Lesehinweis: Zukunft der deutschen Energieversorgung liegt in Afrika

Grünes Erdgas

Gabriel Felbermayr, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, und der Afrika-Vereins-Vorsitzende Stefan Liebing (Geschäftsführer der Conjuncta GmbH) plädieren in der Welt für die Neuauflage einer alten Idee in neuem Gewand: Desertec, bzw. die Desertec Industrie-Initiative. Denn im Rahmen der zum Gelingen der Energiewende nötigen Defossilisierung setzt die Bundesregierung auf Wasserstoff. Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat dafür kürzlich eine eigene Strategie in die Ressortabstimmung gegeben. weiterlesen…

Wasserstoff auf dem Vormarsch

Weg zur Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Wasserstoff: Eine Kostenperspektive

Der jüngste Bericht des Hydrogen Council vom 20.01.2020 zeigt, dass die Kosten für Wasserstofflösungen innerhalb des nächsten Jahrzehnts stark sinken werden – und zwar früher als bisher erwartet. Mit dem weiteren Ausbau von Wasserstoffproduktion, -verteilung, -ausrüstung und -komponenten werden die Kosten bis 2030 für zahlreiche Anwendungen voraussichtlich bis 50 % sinken – so der Branchenzusammenschluss -, wodurch Wasserstoff gegenüber anderen kohlenstoffarmen Alternativen und in einigen Fällen sogar gegenüber konventionellen Optionen wettbewerbsfähig werden wird. weiterlesen…

NL und NRW untersuchen grüne Wasserstoffproduktion

Machbarkeitsstudie für transnationale Wertschöpfungskette in Auftrag gegeben

Deutschland, die Niederlande und Nordrhein-Westfalen haben eine Machbarkeitsstudie über die Schaffung einer transnationalen Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff von der Nordsee bis hin zu industriellen Clustern im Grenzgebiet der Niederlande und Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegeben. Die Studie soll einer Medienmitteilung zufolge noch in diesem Jahr veröffentlicht werden. Das Projekt mit dem Namen „HY3“ wurde am 29.01.2020 im Rahmen der Energiekonferenz „Combined Energy“ in Arnheim (Niederlande) vorgestellt. weiterlesen…

Karliczek: „Wasserstoff ist das Öl von morgen“

Die Forschungsministerin im SPIEGEL-Interview: „Wir wollen Trendsetter werden“

H2 grün - Symbol„Grüner Wasserstoff ist das Erdöl von morgen“, sagte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek am 19.12.2019 vor ihrer Fraktion (siehe: solarify.eu/gruener-wasserstoff-ist-das-erdoel-von-morgen). Jetzt hat sie das in einem SPIEGEL-Interview bekräftigt: „Deutschland wird sich in den nächsten 50 Jahren nicht selbst mit Energie versorgen können. Heute führen wir gut 80 Prozent aus dem Ausland ein.“ Daher will sie im großen Stil Wasserstoff aus Afrika importieren. „Der grüne, importierte Wasserstoff ist das Öl von morgen“, sagte Karliczek. Ziel sei es, bis 2050 den deutschen Energiebedarf „zu über 50 Prozent aus importiertem, nachhaltig erzeugtem Wasserstoff“ zu decken.
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Verbesserte Wasserstoff-Produktion aus Holz

Mit neuem Reaktorkonzept

Ein Reaktorkonzept zur Produktion von Wasserstoff aus Holzabfällen unter verringertem Energieeinsatz hat ein europäisches Konsortium unter Beteiligung des Grazer Kompetenzzentrum BEST, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der RWTH Aachen entwickelt, so ein Artikel auf science.apa.at. Bisher verbraucht die Erzeugung von Wasserstoff viel Energie. Überwiegend wird Wasserstoff aus fossilen Energieträgern erzeugt. Allerdings ist die Vergasung von Biomasse wie Holz, Klärschlamm oder anderen organischen Abfällen als alternative Wasserstoff-Produktion interessant geworden. weiterlesen…

Alte Frage: Wasserstoff, Strom oder synthetische Kraftstoffe?

H2, E-Auto oder E-Fuels: Warum das E-Auto für den VCD die beste Alternative ist

Der Wasserstoffantrieb wird immer öfter als bessere Alternative zum E-Auto angeführt. Tatsächlich sei seine Ökobilanz aber deutlich schlechter, sagt der ökologische Verkehrsclub VCD; er möchte in einer Medienmitteilung vom 16.01.2020 mit gängigen Fehlinformationen aufräumen und nennt die wichtigsten Vor- und Nachteile. Geht es nach dem VCD, gewinnt der Elektromotor. weiterlesen…

Batterie-Auto macht bei klimafreundlichem Antriebswechsel das Rennen – noch

Agora Verkehrswende und IFEU mit Studie

Eine Studie von Agora Verkehrswende (Titel: „Klimabilanz von strombasierten Antrieben und Kraftstoffen“) zeigte (bereits am 16.12.2019), dass batterieelektrische Pkw über ihren gesamten Lebenszyklus deutlich weniger Treibhausgase emittieren als Autos mit Brennstoffzelle oder Fahrzeuge, die mit strombasiertem Kraftstoff fahren – jedenfalls, solange der Strom noch nicht vollkommen CO2-frei ist. weiterlesen…

Keine Energiewende ohne Katalyse

Vortrag von Robert Schlögl auf ARD-alpha

„Keine Energiewende ohne Katalyse“ hatte Prof. Robert Schlögl, Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion, Mülheim a.d. Ruhr und Direktor Anorganische Chemie am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin, seinen Vortrag in der Reihe Campus Talks im Kanal ARD-alpha am 13.01.2020 überschrieben. Er zeigte auf, wie ein defossilisiertes (Schlögl: „nicht dekarbonisiertes“) Energiesystem und die Energiewende als Weg dorthin möglich wären. Er beklagte aber auch, dass die Politik die falschen Ansagen mache. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Wasserstoff fünf Mal schneller tanken

Helmholtz-Forscher entwickeln neues Konzept

Wasserstoff ist zwar ein sauberer Fahrzeug-Treibstoff, das Speichern des Gases gestaltet sich aber noch schwierig. Materialforscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG), entwickelten jetzt Wasserstoff-Tanks auf Leichtmetall-Basis. Im Fachmagazin Nature Scientific Reports veröffentlichen sie jetzt ein neues Konzept, mit dem diese erstmals bei unter 180 Grad Arbeitstemperatur fünf Mal schneller beladen werden könnten. weiterlesen…

H2-Bedarfe schaffen!

STEAG-Position zu Wasserstoff: Neues Teilsegment der Energiewirtschaft?

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat am 18.07.2019 die Gewinner des Ideenwettbewerbs „Reallabore der Energiewende“ bekannt gegeben: In bundesweit 20 solcher Reallabore sollenlaut einer BMWi-Medienmitteilung Unternehmen künftig zukunftsfähige Energietechnologien, vor allem neue, CO2-arme Wasserstofftechnologien im industriellen Maßstab und in realer Umgebung erproben. Dazu hat die STEAG, mit dem Hydro-Hub Fenne eine der Gewinnerinnen des Ideenwettbewerbs, inzwischen eine eigene, noch unveröffentlichte Position ausgearbeitet. Solarify dokumentiert das Papier des fünftgrößten deutschen Stromerzeugers. weiterlesen…