Pyrolyse – Schnell-Pyrolyse-Öl (Fast Pyrolysis Bio-Oil, FPBO)

Schnell-Pyrolyse Während der Schnell-Pyrolyse (ein Prozess, in dem organisches Material unter Ausschluss von Sauerstoff innerhalb von wenigen Sekunden auf etwa 500 °C erhitzt wird) entstehen organische und wasserhaltige Dämpfe, Pyrolysegas und Holzkohle. Die Dämpfe werden schnell abgekühlt und kondensieren zu einer hochviskosen Flüssigkeit, so genanntem Pyrolyseöl, Pyrolyseflüssigkeit oder Schnell-Pyrolyse-Bio-Öl (fast pyrolysis bio-oil, FPBO). Dieses Hauptprodukt weiterlesen…

PERC-Solarzellen

Silizium-Solarzellen mit einem vollflächigen Aluminium-Rückkontakt, die derzeit den größten Marktanteil haben, werden in wenigen Jahren durch die PERC-Technologie ersetzt werden. Bei dieser Technologie wird die Effizienz der Solarzellen deutlich gesteigert, in dem der Aluminium-Rückkontakt nicht vollflächig sondern lokal vorliegt. PERC steht für Passivated Emitter Rear Cell, also eine Solarzelle, deren Rückseite verspiegelt und passiviert ist. Das weiterlesen…

Bärendienst am E-Auto

Ein „Desaster für Klimaschutz und Steuerzahler“ nannte der Verkehrsclub Deutschland das Förderpaket der Regierung für die Elektroautos – und einen „Bärendienst“ für die Strom-Chaisen. Der VDC hat Recht. Wie das? Wo es die Regierung doch so gut gemeint hat! Ganz einfach: 60.000 Euro teure Kutschen ungeachtet des Nutzwerts und Energieverbrauchs zu fördern, sei „aus der Sicht der Klimaschutzes sinnfrei“. Und: elektrisch heißt eben nicht von Haus aus sauber. Die Elektrischen sind nämlich keineswegs so sauber, wie es den Anschein hat – ihr Auspuff ist lediglich ins (Braunkohle-)Kraftwerk verlegt. Denn erst wenn der Strom für die E-Kfz nicht mehr – wie jetzt immer noch – zum größten Teil aus Braunkohle-Dreckschleudern kommt, wenn er aus Erneuerbaren Energieträgern stammt, erst dann sind die Steckdosen-Renner wirklich sauberer als ihre Benzin- und Diesel-Kollegen. Und denen gehört eine ordentliche CO2-Steuer verordnet – eine Auspuff-Steuer, die CO2-Sparen wirtschaftlich interessant macht. Denn die meisten Autofahrer können, müssen rechnen – was sich rentiert, das machen die Menschen auch. Bei genauem Hinschauen entpuppt sich die Kaufprämie als versteckte indirekte Subventionierung der Autokonzerne – die das auch dringend nötig haben, wie man am Beispiel Daimler unschwer erkennen kann – Gewinn vor Steuern und Zinsen 2015: 13,8 Milliarden Euro. Dass die Autoschmieden zudem für ihre dummdreisten Manipulationen – heißen sie nun „Thermofenster“ oder „Teststands-Erkennungssoftware“ – samt schleppender Aufklärung mit Milliarden aus Steuergeld belohnt werden, dürfte die aktuell ohnehin protest-geneigten Wähler kaum zur Rückkehr in den Schoß der Altparteien veranlassen. Warum gibt sich diese mehr und mehr selbst-verzwergte Große Koalition nicht endlich einen Ruck, streicht das EEG ersatzlos samt dem Streit darum und erhebt eine Steuer auf jede Kilowattstunde Strom, die bei ihrer Erzeugung einen bestimmten (sinkenden) CO2-Grenzwert übersteigt? Und würde das EEG ersatzlos streichen – samt dem Streit darum. Das wäre transparent, berechenbar, ehrlich und wirkungsvoll.
-Gerhard Hofmann-


PS: 23,3 Mrd. Euro für Zwischen- und Endlagerung allen deutschen radioaktiven Mülls sind wohl eher ein Trinkgeld – die Konzerne, einst Weltmeister im Atom-Geld-Drucken, brechen jetzt Weltrekorde im Jammern – kein Mitleid. weiterlesen…

Mehr als 100 forschten an „RAVE – Research at alpha ventus“

Meer – Wind – Strom. Forschungsergebnisse zu Deutschlands erstem Offshore- Windpark alpha ventus

Die Offshore-Windenergie wird in der zukünftigen Stromversorgung eine entscheidende Rolle spielen. Diese Entwicklung steht aber gerade erst an ihrem Anfang. Ein großes Team aus Forschung, Industrie, Verwaltung und Politik hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, die aktuellen und grundlegenden Fragen der Offshore-Windenergienutzung zu bearbeiten. Es ist das weltweit umfangreichste und ehrgeizigste Offshore- Forschungsprojekt: Die Forschungsinitiative RAVE – Research at alpha ventus, Nach mehr als fünfjähriger RAVE-Tätigkeit liegen nun die Untersuchungsergebnisse in einem 193 Seiten starken Buch vor. weiterlesen…

EVA-Folie

Folien aus Ethylen-Vinylacetat für PV-Dünnschichtmodule In Verbundsicherheitsgläsern sorgen elastische Polymerfolien dafür, dass die Bruchstücke an der Folie haften bleiben. Als Zwischenmaterial werden oft Folien aus Ethylen-Vinylacetat (EVA) verwendet. Durch Variation des Vinylacetat-Gehalts lassen sich viele verschiedene Folienkombinationen herstellen. EVA wird häufig in der Produktion von PV-Dünnschichtmodulen eingesetzt. ->Quelle: baunetzwissen.de

30 Jahre Tschernobyl und die Energiewende

Aus Politik und Zeitgeschichte: „Energie global“

Die Bundeszentrale für Politische Bildung hat in ihrer Schriftenreihe „Aus Politik und Zeitgeschichte“ ein Heft über das Thema Energie publiziert: „Energie global„. Vor 30 explodierte der Druckbehälter des Atomkraftwerks „Wladimir Iljitsch Lenin“ bei Tschernobyl und der bisher nur theoretisch bekannte GAU, der größte anzunehmende Unfall, mündete in die bis dahin schlimmste Katastrophe der zivilen Atomenergienutzung – die Zahlenangaben schwanken zwischen 50 und 93.000 (noch zu erwarteten) Opfern – und das von nur 44,152 Kilogramm in die Atmosphäre gelangtem Material (berechnet aus der in wikipedia.org veröffentlichten Tabelle der wichtigsten freigesetzen Radionuklide). Vor fünf Jahren folgte im japanischen Fukushima ein weiterer nuklearer GAU. Beide Unglücke haben dazu beigetragen, dass Deutschland inzwischen klar auf Atomausstiegskurs ist und 30 Jahre nach Tschernobyl eine „Energiewende“ eingeleitet hat. weiterlesen…

Energie um 1 % teurer

Energiepreismonitor April 2016 von Agora-Energiewende und European Climate Foundation: Erstmals wieder steigende Energiepreise

Die Belastung der deutschen Energieverbraucher ist von Februar auf März 2016 um ein Prozent gestiegen, so der aktuelle Preismonitor von Agora-Energiewende und der European Climate Foundation. Im historischen Vergleich bleibt Energie aber noch so günstig wie zuletzt vor fast sechs Jahren. Der deutlichste Anstieg zeigt sich bei den Kosten für Heizöl.
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Janus-Kopf Daimler

CO2-Werte sinken angeblich weiter – doch DUH verklagt Daimler

Widerspruch: Daimler hat 2015 laut einer Pressemitteilung für die Hauptversammlung am 06.04.2016 die CO2-Emissionen von Fahrzeuge und Produktion 2015 weiter gesenkt. Dagegen wendet sich die Deutsche Umwelthilfe mit einer Klage: Der Autokonzern führe mit falschen Abgas-Angaben die Käufer irre. Daimler nennt die Klage „unbegründet“. weiterlesen…

Leitfaden „Direktinvestments in laufende Solaranlagen“

Gratis in aktualisierter Version verfügbar

  • Zweite Auflage
  • Ergänzung um Thematik „Solarstrom-Direktvermarktung“
  • Kostenlos downloadbar

Der Online-Photovoltaikmarktplatz Milk the Sun hat seinen erfolgreichen Investitionsleitfaden für private Anleger, die in laufende Solaranlagen investieren wollen, aktualisiert und um neue relevante Themen wie „Direktvermarktung von Solarstrom“ ergänzt. Die überarbeitete zwölfseitige Publikation „Direktinvestments in laufende Solaranlagen – Erfolgreich und sicher investieren in Deutschland“ kann kostenlos als PDF abgerufen werden. Sie fasst für Privatanleger Hilfestellungen zu wesentlichen wirtschaftlichen, steuerlichen und technischen Fakten rund um Solarenergie-Direktinvestments zusammen. weiterlesen…

Kopernikus – Mammut-Energie-Forschungsprojekt des BMBF

Wanka: „Weichen für exzellentes Energiesystem stellen“ Mit den Kopernikus-Projekten startete das BMBF am 17.09.2015 die „größte Forschungsinitiative zur Energiewende“. Wissenschaft, Industrie und Anwender sollen gemeinsam neue Energiesysteme und -konzepte so weit entwickeln, dass sie im großtechnischen Maßstab angewendet werden können. Die Projekte widmen sich vier zentralen Themen (s.u.): Der Speicherung überschüssiger Erneuerbarer Energie durch Umwandlung weiterlesen…