Undurchsichtige Energiewende
Rechnungshof kritisiert BMWi
Der Bundesrechnungshof wirft der Bundesregierung, allen voran dem Bundeswirtschaftsministerium Sigmar Gabriels, mangelhafte Steuerung und gravierende Mängel bei der Kontrolle der Energiewende vor, schreibt Andreas Mihm in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er beruft sich dabei auf einen noch unveröffentlichten Prüfbericht an den Bundestags-Haushaltsausschuss. „Das BMWI hat keinen Überblick über die finanziellen Auswirkungen der Energiewende“, so das harte Urteil. Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs (CDU) spricht von einer „Ohrfeige für das Bundeswirtschaftsministerium“. weiterlesen…

Und der Bundeswirtschaftsminister gerät wegen der geplanten Reform der Netzentgelte in die Kritik.
2016 hat für die Energiewende sowohl gute als auch schlechte Nachrichten gebracht – zeigt die Jahresauswertung 2016 von Agora Energiewende: Einerseits sei das Stromsystem das dritte Jahr in Folge klimafreundlicher geworden, hätten sich Gaskraftwerke Marktanteile von Kohlekraftwerken zurückerobert, sei der Atomausstieg nach Plan verlaufen, hätten Erneuerbare-Energien-Anlagen so viel Strom wie nie zuvor geliefert und seien Stromverbrauch und Zustimmung der Bevölkerung zur Energiewende auf sehr hohem Niveau weiterhin gewachsen. Andererseits seien die Gesamt-Klimagasemissionen Deutschlands abermals gestiegen, würden die Haushalts-Strompreise 2017 erstmals die Marke von 30 ct/kWh überspringen, und die Fortschritte so langsam erfolgen, dass die für 2020 gesetzten Klimaschutz- und Effizienzziele nur noch mit einer großen zusätzlichen Kraftanstrengung zu erreichen sind.
Der Ausbau der
Der deutsche Strombedarfs wurde am zweiten Weihnachtsfeiertag zu 85 Prozent mit Windenergie gedeckt. Für Börsenstrom wurden sogar wieder einmal so genannte negative Preise gezahlt.
Nach den (vorläufigen) Berechnungen von
Die bayerische Wirtschaft spricht sich für eine Strompreisbremse aus, um die zunehmenden Standortnachteile durch die EEG-Umlage zu begrenzen. Eine am 09.12.2016 vorgestellte