VZBV gegen Kapazitäts- und Klimareserve

Strommarkt 2.0 alsAntwort auf die Herausforderungen der Energiewende zwar richtig…

Die Bundesregierung will den Strommarkt umbauen und damit fit für die Zukunft machen. Ein erster Gesetzentwurf wird gerade konsultiert. Aus Sicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gehen die Pläne in die richtige Richtung. Um die Stromkunden vor unnötigen Belastungen zu schützen, muss jedoch an einigen Stellen nachgebessert werden. Vor allem die teure Kapazitäts- und Klimareserve gehört als Relikt aus der Vergangenheit auf den Prüfstand. weiterlesen…

Bilanz der Energieforschung gefordert

Alle Fraktionen haben sich im Ausschuss für Wirtschaft und Energie für eine bessere Unterrichtung durch die Bundesregierung über die Ergebnisse der Forschungsförderung im Bereich Energie ausgesprochen. Bei der Beratung des von der Bundesregierung als Unterrichtung (18/4899) vorgelegten “Bundesberichts Energieforschung 2015 – Forschungsförderung für die Energiewende” (siehe: solarify.eu/energieforschung-als-wegbereiter-der-energiewende) erklärte ein Sprecher der CDU/CSU-Fraktion am 30.09.2015 unter Zustimmung aller Fraktionen, die Energieforschung sei sorgfältig aufgestellt und breit angelegt. Es handele sich um “eine gute Sache”, aber man wünsche sich, etwas mehr über die Forschungsergebnisse zu erfahren. weiterlesen…

DIHK-Energiewende-Barometer 2015


“Anpassung statt Aufbruch”

Immer mehr Unternehmen akzeptieren die Wende hin zur umweltfreundlichen Energieerzeugung. Laut einer Untersuchung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) wollen mittlerweile 43 Prozent der befragten Unternehmen den Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreiben. Nur noch 24 Prozent bewerteten die Entwicklung zum Ökostrom negativ oder sehr negativ. 2014 waren es noch 34 Prozent. weiterlesen…

Bundesverband Erneuerbare Energie zu Strommarktgesetz


BEE verlangt mehr Flexibilisierung und ein Grünstrommarktmodell für Strommarkt 2.0

„Das Strommarktgesetz setzt bei einer Vielzahl von Punkten richtig an und ist damit eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des Strommarktes. Es kann jedoch nur ein erster Schritt sein; weitere müssen folgen“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Dazu zählen im Wesentlichen weitere Maßnahmen zur Flexibilisierung der Strommärkte, eine bessere Verbindung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr sowie ein funktionierender Grünstrommarkt. Darauf weist der BEE in seiner Stellungnahme zum Referentenentwurf des Strommarktgesetzes hin. weiterlesen…

Düsseldorfer Materialforscher erhält Leopoldina-Preis


Für Arbeit zum Korrosionsschutz und zur Energieumwandlung und -speicherung

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung ihrer Jahresversammlung zum Thema „Symmetrie und Asymmetrie in Wissenschaft und Kunst“ in Halle (Saale) der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina wurden am 18.09.2015 zehn Forschende mit Preisen und Medaillen für ihre wissenschaftlichen Leistungen geehrt. Den mit 5.000 Euro dotierten Leopoldina-Preis für junge Wissenschaftler erhielt Dr. Pascal Beese-Vasbender vom Düsseldorfer Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE), für seine Leistungen im Bereich der mikrobiell beeinflussten Korrosion von Eisenwerkstoffen und der bioelektrischen Energieumwandlung und -speicherung. weiterlesen…

Wasserspaltung an der UDE und woanders

Erfolgreiche Förderanträge im DFG-Schwerpunktprogramm

Eine vielversprechende Vision für die künftige Stromerzeugung ist die Spaltung von Wasser und die Trennung von Wasserstoff und Sauerstoff – denn Wasserstoff ist ein gefragter Energielieferant. Chemiker, Ingenieurwissenschaftler und Physiker unter anderem der Universität Duisburg-Essen (UDE) bringen dazu ihre Expertise in ein Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft ein. Das SPP 1613 lautet: „Regenerativ erzeugte Brennstoffe durch lichtgetriebene Wasserspaltung: Aufklärung der Elementarprozesse und Umsetzungsperspektiven auf technologische Konzepte“.
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Wasserstoff – Öl der Zukunft


Wiwo: “Potenzial der Technik riesengroß“

Wohin mit überschüssigem Ökostrom? Statt Windräder zu stoppen, kann damit Wasserstoff produziert werden. Er speichert den Strom, heizt Häuser und treibt Autos an. Konzerne von Audi bis RWE investieren massiv. Ist das die Schlüsseltechnologie, mit der die Energiewende gelingen kann? …fragt die Wirtschaftswoche.
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Shell schließt Tschuktschen-Bohrloch

“Ein überflüssiges Risiko in der Arktis” nannte die Zeit im Mai 2015 die geplante Bohrung des Ölriesen Shell in der Tschuktschensee vor Alaska – ökonomisch und ökologisch. Dessen Erkenntnisprozess hat lange gedauert: Jetzt teilten die Holländer mit, dass sie die umstrittene Exploration einstellen. “Der Ölkonzern Shell hat am 28.09.2015 bekannt gegeben, dass er seine Explorationsbohrung in der Tschuktschen-See und seine umstrittenen Suche nach Öl in den Gewässer vor Alaska beenden, das Bohrloch versiegeln und verlassen wird”, hieß es in einer aktuellen Meldung. weiterlesen…