung, und zwar jährlich etwa 3 Milliarden im Vergleich zu einewm fossilen Stromsystem im Durchschnitt von zwölf Szenarien. Das ist das Ergebnis einer Analyse, die vom Öko-Institut für Agora Energiewende erarbeitet wurde. weiterlesen…

Länder streiten um Kosten für Stromnetze

Kritik an Gabriel (Lesehinweis)

Die Energiewende ist ein nationales Projekt. Doch die Stromverbraucher im Norden zahlen mehr als die im Süden und Westen – schreibt im Handelsblatt. Sigmar Gabriel, Bundeswirtschaftsminister - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyUnd der Bundeswirtschaftsminister gerät wegen der geplanten Reform der Netzentgelte in die Kritik. weiterlesen…

China: mehr als 300 Milliarden in Energiewende

Bis 2020 allein in Solarenergie 138 Mrd. Euro

In der Rubrik Über den Tellerrand schreibt am 10.01.2017 Clemens Weiß in der Energiezukunft: „343 Milliarden Euro in vier Jahren, so viel will die chinesische Führung in Alternativen zur Kohle stecken. Das meiste Geld soll in neue Solar- und Windenergieanlagen fließen, doch auch die Atomenergie gilt in China als saubere Energie.“ weiterlesen…

EE legen zu, Kohleverbrauch sinkt, Emissionen steigen


Agora zieht gemischte Bilanz der Energiewende 2016 – Tempo reicht jedoch nicht, um die Klima- und Effizienzziele 2020 zu erreichen

energiewende-im-stromsektor-agora-jahresauswertung-20162016 hat für die Energiewende sowohl gute als auch schlechte Nachrichten gebracht – zeigt die Jahresauswertung 2016 von Agora Energiewende: Einerseits sei das Stromsystem das dritte Jahr in Folge klimafreundlicher geworden, hätten sich Gaskraftwerke Marktanteile von Kohlekraftwerken zurückerobert, sei der Atomausstieg nach Plan verlaufen, hätten Erneuerbare-Energien-Anlagen so viel Strom wie nie zuvor geliefert und seien Stromverbrauch und Zustimmung der Bevölkerung zur Energiewende auf sehr hohem Niveau weiterhin gewachsen. Andererseits seien die Gesamt-Klimagasemissionen Deutschlands abermals gestiegen, würden die Haushalts-Strompreise 2017 erstmals die Marke von 30 ct/kWh überspringen, und die Fortschritte so langsam erfolgen, dass die für 2020 gesetzten Klimaschutz- und Effizienzziele nur noch mit einer großen zusätzlichen Kraftanstrengung zu erreichen sind. weiterlesen…