Deutsche Welle: EE-Ausbau wird nicht reichen

Lesehinweis: „Was behindert die Energiewende?“

Stop für Wind an Land - Foto © Agentur Zukunft für Solarify„Deutschland will weg von der Kohle, bis 2050 klimaneutral sein. Vor allem Wind- und Solarkraft sollen den Energiebedarf decken. Doch der Umbau hakt. Nun hat Wirtschaftsminister Altmaier eingelenkt. Bringt das die Wende?“ fragt Gero Rueter im Internetportal der Deutschen Welle. Obwohl die deutsche Energiewende lange weltweit ein Vorbild war – sie schuf viele Arbeitsplätze. Nun stockt die Energiewende aber, mehr als Hunderttausend Jobs gingen verloren. Gleichzeitig finde die Zukunft der Braunkohleindustrie mit ihren eben noch 20.000 Beschäftigten große Aufmerksamkeit – für die seien umfangreiche Hilfen für die Kohleindustrie beschlossen wurden. weiterlesen…

130 kmh würden 2,6 Mio. t CO2 einsparen

Tempolimit würde Treibhausgas-Ausstoß deutlich verringern

Bizarre Diskussion um Klimakrise und Treibhausgasausstoß: UBA, Naturschutzverbände und SPD dafür – Union bremst. Nach einer Mitteilung des Umweltbundesamts (UBA) könnte ein generelles Tempolimit auf Bundesautobahnen die Treibhausgasemissionen jährlich je nach Ausgestaltung um 1,9 bis 5,4 Millionen Tonnen verringern. Das ist das Ergebnis aktueller Berechnungen. Dirk Messner, Präsident des UBA: „Ein Tempolimit auf Autobahnen hilft uns, die Treibhausgasemissionen des Verkehrs in Deutschland zu senken. Bei Tempo 120 km/h liegen die Einsparungen bei 2,6 Millionen Tonnen jährlich. Selbst ein Tempolimit von 130 reduziert die Emissionen bereits um 1,9 Millionen Tonnen – und zwar sofort und praktisch ohne Mehrkosten.“ weiterlesen…

DLF: 150 Satelliten für den Klimawandel

Rund 50 Messwerte über Temperatur, Eisbedeckung, Bewölkungsgrad

Ohne die mehr als 150 Satelliten, die aus den Umlaufbahnen die Erde im Blick haben, wäre die Wissenschaft längst nicht so gut über das Klima und den Klimawandel unterrichtet – so Dirk Lorenzen im Deutschlandfunk. Rund die Hälfte der klimarelevanten Größen lassen sich nur mit Satelliten erfassen. Denn um den Zustand des Klimas auf der Erde zu erfassen, nutzen Fachleute rund 50 Messwerte, etwa die globale Temperaturverteilung, die Höhe des Meeresspiegels, die Eisbedeckung oder den Bewölkungsgrad. weiterlesen…

Bundesregierung: Gefahren durch Desinformation

Aber nicht beim Klima – Antwort des Auswärtigen Amtes auf FDP-Anfrage

Unter dem Begriff „Desinformation“ versteht die Bundesregierung „nachweislich falsche oder irreführende Informationen, die mit dem Ziel der vorsätzlichen Beeinflussung oder Täuschung der Öffentlichkeit verbreitet werden und gegebenenfalls die öffentliche Sicherheit und Ordnung erheblich stören können“ – so zitiert der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag aus einer Antwort (19/17073) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/16552).

weiterlesen…

Modulares Fertigungskonzept für Bipolar-Batterien

Fraunhofer UMSICHT präsentiert vollverschweißbaren Batteriestack

Im Fokus der Energy Storage 2020 stehen Dekarbonisierung, Sektorenkopplung, die Verbesserung der Versorgungssicherheit und das Thema Kostensenkung. Diesen letzten Punkt hat sich auch das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik auf die Fahnen geschrieben: Im Rahmen der Messe der europäischen Energiespeicherbranche vom 10. bis 12.03.2020 in Düsseldorf präsentiert das Fraunhofer-UMSICHT-Team einen auf einem Fertigungskonzept basierenden Batteriestack auf Polymerbasis sowie eine der Schlüsselkomponenten – die Bipolarplatte. So eine Medienmitteilung vom 28.02.2020. (Foto: Hohe Energiedichte, kostengünstiges und materialsparendes Herstellungsverfahren Batteriestacks auf Basis von Bioplarplatten haben viele Vorteile. – © Fraunhofer UMSICHT) weiterlesen…

Verstoß gegen Umweltanforderungen: Baustopp für Flughafen

Klimaschutz: Gericht untersagt Heathrow-Ausbau

Pläne für eine dritte Start- und Landebahn am Flughafen Heathrow wurden von einem Berufungsgericht in Großbritannien für unrechtmäßig erklärt, weil die zuständigen Minister die Verpflichtungen der Regierung zur Bewältigung der Klimakrise nicht ausreichend berücksichtigt haben. Das Vorhaben würde gegen das Pariser Klimaabkommen verstoßen. Klimaschützer hatten geklagt und jubeln jetzt. Das Urteil ist ein schwerer Schlag für das Projekt in einer Zeit, in der die öffentliche Besorgnis über den Klimanotstand schnell zunimmt und die Regierung dase Netto-Null-Emissionsziel bis 2050 gesetzlich festgelegt hat (The Guardian). weiterlesen…

Höherer Treibhausgasaussstoß durch schnelles Auftauen des Permafrostbodenss

Studie: Emissionen nehmen um 40 Prozent zu

Die Permafrostregionen der Arktis werden häufig als natürliche Tiefkühltruhe bezeichnet, in der eine riesige Menge Kohlenstoff lagert, hauptsächlich in Form von über Jahrtausende angesammelte Tier- und Pflanzenresten. Diese werden jedoch von Mikroorganismen zersetzt, sobald der bisher dauergefrorene Boden auftaut. Dabei entstehen klimaschädliche Treibhausgase wie Methan und Kohlendioxid. Wie Forschenede des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresfoschung (AWI) um Prof. Guido Grosse am 18.02.2020 Fachmagazin Nature Geoscience berichteten, hat das Tempo Auftautempo einen entscheidenden Einfluss auf die Art und Menge der freigesetzten Treibhausgase. (Foto: Thermokarst Seen Nord West Alaska – © Guido Grosse, Alfred-Wegener-Institut) weiterlesen…

WEC: US-Politik wichtigster Unsicherheitsfaktor für Energiesektor

World Energy Council veröffentlicht Ergebnisse seines „Issues Monitor“

Der World Energy Council hat am 28.02.2020 die Ergebnisse seiner jährlichen Umfrage, des sogenannten World Energy Issues Monitor, veröffentlicht. Darin wurden bei 3000 Entscheidern aus der ganzen Welt verschiedene, für die Energiebranche wichtige Themen nach Relevanz und Unsicherheit abgefragt. Als besonders unsicher und zugleich relevant stechen in diesem Jahr insbesondere die Themen US-Policy und Blockchain („bedeutend, aber unsicher“) hervor. weiterlesen…

Große, windgetriebene Meeresströmungen verschieben sich polwärts

Satellitendaten aus vierzig Jahren zeigen Verlagerung der sogenannten Ozeanwirbel; Modellstudien belegen maßgeblichen Einfluss der Erderwärmung

Die großen, windgetriebenen Strömungssysteme der Ozeane haben sich in den zurückliegenden 40 Jahren mit hohem Tempo Richtung Pol verschoben. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresfoschung (AWI), nachdem sie globale Langzeit-Satellitendaten zur Meeresoberflächentemperatur und zur Höhe des Meeresspiegels ausgewertet haben. weiterlesen…

Innovative schwimmende Offshore-Windturbinen im Test

SATH-Technologie verspricht Kostenvorteile im Zukunftsmarkt für Floating Offshore

RWE Renewables und Saitec Offshore Technologies erproben gemeinsam neue Wege, Offshore-Windparks kostengünstig in tiefen Gewässern zu errichten und zu betreiben: In dem Pilotprojekt „DemoSATH“ testen die auf Erneuerbare Energien spezialisierte RWE-Tochter und das spanische Bauunternehmen ab 2021 eine schwimmende Plattform für Windturbinen vor der Baskischen Küste – so eine Medienmitteilung vom 24.02.2020. weiterlesen…