Tag der Erneuerbaren Energien

Erneuerbare Energien wirken effektiv gegen Klimakrise und für nachhaltige wirtschaftliche Erholung

„Die Coronakrise zeigt, wie wichtig es ist, auf die Wissenschaft zu hören und frühzeitig entschlossen zu handeln. Gleiches gilt für die Klimakrise. Doch im Gegensatz zur Corona-Pandemie ist die Ursache der Klimakrise seit langem bekannt: Die Verbrennung fossiler Energieträger treibt den CO2-Ausstoß in der Atmosphäre in gefährliche Höhen und damit die Erderhitzung an. Dabei sind die wirksamen Alternativen längst entwickelt: Erneuerbare Energien stehen in großer Technologiebreite wettbewerbsfähig und flexibel einsetzbar zur Verfügung und liefern zuverlässig sauberen Strom, Wärme und Treibstoffe. Windenergie und Photovoltaik sind heute günstiger als Kohle- und Atomenergie“, betont Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie, anlässlich des Tages der Erneuerbaren Energien am 25. April 2020. weiterlesen…

Erneuerbare Energielösungen sollen schnelle Reaktion auf Corona-Pandemie ermöglichen

AUC und IRENA wollen resilientere Energiesysteme aufbauen

Die Kommission der Afrikanischen Union (AUC) und die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) wollen Erneuerbare Energien auf dem ganzen Kontinent fördern – einer Medienmitteilung vom 16.04.2020 zufolge wurde vereinbart, enger zusammenzuarbeiten, um Afrikas Reaktion auf Covid-19 zu unterstützen. Die beiden Organisationen wollen sich auf innovative Lösungen konzentrieren, die Entwicklung Erneuerbarer Energien, einschließlich dezentraler Systeme, vorantreiben und insgesamt den Zugang zu Energie verbessern. weiterlesen…

Barometer-Gutachten – Unterbindung der Eigenversorgung

„Digitalisierung der Energiewende“ betreibt radikalen Umbau des Energiesystems – Gastbeitrag von Klaus Oberzig

Der Begriff Barometer-Gutachten ist bislang in der Solarbewegung nicht angekommen. Auch die Tatsache, dass es eigentlich „Barometer zur Begutachtung der Digitalisierung der Energiewende“ heißt, hat wenige aufhorchen lassen. Dass die fossilen Energieversorger mit der Metapher „Digitalisierung der Energiewende“ einen radikalen Umbau des Energiesystems betreiben, bei dem die Erneuerbaren Energien nicht einfach integriert, sondern auf die Rolle des Zulieferers zurechtgestutzt werden sollen, das hält eine Mehrheit immer noch für undenkbar. Dabei sind die Bemühungen der fossilen Energieversorger und Netzbetreiber, ein neues Geschäftsmodell für den Ausgleich der Schwankungen im Stromnetz einzuführen, alles andere als neu – schreibt Klaus Oberzig auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Solarenergie. weiterlesen…

Corona als Sündenbock für Fossile

„Anschlag auf die Energiewende“
von Christfried Lenz, Bürgerenergie Altmark

Eine „gigantische, revolutionäre Zerstörung der Energiewende und damit des Klimaschutzes“ resumiert Frank Farenski sein Gespräch mit Andreas Piepenbrink, Geschäftsführer von E3/DC, dem zu entnehmen ist, dass mit dem „Barometer-Gutachten“ des Bundeswirtschaftsministeriums beabsichtigt wird, einer dem dezentralen Wesen der Erneuerbaren Energien entsprechenden Struktur aus autonomen, in sich autarken, aber zusätzlich miteinander vernetzten Energiezellen den Riegel vorzuschieben. Die von Millionen klimaschutzengagierten Menschen über Jahrzehnte hin dezentral und demokratisch vorangetriebene Energiewende soll demnach zur Sackgasse erklärt werden – schreibt Christfried Lenz in einem Kommentar auf pv magazine. weiterlesen…

SPIEGEL: „Brennstoffzelle verändert weltweite Mobilität“

Lesehinweis: „Was dem Wunderantrieb Wasserstoff zum Durchbruch fehlt“

„Wunderantrieb“ nennt der SPIEGEL am 23.03.2020 eine Gesamtübersicht seines Autoren Christian Frahm: Brennstoffzellen-Autos sind rar, die Produktion des nötigen Wasserstoffs kompliziert. Dabei könnte er den Verkehr revolutionieren – zu Land, zu Wasser, in der Luft. Viel fehle den Forschern dazu nicht mehr. weiterlesen…

Leopoldina plädiert für nachhaltigen Ansatz bei Coronavirus-Bewältigung

Dritte Ad-hoc-Stellungnahme behandelt psychologische, soziale, rechtliche, pädagogische und wirtschaftliche Aspekte

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat am Ostermontag (13.04.2020) eine dritte Ad-hoc-Stellungnahme zur COVID-19-Pandemie veröffentlicht. Das Papier mit dem Titel „Coronavirus-Pandemie – Die Krise nachhaltig überwinden“ behandelt die psychologischen, sozialen, rechtlichen, pädagogischen und wirtschaftlichen Aspekte der Pandemie und beschreibt Strategien, die zu einer Rückkehr einzelnen Schritten in die gesellschaftliche Normalität beitragen können und gibt konkrete Handlungsempfehlungen. weiterlesen…

Elftgrößte Volkswirtschaft der Welt setzt auf Erneuerbare zur Erholung von Corona

Letztes Aufbäumen der Fossilen

„Das Imperium schlägt zurück“ titelte der auf die Exploration, Entwicklung und Produktion von Rohstoff-Lagerstätten ausgerichtete Dienst Rockstone Research am 07.04.2020: Unter der Leitung von Gouverneur Andrew Cuomo beschleunigt der US-Bundesstaat New York die Entwicklung Erneuerbarer Energien als Teil seiner Anstrengungen, um die Wirtschaft nach COVID-19 wieder anzukurbeln. Alicia Barton, Präsidentin der Energieforschungs- und Entwicklungsbehörde des Staates, kommentierte einen jüngst im US-Erneuerbaren-Branchendienst Clean Technica erschienen entsprechenden Artikel, Erneuerbare Energien seien „ein zentraler Fokus“, um die Wirtschaft des Staates New York stärker und sauberer zu machen. weiterlesen…

Coronakrise senkt Stromverbrauch nur kurzfristig

Ökostromlücke von 100 TWh bis 2030 durch schnelleren Ausbau EE vermeiden

„Bedingt durch die Coronakrise sinken der industrielle Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen in Deutschland. Diese kurzfristigen Effekte dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Energiebedarf mittel- und langfristig deutlich steigen wird. Um einerseits wettbewerbsfähig zu bleiben und andererseits die Klimaziele zu erfüllen, müssen Industrieunternehmen, die Wärmeversorgung und der Verkehrssektor klimafreundlich modernisiert und die Sektorenkopplung vorangebracht werden. Nach allen Expertisen braucht es perspektivisch deutlich mehr Strom für den wachsenden Bedarf an klimafreundlichen Wärmepumpen, Elektromobilität und Power-to-X-Anwendungen. Für ein nachhaltiges und widerstandsfähiges Energiesystem sind Erneuerbare Energien in ihrer ganzen Kraft und Vielfalt nötig, sonst droht 2030 eine gewaltige Ökostromlücke in Höhe von 100 TWh. Anstatt drängende Entscheidungen bei der Energiewende weiter auszusitzen, muss die Bundesregierung rasch bestehende Barrieren beseitigen und den längst überfälligen Fahrplan für den Ausbau der Erneuerbaren bis 2030 vorlegen“, so Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE). weiterlesen…

Bereits drei Viertel der installierten Stromleistung erneuerbar

10 Jahres-Statistik der Erneuerbaren 2020 der IRENA

„2019 war ein zwiespältiges Jahr. Insgesamt wurde global weniger regenerative Energie als 2018 zugebaut. Zugleich wuchs der Anteil Erneuerbarer Energien stärker als zuvor, schreibt Manuel Först auf energiezukunft über die eben publizierte EE-Leistungs-Statistik 2020 der International Renewable Energy Agency (IRENA) . Wind- und Solarenergie hätten den Markt bestimmt, Wasserkraft dagegen einen Einbruch erlebt.“Zwiespältig“ trotz eines Zubaus von 176 GW Leistung für die Stromerzeugung, denn die die Erneuerbaren Energien erlebten 2019 einen Abschwung gegenüber dem Vorjahr. 2018 seien noch 179 GW hinzugebaut worden. Aber.: Der Abschwung lese sich „nur in absoluten Zahlen. Denn anteilig wuchs der Zubau Erneuerbarer Energien um 7,2 Prozent gegenüber 2018“. weiterlesen…

Durchdachte Maßnahmen statt kurzfristiger Experimente

Kostenvorteil der Erneuerbaren an Endkunden weitergeben

„Für klein- und mittelständische Unternehmen braucht es echte Liquiditätshilfen und unterstützende Maßnahmen. Wir wollen, dass der Kostenvorteil der Erneuerbaren Energien endlich auch beim Endkunden ankommt. Denn Wind und Photovoltaik zählen heute zu den kostengünstigsten Energieträgern in Deutschland. Statt kurzfristiger Experimente sind konkrete Hilfsprogramme mit Hand und Fuß erforderlich. Schnell umsetzbar sind die Senkung der Stromsteuer auf die europarechtlich minimale Höhe und die Finanzierung der Industrieprivilegien aus dem Bundeshaushalt. Beides führt zu einer kurzfristigen Senkung der Stromkosten und zu einer Entlastung der Stromkunden. Insbesondere die Regelung der Industrieprivilegien über den Bundeshaushalt könnte es möglich machen, auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren.“ – Kommentar der Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), Simone Peter, zu den energiepolitischen Vorschlägen des DIHK angesichts der Coronakrise – weiterlesen…