Klima-Rede von Hendricks vor Lima

Erneuerbare Energien ersetzen klimafreundlich nicht mehr produzierten Atomstrom 

Bundestagsrede der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Barbara Hendricks, in der Aktuellen Stunde am 04.12.2014 zur Haltung der Bundesregierung zum Erreichen der Klimaschutzziele 2020. Solarify dokumentiert und setzt Zwischentitel. weiterlesen…

Fraktionen spornen Regierung beim Klimaschutz an

Koalition: Klimaschutz voranbringen

Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD fordern die Bundesregierung auf, sich für einen ambitionierten Klimaschutz einzusetzen und Maßnahmen auf nationaler Ebene zu ergreifen, um das Klimaziel von 40 Prozent weniger Treibhausgasemissionen bis 2020 zu erreichen. Deutschland solle für eine ambitionierte Klimapolitik der EU, die Fortsetzung der Vorreiterrolle in der internationalen Klimapolitik und das Schließen von Allianzen eintreten, um eine Erderwärmung von mehr als zwei Grad zu verhindern, schreiben die Fraktionen in einem Antrag (18/3406), über den der Bundestag heute zusammen mit einem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/3411) berät. weiterlesen…

Eicke Weber neuer EUREC-Präsident

Verband aus 44 EE-Forschungsinstituten

Eicke Weber, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg wird in den kommenden Jahren den Zusammenschluss von 44 europäischen Forschungsinstituten auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien EUREC als Präsident vertreten. Die European Association of Renewable Energy Research Centres  wählte Weber während des EUREC College of Members am 26.11.2014 in Wuppertal für die Amtszeit von 2015 bis 2017. weiterlesen…

Steuerzahler dürfen nicht für E.ON zahlen

E.ON-Aufspaltung „kluge Entscheidung“

Simone Peter, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, und Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) diskutierten am 04.12.2014 über die Pläne von E.ON und andere aktuelle Entwicklungen in der Energiewirtschaft. Kemfert nannte den Schritt von E.On zwar „klug“, warnte aber wie Peter („keine Bad Bank!“) davor, dass „die Steuerzahler einspringen müssten, wenn die Rückstellungen nicht ausreichten“. weiterlesen…

Deutsche Strom- und Gasmärkte 2013

Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt veröffentlichen gemeinsamen Monitoringbericht 2014

Mit der Veröffentlichung des Monitoringberichtes 2014 setzen Bundesnetzagentur und das Bundeskartellamt ihre Zusammenarbeit in der Beobachtung und Analyse der Entwicklungen im Strom- und Gasbereich fort. Bis zum dritten Quartal 2014 seien 438 km von 1.887 km der nach dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) von 2009 geplanten Stromleitungskilometer fertig gestellt, so Bundesnetzagentur-Chef Homann. Der Anteil der Gas-Haushaltskunden, die ihren Lieferanten wechselten, sei 2013 gestiegen und betrage nun knapp zehn Prozent, teilte Kartellamtspräsident Mundt mit. weiterlesen…

Gabriel und Töpfer begrüßen E.ON-Schritt

Gabriel: „Chancenreich“

Energieminister Sigmar Gabriel bezeichnete den Umbau im RBB-inforadio am 01.12.2014 als konsequent und chancenreich. Sein Parteifreund Klaus Barthel, Vizechef des Bundestags-Wirtschaftsausschusses, zeigte sich zwar erfreut, dass der Energiekonzern die Energiewende verinnerlicht habe und Konsequenzen ziehen wolle. Allerdings seien mit der Auslagerung auch Gefahren verbunden. Die Zukunft werde zeigen, ob Arbeitsplätze gefährdet würden. weiterlesen…

Riesen-Medien-Echo auf E.ON-Ausstieg

Erstes Groß-EVU zieht Konsequenz

Erst kürzlich hatte der Vordenker Jeremy Rifkin im östereichischen Profil prophezeit, die vier großen deutschen EVUs könnten „gegen den Trend lokaler Stromproduzenten nichts machen”. Es werde das Gleiche geschehen, “was mit Medienkonzernen und der Musikindustrie schon passiert ist. Die Unternehmen versuchen sicherlich, ihr Geschäft zu verteidigen.” Solarify berichtete. Dass es so schnell gehen würde, zumindest beim größten deutschen Stromversorger E.ON, hätte er sicherlich nicht gedacht. E.ON will seine fossilen Aktivitäten abspalten, so eine Mitteilung vom 29.11.2014. Solarify dokumentiert eine Auswahl aus dem gewaltigen Medien-Echo. weiterlesen…

E.ON steigt aus Fossilen aus

Neue Konzernstrategie

E.ON konzentriert sich auf Erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen und spaltet die Mehrheit an einer neuen, börsennotierten Gesellschaft für konventionelle Erzeugung, globalen Energiehandel und Exploration & Produktion ab – die Original-Pressemitteilung vom 29.11.2014.

  • E.ON beschließt neue Strategie und stellt die Konzerngeschäfte zukunftsfähig auf
  • Vereinbarter Verkauf des Spanien-Geschäfts vergrößert wirtschaftlichen Spielraum für die Neuaufstellung – Verkauf des Italien-Geschäfts wird untersucht und das E&P-Geschäft in der Nordsee strategisch überprüft
  • Wertberichtigung im 4. Quartal in einer Größenordnung von 4,5 Milliarden Euro aufgrund veränderter Marktbedingungen erwartet
  • Prognose für EBITDA und nachhaltigen Konzernüberschuss 2014 bestätigt
  • Feste Dividende von 0,50 Euro für Geschäftsjahre 2014 und 2015 beabsichtigt

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15. Forum Solarpraxis meldet Erfolg

„Technologischer Wandel läutet elektrisches Zeitalter ein“Solarindustrie-Konferenz wuchs auf mehr als 650 Teilnehmer aus Energie- und Solarwirtschaft

Rasante Preissenkungen bei der Solartechnik, leistungsfähige Speichertechnologien und alltagstaugliche Elektrofahrzeuge sind die Vorzeichen eines neuen elektrischen Zeitalters. Es entstehen neue Geschäftsfelder für die Solarindustrie und die Energiewirtschaft aber auch veränderte Anforderungen an Geschäftsmodelle und -strategien. Dieser tiefgreifende Wandel spiegelte sich in zahlreichen Vorträgen und Diskussionen auf dem diesjährigen 15. Forum Solarpraxis wieder, das am 27. und 28. 11.2014 im Hilton-Hotel Berlin stattfand und von mehr als 650 Teilnehmern besucht wurde. Solarify berichtete mehrfach (solarify.eu/toepfer; solarify.eu/photovoltaik-markt-der-zukunft) weiterlesen…

Töpfer ruft EE-Branche zur Einmischung auf

Aufruf zur Intervention bei 15. Forum Solarpraxis: „Wenn Sie sich nicht melden, können Sie sich nicht beschweren, dass andere entscheiden.“

Klaus Töpfer, IASS-Direktor, Umweltminister a.D. und Ex-UNEP-Direktor, hat die Erneuerbaren-Branche zur Einmischung in die Diskussion um das neue Design des Strommarkts aufgerufen. Im Rahmen seiner Keynote beim 15. Forum Solarpraxis in Berlin sagte er: „Ich habe noch keine Stellungnahme der Erneuerbaren-Energien-Branche zum Grünbuch gesehen. Wenn sowas auf dem Tisch liegt, wäre es dringlich, dass jemand aus der Branche sagt: Was wollen wir denn? Wenn Sie sich nicht melden, können Sie sich nicht beschweren, dass andere entscheiden.“ weiterlesen…