ifo Institut für langsameren Ausstieg aus der BraunkohleWeltzukunftsrat: „Ausstieg ist Mogelpackung“
Bepreisung von CO2 verlangt
Das Ifo-Institut hat vor einem schnellen Ausstieg aus der Braunkohle gewarnt. Es gebe erhebliche Risiken für die Stromversorgung, sagte Wirtschaftsprofessor Joachim Ragnitz am 24.01.2019 in Dresden. Er will einen bedächtigen Ausstieg aus der Braunkohle. „Energiepolitisch spricht viel für einen langsamen Ausstieg“, sagte der ifo-Forscher. Er sieht erhebliche Risiken für die Versorgung bei einem schnellen Ausstieg, da es bislang noch an Alternativen fehlt, um die Grundlast abzusichern. weiterlesen…
Bepreisung von CO2 verlangt
Das Ifo-Institut hat vor einem schnellen Ausstieg aus der Braunkohle gewarnt. Es gebe erhebliche Risiken für die Stromversorgung, sagte Wirtschaftsprofessor Joachim Ragnitz am 24.01.2019 in Dresden. Er will einen bedächtigen Ausstieg aus der Braunkohle. „Energiepolitisch spricht viel für einen langsamen Ausstieg“, sagte der ifo-Forscher. Er sieht erhebliche Risiken für die Versorgung bei einem schnellen Ausstieg, da es bislang noch an Alternativen fehlt, um die Grundlast abzusichern. weiterlesen…
EE-Ausbau senkt Strompreis und CO2-Emissionen
Neue Analyse zum Kohleausstieg von Energy Brainpool
Seitdem der Kompromiss der Kohlekommission vorliegt, warnt vor allem die Industrie vor stark steigenden Strompreisen durch den Kohleausstieg. Das Bundesumweltministerium wiederum verweist auf eine Studie, die einen gegenteiligen Effekt prognostiziert. Ebenso Greenpeace Energy einer Medienmitteilung zufolge: Wenn ein ehrgeiziger Ausbau von Windkraft und Solaranlagen über die bisherige EEG-Planung hinaus den geplanten Kohleausstieg begleitet, kann dies den Strompreis und die europäischen CO2-Emissionen deutlich senken. (Foto: Kohlekraftwerk Niederaußem – © Franziska Vogt, Agentur Zukunft für Solarify) weiterlesen…
Deutschland hinkt hinterher
Deutsche Pläne zum Kohleausstieg müssen Fahrt aufnehmen, um Pariser Abkommen zu erfüllen
„Wenn Deutschland aus dem Kohleausstieg maximale wirtschaftliche und soziale Vorteile ziehen und seine Verpflichtungen aus dem Pariser Abkommen erfüllen will, dann muss es beim Kohleausstieg ein deutlich höheres Tempo anschlagen“, schreibt Nigel Topping, CEO der We Mean Business Coalition, am 06.02.2019 für EURACTIV. weiterlesen…
„Der Einstieg in den Kohleausstieg“
Meldung der Bundesregierung und weitere Kommentare
Am 28.01.2019 versandte die Bundesregierung diese Medienmitteilung zur 336-seitigen Empfehlung der Kohlekommission: „Die Kommission Wachstum, Beschäftigung und Strukturwandel hat sich auf den Kohleausstieg bis spätestens 2038 verständigt. 2032 soll überprüft werden, ob das Ausstiegsdatum im Einvernehmen mit den Betreibern auf frühestens 2035 vorgezogen werden kann.“ Solarify dokumentiert die Erklärung. (Grafik: 2032 soll überprüft werden, ob der Ausstieg auf 2035 vorgezogen werden kann – © Bundesregierung) weiterlesen…
Kohleausstieg bis spätestens Ende 2038
40 Milliarden Euro für kohlefördernde Bundesländer
Nach knapp 21-stündiger Sitzung hat sich die Kohlekommission auf einen Ausstieg aus der Kohle bis spätestens 2038 geeinigt. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge ist zudem beschlossen worden, dass die kohlefördernden Bundesländer für den Strukturwandel in den kommenden 20 Jahren 40 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt bekommen werden. weiterlesen…
Kohle-Kommission: Entwurf noch ohne Enddatum für Kohleausstieg
Einigung über Strompreisentlastung zu erwarten
Auf ein Enddatum für die Kohleverstromung habe sich die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ – kurz Kohle-Kommission – noch nicht verständigt, wohl aber auf einen schrittweisen Ausstieg im Einvernehmen mit den Kraftwerksbetreibern. Dies melden die Nachrichtenagenturen Reuters und dpa mit Verweis auf des mehr als 100-seitigen Entwurf des Abschlusspapiers der Kommission. Dies solle am Freitag offiziell verabschiedet werden und wird dann wohl auch ein Enddatum enthalten, schreibt Sandra Enkhardt in ihrem Artikel bei pv magazine. weiterlesen…
Viel heiße Luft vor dem Kohlegipfel im Kanzleramt
Finale Einigung über Ausstiegsplan nicht erwartet
Verschiedene Medien berichteten über mögliche Szenarien für einen Kohleausstiegsplan in Deutschland. Ein Ergebnis oder finale Einigung bei dem Gipfeltreffen zwischen Regierungs- und Ländervertretern sowie Mitgliedern der Kohlekommission werde jedoch nicht erwartet. Das schreibt Sandra Enkhardt in ihrem Beitrag in pv magazine. weiterlesen…
Kohle-Kommission auf der Zielgeraden
DUH fordert Kanzlerin zur Einleitung des Kohleausstiegs auf – Woidke und Haseloff zufrieden – Greenpeace: In 12 Jahren Schluss!
Bundeskanzlerin Merkel hat die Ministerpräsidenten der vier Kohle-Länder Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Nordrhein-Westfalen am 15.01.2019 zum Abendessen eingeladen. Ergebnis: Die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen können langfristig mit mehr Geld für den Strukturwandel rechnen. Sachsen-Anhalts Haseloff (CDU) sagte nach dem Spitzentreffen, „erhebliche Mittel“ seien notwendig: Bundesfinanzminister Scholz habe dafür im Rahmen von Maßnahmengesetzen klar eine langfristige Finanzzusage getroffen. weiterlesen…
Das Pokern geht weiter
Keine PV-Preisstrategie für 2019
Wer sich mit Herstellern aktuell über Solarmodulpreise für 2019 unterhalten möchte, um verbindliche Angebote abgeben zu können, wird enttäuscht. Noch niemand weiß, wohin die Reise geht, daher möchte sich auch keiner so richtig festlegen – die Planungssicherheit tendiert also immer noch gegen Null. Anscheinend reicht den Anbietern von Solarmodulen die Rücknahme der kurzfristigen Einschnitte bei der Einspeisevergütung im mittleren Anlagensegment durch die deutsche Bundesregierung noch nicht, um ihre Kapazitäten oder Liefermengen kurzfristig zu erhöhen. Martin Schachinger von pvXchange hat für energiezukunft die Situation auf dem Photovoltaik-Markt beschrieben. weiterlesen…
Peinlich: Deutsche Klimapolitik am COP24-Pranger
Negativpreis „Fossil des Tages“
Am 07.12.2018 wurde Deutschland im Rahmen der Weltklimakonferenz COP24 für seine ungenügende Klimapolitik an den Pranger gestellt: Die internationale Klimabewegung Climate Action Network „verlieh“ den Negativpreis „Fossil des Tages“ für das Verfehlen der 2020-Klimaziele an die Bundesregierung. Das „Fossil des Tages“ („Fossil of the Day“) wird während der COP täglich an das Land vergeben, das sich durch besonders schlechten Klimaschutz oder besonders destruktives Verhalten während der Verhandlungen ausgezeichnet hat. weiterlesen…