„HyFab“ – Forschungsprojekt für Brennstoffzellenproduktion im Großmaßstab

Förderung der Wasserstoff-Mobilität

In einem nachhaltigen Energiesystem nimmt Wasserstoff eine Schlüsselrolle ein, als Vermittler zwischen allen Sektoren und vor allem in Mobilität und Industrie. Um die Klimaschutzgrenzen nicht zu überschreiten, müssen die (am meisten durch den Verkehrssektor verursachten) Treibhausgas-Emissionen drastisch gesenkt werden. Zur Unterstützung der Hochskalierung der Brennstoffzellenproduktion für die Wasserstoff-Mobilität fördert das baden-württembergische Umweltministerium jetzt das Projekt „HyFab“ mit 7,9 Millionen Euro. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung (ZSW) und des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE entwickeln und erproben darin gemeinsam mit weiteren Partnern aus Industrie und Forschung automatisierte Fertigungs- und Qualitätssicherungsverfahren für Brennstoffzellen. (Foto: Blick in eine Rolle-zu-Rolle-Anlage, wie sie für die Produktion von Membranen für Brennstoffzellen eingesetzt wird – © Fraunhofer ISE, Thomas Klink) weiterlesen…

IFEU-Studie: E-Mobilität vorne

E-Autos klimafreundlicher als Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe

Fahrer, die sich umweltschonend fortbewegen wollen, sollten auf Autos mit Batterie wechseln. Es gebe dafür keine bessere Technologie, heißt es in einer Studie, über die unter anderen Die Zeit berichtete. Denn Autos mit reinem Elektroantrieb seien klimaverträglicher als alle anderen Antriebsformen. So eine Studie des Heidelberger verkehrswissenschaftlichen Instituts für Energie- und Umweltforschung (Ifeu) für den Think Tank Agora Energiewende. weiterlesen…

Fell: Ausstieg aus dem Ausstieg?

„Wirtschaftsministerium setzt auf klimaschädlichen blauen Wasserstoff aus Erdgas und bereitet möglicherweise neue Laufzeitverlängerung von AKW vor“

AKW Philippsburgarget=„Die Debatten um Wasserstoff als Energieträger der Zukunft reißen nicht ab“, stellt Energie-Experte Hans-Josef Fell in seinem Blog fest – und argwöhnt, die Unionsstrategen könnten heimlich auf den Ausstieg aus dem Atomausstieg hinarbeiten: „Während Forschungsministerin Karliczek die Lösung in grünem Wasserstoff, produziert mit Solarstrom aus der Sahara, sieht, setzt das Wirtschaftsministerium weiterhin auf blauen Wasserstoff aus klimaschädlichem Erdgas.“ weiterlesen…

Über Ressourcenschutz und CO2-Vermeidung

„Die Metallbranche wird eine der gewaltigsten Umwälzungen erleben“

Metallische Werkstoffe bilden das Rückgrat moderner Volkswirtschaften. Allerdings entstehen bei ihrer Herstellung und Verarbeitung große Mengen an CO2. Die Metallindustrie muss daher künftig klimafreundlicher produzieren. Darüber hinaus muss sich die CO2-Bilanz von Legierungen und ihren Bauteilen über ihre gesamte Lebensdauer verbessern. Dierk Raabe, Direktor am Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf, erklärte am 06.11.2019 in einem Gespräch mit Peter Hergersberg, welche Möglichkeiten Industrieunternehmen in dieser Hinsicht heute schon haben und welche Aufgaben Metallurgen lösen müssen, um das Ziel einer nachhaltigen Metallwirtschaft zu erreichen. weiterlesen…

Norddeutsche Bundesländer wollen grüne Wasserstoffwirtschaft aufbauen

Bis 2035 Infrastruktur für 150.000 Autos

„Schulterschluss der fünf norddeutschen Küstenländer für den Aufbau einer grünen Wasserstoff-Wirtschaft als Säule der Energie- und Verkehrswende“ so eine Medienmitteilung aus dem Kieler Wirtschaftsministerium: Bei ihrem Herbst-Treffen am 07.11.2019 in Lübeck verabredeten die für Wirtschaft und Verkehr zuständigen Minister von Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen und Bremen, bis 2035 eine grüne Wasserstoffwirtschaft aufzubauen. Zugleich forderten die Ressortchefs die Bundesregierung auf, ihren Vorstoß zu unterstützen und in die vom Bund für Ende des Jahres angekündigte nationale Wasserstoff-Strategie einfließen zu lassen. weiterlesen…

Deutschland will mit H2 an die Spitze

Wasserstoff soll „Schlüsselrohstoff“ werden

Die Bundesregierung will in den kommenden Jahren Wasserstoff entscheidend fördern. Noch vor Jahresende will sie eine „Wasserstoff-Strategie“ vorlegen – so zahlreiche Medien. Deutschland müsse in diesem Bereich „Nummer eins in der Welt“ werden, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier bei einer „Konferenz zur nationalen Wasserstoffstrategie“ in Berlin. Wasserstoff könne ohne CO2-Emissionen hergestellt werden, er sei der „Schlüsselrohstoff einer langfristig erfolgreichen Energiewende“.
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Wasserstoff aus Erdgas ohne CO2-Emissionen

KIT und Wintershall Dea starten gemeinsame Arbeiten zur klimafreundlichen Methanpyrolyse im industriellen Maßstab

Durch Methanpyrolyse lässt sich fossiles Erdgas zukünftig klimafreundlich nutzen: Methan wird dabei in gasförmigen Wasserstoff und festen Kohlenstoff gespalten, der einen wertvollen Grundstoff für verschiedene Industriezweige darstellt und darüber hinaus sicher gelagert werden kann. Dies kann ein wichtiger Baustein für eine künftig klimaneutrale Energieversorgung sein. Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben hierfür ein besonders effizientes Verfahren entwickelt. Gemeinsam mit dem Industriepartner Wintershall Dea wird es nun für den Einsatz im industriellen Maßstab weiterentwickelt. ( Infografik: Die Methanpyrolyse mittels Blasensäulenreaktor ermöglicht eine klimafreundliche Nutzung von fossilem Erdgas – © Leon Kühner, KIT) weiterlesen…

Wasserstoff-Pilotprojekt H2morrow für NRW

Eine Milliarde Euro Investition

H2 grün - SymbolEine Pilotanlage soll Nordrhein-Westfalen mit jährlich 8,6 Terawattstunden Wasserstoff aus dekarbonisiertem Erdgas versorgen, das entspricht der Energieversorgung (Strom und Gas) von 450.000 durchschnittlichen 4-Personen-Haushalten pro Jahr. Das Projekt haben der Gasnetzbetreiber Open Grid Europe und der norwegische Öl- und Gaskonzern Eqinor am 8. Oktober 2019 vorgestellt. weiterlesen…

„Verbotene“ Verbindung aus Cer und Wasserstoff

Wasserstoffreiche Supraleiter bei geringen Temperaturen entdeckt

Forscher aus China, den USA und Russland haben die Regeln der klassischen Chemie gebrochen und eine „verbotene“ Verbindung aus Cer und Wasserstoff synthetisiert, die bei einem relativ niedrigen Druck von 1 Million Atmosphären Supraleitung zeigt – so eine Medienmitteilung aus dem Moscow Institute of Physics and Technology (MIPT). Sie wollten neue wasserstoffreiche Supraleiter (HTc) bei niedrigstem Druck entdecken und berichten in einem in Nature Communications publizierten Artikel über Vorhersage und experimentelle Synthese über ein Cer-Superhydrid – CeH9 – in einer laserbeheizten Diamant-Ambosszelle. Die Entdeckung dieses Superhydrids biete eine praktische Plattform, um die konventionelle Supraleitung in wasserstoffreichen Superhydriden weiter zu untersuchen und zu verstehen. weiterlesen…

Mit Wasserdampf H2 herstellen

Sunfire liefert Total Hochtemperatur-Elektrolyseur im Megawatt-Maßstab

Sunfire wird einer Medienmitteilung zufolge im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts E-CO2MET einen Hochtemperatur-Elektrolyseur im Megawattbereich für den Einsatz in industriellen Umgebungen bereitstellen. Er soll im Rahmen des Forschungsprojekts „E-CO2MET“ in der Total-Raffinerie Mitteldeutschland (Leuna) synthetisches Methanol produzieren. Den Wasserstoff lässt Total mit hochkonzentriertem CO2 aus den Raffinerieprozessen reagieren, um synthetisches Methanol zu produzieren. weiterlesen…