Millionen werden sich auf den Weg machen


Klimaflucht als Unterrichtsthema

Fluchtursache Klimawandel, Titel - Foto © Ministerium für ein lebenswertes ÖsterreichSo viel aktuell über Grenzzäune und akute Hilfe für Flüchtende, über die Abschottung vor ihnen und schmutzige Deals mit Menschenrechtsverächtern debattiert wird, so wenig werden die Ursachen der Flucht diskutiert. Diese können in wenigen Begriffen zusammengefasst werden: Hunger, Not und Tod. Über Krieg und Zerstörung als Grund für die aktuellen starken Fluchtbewegungen, wird der Stellenwert der Energie- und Klimapolitik oft übersehen. Dabei steht die Klimaflucht erst am Anfang: Gegen sie wird die Zahl der Kriegsflüchtlinge aus dem Nahen Osten vernachlässigbar sein. In Österreich könnte die Klimaflucht jetzt zum Unterrichtsthema werden. weiterlesen…

Mieterstrom-Förderung überfällig

Greenpeace Energy: „Koalitionsfraktionen müssen ihr Versprechen jetzt einlösen“

Eine wirksame finanzielle Förderung von Mieterstromprojekten fordert Greenpeace Energy, wie die Presseabteilung des Ökoenergieanbieters am 15.01.2017 mitteilt. „Die politischen Entscheider in den Fraktionen müssen endlich ihr Versprechen einlösen, noch in dieser Legislaturperiode ein sinnvolles Modell auf den Weg zu bringen. Es soll Mieterstrom in großem Stil ermöglichen und die Energiewende in die Städte tragen“, sagt Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei der Energiegenossenschaft. weiterlesen…

BMVI untersagt Aussage

Abgas-Untersuchungsausschuss: Bald konkretere EU-Regelungen

Der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag“ meldet: Ein Beamter des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) zeigte sich am 13.02.2016  im Abgas-Untersuchungsausschuss des Bundestages zuversichtlich, dass es auf europäischer Ebene zu Konkretisierungen bei der Abgasgesetzgebung kommt. Ebenso wie Deutschland sähen mittlerweile auch andere wichtige Produktionsländer wie Frankreich und Italien, dass es hier Lücken gebe, sagte BMVI-Unterabteilungsleiter Guido Zielke. weiterlesen…

Ölausstieg im Heizungskeller

Wie Wohnungen 2030 warm werden: Fünf Millionen Wärmepumpen, gleichviel Gas, viel weniger Öl

Wenn Deutschland sein Klimaschutzziel erreichen will – 80 bis 95 Prozent weniger CO2 als 1990 – dann muss sich in deutschen Heizungskellern eine Menge tun. Das Ziel ist ehrgeizig. Der Gebäudesektor soll in gut 30 Jahren praktisch klimaneutral sein. Womit sollen aber im Jahr 2050 die Häuser geheizt werden, wenn Energieträger wie Öl und Erdgas nicht mehr verwendet werden dürfen? Und was muss schon bis zum Jahr 2030 getan werden, damit die richtigen Weichen gestellt werden bis 2050? Um diese Fragen geht es in der Studie Wärmewende 2030 (15.02.2017), deren Ergebnisse Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende vorab in einer Pressemitteilung analysierte. (Titel: Agora Studie Wärmewende 2030) weiterlesen…

„Wunderfolie“ hält Wärmestrahlen ab

Transparente Innovation aus Kalifornien macht Klimaanlagen beinahe überflüssig

In San Diego und der University of Colorado in Boulder haben eine transparente Folie entwickelt, die 86 Prozent der nah-infraroten Wärmestrahlung absorbiert – ohne Energieverbrauch. In welchem Winkel die Sonnenstrahlen einfallen, spielt dabei keine Rolle. In Doppelfenster oder Dächer integriert, könnte sie Klimaanlagen überflüssig machen. weiterlesen…

80 % weniger CO2 im Wärmemarkt möglich

Studie zeigt den Weg zur Dekarbonisierung: Ausstieg aus Öl, hocheffiziente Technologien und Einstieg in regeneratives Gas

Bis 2050 sollen die in der Bundesrepublik verursachten CO2-Emissionen um mindestens 80 Prozent reduziert werden. Der Wärmemarkt ist dabei ein Vorreiter. Bis 2015 wurden bereits rund 30 Prozent CO2 im Vergleich zum Referenzjahr 1990 eingespart.
Die Studie „Wärmemarkt 2050“, die Zukunft ERDGAS am 13.02.2017 im Rahmen der E-world vorstellte, untersucht, wie sich der Wärmemarkt der Zukunft entwickeln muss, um die politisch anvisierten 80 Prozent CO2-Reduktion zu erreichen.
weiterlesen…

Gericht: Klimaschutz vor Wirtschaftsinteressen

Bundesverwaltungsgericht Wien untersagt Bau von dritter Piste in Schwechat – hohe CO2-Belastung steht positiven Aspekten entgegen – vor 10 Jahren eingereichtes Projekt für  BVwG nicht genehmigungsfähig

Ein österreichisches Gericht hat ein Urteil mit möglicherweise weitreichenden Folgen gefällt, denn zum ersten Mal wurde der Klimaschutz stärker gewertet als wirtschaftliche Interessen. Das schreibt Herbert Vytiska (Wien) in EurActiv vom 13.02.2017. Es ging um eine dritte Startbahn für den Wiener Flughafen Schwechat. weiterlesen…

Bildung und Wissenschaft international ausrichten

Leitmotiv: „Internationale Kooperation: vernetzt und innovativ“

„Das Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystem Deutschlands muss international ausgerichtet sein, um im weltweiten Wettbewerb zu bestehen und damit wir unserer Verantwortung gerecht werden, zur Lösung globaler Herausforderungen beizutragen.“ Das schreibt die Bundesregierung einer  – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag– in ihrer Unterrichtung Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung – 18/11100 an den Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. weiterlesen…

Bundesrat verlangt Speicherentwicklung von Regierung

Bundesregierung soll Speicherstrategie entwickeln

Der Bundesrat möchte laut einer Medienmitteilung Entwicklung und Ausbau von Stromspeichern, vor allem elektrischer Energiespeicher, vorantreiben. In einer Entschließung vom 10.02.2017 erinnert die Länderkammer an ihre Beschlüsse zum Strommarktgesetz, in denen sie den dringenden Handlungsbedarf bei der Entwicklung von Speichern bereits deutlich gemacht habe (BR-Drs. 542/15 und BR-Drs. 356/16 (B)). weiterlesen…