Treibhausgasneutraler Güterverkehr ist nötig – und möglich

Krautzberger: Mehr Güter auf die Schiene, fossile Kraftstoffe ersetzen

Autotransport im Bahnhof Spandau - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160519Um Deutschlands Klimaziele zu erreichen, muss der Verkehr in Deutschland bis spätestens 2050 treibhausgasneutral werden – dies gilt gerade für den stark wachsenden Güterverkehr. Zwei aktuelle Studien des Umweltbundesamtes (UBA) zeigen nun, wie das gehen kann. Kernpunkte sind die konsequente Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene sowie eine Energiewende hin zu postfossilen Antrieben und Kraftstoffen. weiterlesen…

Unehrliche Diskussion um Kosten und Netze

Energiewende rückwärts

Windgeneratoren bei Baruth, Mark - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft, 20160402„Das Bundeskabinett hat am 08.06.2016 nicht einfach die EEG-Reform beschlossen, sondern das vorläufige Ende von Deutschlands Vorreiterrolle als Energiewende-Land“, so Franziska Buch auf umweltinstitut.org. Gegen den massiven Widerstand von BürgerInnen und Umweltverbänden bremse die Regierung den Ausbau der Erneuerbaren Energien massiv aus. Die Entscheidung bedeute auch: „Bestandsgarantie für schmutzige Kohlekraftwerke. Und wieder zeigt sich: Die vollmundigen Erklärungen beim Pariser Klimagipfel waren nur leere Worthülsen.“ weiterlesen…

„Wir werden ihnen weiter Wandel zumuten“

Bundeskanzlerin Angela Merkel beim BDEW-Kongress 2016

Es verändere sich viel für die Branche – die Energie- und Wasserversorgung stehe vor großen Herausforderungen. „Change – Wandel“ – sei daher das Motto der BDEW-Jahrestagung. „Wir haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt in Hinblick auf die Energiewende und den Ausbau der Erneuerbaren Energien“, so Kanzlerin Merkel zur Eröffnung des Kongresses am 08.06.2016.
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Bund und Länder bremsen die Energiewende aus

Länderchefs reichen Bundesregierung die Hand zur Abschaffung des EEG – Ausschreibungen zerstören die Energiewende

EUROSOLAR-Vizepräsident Dr. Fabio Longo nimmt für die gemeinnützige Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien Stellung zur Bund-Länder-Einigung zur Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG): „Die außerparlamentarische undemokratische Einigung von Bund und Ländern auf die Abschaffung der Kernbestandteile des EEG und die Einführung verheerender Ausschreibungen bedeutet eine historische Zäsur für die Energiewende. Die Regierungschefs der Länder haben am 31.05.2016 einer Politik der Bundesregierung die Hand gereicht, die schweren Schaden für die meisten Regionen in Deutschland bringen, die Kosten für Verbraucher steigern und die Energiewende abwürgen wird. weiterlesen…

Energiewende vorantreiben oder ausbremsen?

Klare Kante für die Erneuerbaren Energien und mehr Klimaschutz

Dunkle Wolken über Windgeneratoren in der Wustermark - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft, für SolarifyIn der Solar- und Windtechnologie ist Deutschland bis heute führend. Die Branche hat 350.000 Arbeitsplätze in der Bundesrepublik geschaffen. Weltweit wird inzwischen mehr Geld in Erneuerbare Energieerzeugung investiert als in konventionelle Kraftwerke. Über 8 Millionen Arbeitsplätze zählt diese internationale Branche inzwischen weltweit. „Es ist paradox, dass wir Deutsche wieder einmal einen weltweiten Trend auslösen und dann, wenn sich eine entsprechende Wirtschaftsbranche positiv entwickelt, steigen wir aus und überlassen den Markt anderen“ sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). weiterlesen…

„Energiewende = volkswirtschaftliche Notwendigkeit“

Claudia Kemfert (DIW Berlin) hebt Bedeutung hervor

Nachhaltig und effizient mit Energie umzugehen sichert laut Prof. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) einer Industrienation wie Deutschland den Wohlstand auch kommender Generationen. Gegenüber dem BSW-Solar sagte die Energieexpertin: „Die Energiewende ist längst eine volkswirtschaftliche Notwendigkeit geworden.“ weiterlesen…

Protestminute mit 30.000 Demonstrierenden

Tausende betroffene Mitarbeiter bundesweit auf den Straßen

Nach Angaben des Bundesverbands Erneuerbare Energien demonstrierten während der bundesweiten Warnminute weit mehr als 30.000 betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 210 Unternehmen für die Fortsetzung der Energiewende in Deutschland. Die Warnminute habe die Belegschaft an Standorten aller Branchen der Erneuerbaren Energien auf die Straße gebracht. Die Unternehmen und Bürger eine die Sorge, dass mit der Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) die Energiewende ausgebremst werde. weiterlesen…

Energiewende: Zielverfehlungen in Sicht

…diagnostiziert Eric Heymann von dbresearch

„Betrachtet man die bisherigen Fortschritte bei den Teilzielen der deutschen Energiewende sowie die Herausforderungen, die in den nächsten Jahren noch anstehen, überwiegt zumindest beim Autor dieses Berichts die Skepsis, ob die Energiewende auf breiter Front gelingen wird,“ leitet Eric Heymann, Senior Economist bei Deutsche Bank Research, seine sehr ausführliche, mit zahlreichen Grafiken gespickte, kritische Zwischenbilanz der Energiewende ein. Und in der Ankündigungsmail heißt es: „Deutschland hat sich wohl zu viel in zu kurzer Zeit vorgenommen. Wir sehen vor allem vier limitierende Faktoren: Kosten, physikalische Grenzen, das verfügbare Zeitbudget sowie die politische Machbarkeit.“ weiterlesen…

Ba-Wü will Maßstäbe setzen

Das Kapitel über Klima, Umwelt und Energie im Koalitionsvertrag

Der Stuttgarter Landtag hat am 12.05.2016 Winfried Kretschmann zum Ministerpräsidenten der ersten grün-schwarzen Landesregierung gewählt und sein Kabinett bestätigt. Rund acht Wochen nach der Landtagswahl war der Koalitionsvertrag besiegelt worden. Kretschmann und CDU-Landeschef Thomas Strobl unterzeichneten die Vereinbarung am 09.05.2016. Wegen der exemplarischen Bedeutung dokumentiert Solarify das Kapitel „Bewusst, schonend, erneuernd in Umwelt, Klimaschutz und Energie“ aus dem Vertrag. weiterlesen…

Umweltrat gibt Impulse für integrative Umweltpolitik

Transformationen anstoßen, Zielkonflikte entschärfen

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) fordert in seinem am 10.05.2016 an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks übergebenen Umweltgutachten 2016 eine anspruchsvolle und integrative Umweltpolitik. Der Handlungsdruck beispielsweise durch Klimawandel und Biodiversitätsverlust sei so groß, dass er mit herkömmlichen Ansätzen allein nicht mehr bewältigt werden könne. Notwendig seien strukturelle Veränderungen in Bereichen wie Landwirtschaft, Energie und Wohnen, so eine Pressemitteilung des SRU.
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