„Thermodynamisches Verbrechen“
Treibstoffe der Zukunft – Elektronen, Moleküle oder ein System? – ein Vortrag von Robert Schlögl
Die Energiewende 1.0 wurde als „Stromwende“ konzipiert und setzt auf eine autarke Nutzung Erneuerbarer Elektrizität (EE). Davon kann nicht genug bereit gestellt werden, um allein das Stromsystem zu defossilisieren. Geschweige denn kann eine angedachte weitgehende Elektrifizierung des stofflichen Energiesystems mit diesen Ressourcen erfolgen. Das Energiesystem zu verkleinern, führt in die Irre. Daher müssen wir EE importieren, was stoffliche Energieträger voraussetzt. Wasserstoff spielt dabei zwar die Rolle des zentralen Bindegliedes, ist aber wohl nur bedingt eine Lösung für Endnutzer von Energie. Die Chemie an Grenzflächen ist die zentrale Wissenschaft und Technologie, die eine Energiewende 2.0 ermöglicht, die lokale EE durch global verfügbare ergänzt. Solarify dokumentiert den Vortrag über diese Problematik von Prof. Robert Schlögl, Direktor der Abteilung Anorganische Chemie am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin sowie Gründungsdirektor am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim a.d.R. , am 04.02.2020 im Magnus-Haus in Berlin. weiterlesen…
Im Zusammenhang mit der Energiewende wird grüner Wasserstoff als Speicher- und Trägermedium eine zentrale Rolle spielen. Allerdings nur, wenn Wasserstoff mittels Erneuerbarer Energien gewonnen wird. Weil man es dem Wasserstoff aber (ebenso wenig wie dem Strom) ansieht, aus welchen Quellen er stammt, muss er zertifiziert werden. Den entsprechenden Nachweis ermöglicht TÜV SÜD
Forschungsministerin Anja Karliczek und Chemie-Professor Robert Schlögl vom
Gabriel Felbermayr, Präsident des 
„Grüner Wasserstoff ist das Erdöl von morgen“, sagte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek am 19.12.2019 vor ihrer Fraktion (siehe:
Ein Reaktorkonzept zur Produktion von Wasserstoff aus Holzabfällen unter verringertem Energieeinsatz hat ein europäisches Konsortium unter Beteiligung des
Der Wasserstoffantrieb wird immer öfter als bessere Alternative zum E-Auto angeführt. Tatsächlich sei seine Ökobilanz aber deutlich schlechter, sagt der
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