Weit gefehlt: Auswirkungen der Mindestabstandsregelung auf Windkraft-Einsatz
Extremer Rückgang der Neuinstallationen – Akzeptanz nicht erhöht
Jan Stede
und Nils May vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin haben in einer 27seitigen Untersuchung unter dem Titel: „Way Off: The Effect of Minimum Distance Regulation on the Deployment of Wind Power“ die Konsequenzen der Mindestabstandsregelung für Windgeneratoren dargestellt und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Genehmigungen etwa in Bayern bis 90 Prozent zurückgegangen sind, ebenso die Verringerung der für Windenergieanlagen zur Verfügung stehenden Landfläche. Die Ergebnisse deuten zudem darauf hin, dass Mindestabstände die Akzeptanz der Windenergie in der Bevölkerung nicht erhöhen, sondern lediglich dem Ausbau der Onshore-Windenergie schaden. weiterlesen…
Mit der Neuregelung sollen unter anderem die Realisierungsfristen für Ausschreibungsprojekte, die vor dem März 2020 einen Zuschlag erhalten haben, um sechs Monate verlängert werden. Die zugesagte Streichung des 52-Gigawatt-Deckels für die Photovoltaik-Anlagen bis 750 Kilowatt ist indes nicht im Entwurf zu finden. Das Bundeswirtschaftsministerium verweise auf die noch laufenden Abstimmungen, wie
20 Jahre EEG. Das ist für viele ein Grund zum Feiern, für die Gegner ein Grund zum Fluchen. Egal, wie die jeweilige Einschätzung des EEGs aussieht: Der Erfolg des EEGs ist bei der Photovoltaik ist gewaltig und wird die Welt für immer zum Guten verändern: Solarstrom ist bereits jetzt die billigste Energiequelle der Welt und massenverfügbar. Gemeinsamer Blog von Karl-Heinz Remmers,
Die Analysten der international renommierten Forschungs- und Beratungsgruppe
Um erfolgreich aus der Atom- und Kohleverstromung auszusteigen, muss die Windenergie an Land konsequent weiter ausgebaut werden. Die aktuell rund 30.000 installierten Onshore-Windenergieanlagen lieferten 2019 rund 106 Terawattstunden (TWh) Strom – genug für etwa 27 Millionen Einfamilienhaushalte für ein Jahr. Wie viele Quadratmeter stehen aber in Deutschland für den weiteren naturverträglichen Windenergieausbau an Land tatsächlich noch zur Verfügung? Oder könnten die windenergie-politischen Ziele schon rein flächenmäßig verfehlt werden? Fragen, die in der aktuellen Debatte zur Beschleunigung des Windenergieausbaus an Bedeutung gewinnen. Das
Nach schwachem Zubau 2019 hofft der
„Schon einmal haben die Niederländer die europäische Energielandschaft neu sortiert. Damals war es die Entdeckung von Erdgasreserven in Groningen, die das kleine EU-Land auf einmal in die Liga der ganz Großen katapultierte. Jetzt könnte das Land die nächste Energierevolution anstoßen“, schreibt Karin Witsch am 27.02.2020 im 
Katharina Wolf nennt im Fachmagazin
„Inzwischen ist es augenfällig“, schreibt EE-Fachmann in seinem