Deutschland unter Druck beim Kohleausstieg
Globale Allianz dafür bei COP23 vorgestellt
Die Deutsche Welle titelte: „Staaten bilden Anti-Kohle-Allianz – ohne Deutschland“ und nannte das einen „Paukenschlag auf der Weltklimakonferenz“, und die Südwestpresse ätzte gar: „Weltklimakonferenz: Deutschland beim Kohleausstieg abgehängt“. Großbritannien, Kanada und Dänemark haben nämlich mit zahlreichen weiteren Partnern bei der Bonner COP23 am 16.11.2017 die Powering Past Coal Alliance, eine globale Allianz pro Kohleausstieg, vorgestellt. Das erhöht den Druck auf Deutschland. weiterlesen…
Die globale Energiewende nimmt zwar Fahrt auf, so der am 15.11.2017 bei der Weltklimakonferenz in Bonn vorgestellte
Eine große Koalition aus Umweltverbänden warnt Bundeskanzlerin Merkel und die Sondierungsparteien davor, den klimapolitischen Handlungsbedarf bei den derzeitigen Verhandlungen auszusitzen. In einer gemeinsamen Erklärung vom 15.11.2017 fordern die Verbände
Um Deutschlands Klimaziel 2020 zu erreichen, sollten kurzfristig die ältesten und ineffizientesten Braunkohlekraftwerke stillgelegt und die Stromproduktion von Kohlekraftwerken, die älter als 20 Jahre sind, gedrosselt werden. Deutlich weniger Strom aus Braun- und Steinkohle kann dazu beitragen, das deutsche Klimaschutzziel, den deutschen Treibhausgasausstoß im Jahr 2020 auf 750 Millionen Tonnen zu begrenzen. Gleichzeitig müssen auch die Erneuerbaren Energien stärker ausgebaut werden. Das zeigt ein neues Thesenpapier des
Bundeskanzlerin Angela Merkel hegt offenbar Zweifel, dass die globale Erwärmung auf weniger als 2° C begrenzt werden kann. „Das Ziel, den Anstieg der Temperatur auf unter zwei Grad – am besten in Richtung 1,5 Grad – zu beschränken, dieses Ziel wird mit dem jetzigen Zustand nicht erreicht“, sagte Merkel in ihrem
Unter dem Schirm von
Fidschis eigene Situation als verletzlicher Inselstaat zeigt: Klima und Entwicklung sind
Direkt vor der
Die Europäische Union (EU) verhandelt derzeit im Rahmen der sogenannten Governance-Verordnung den Ausbau der Erneuerbaren Energien in der EU bis zum Jahr 2030. Hierzu trafen sich am 27.10. 2017, die Verhandler der 28 EU-Mitgliedstaaten. Basierend auf den 2020-Zielen, appellierte der