Bidens Klima-Team: „Wir haben die von Trump angerichteten Schäden unterschätzt“

Aktuelle Bestandsaufnahme der US-Umweltbehörde hat größere Negativ-Folgen ergeben als angenommen

Dem Übergangsteam des designierten Präsidenten Joe Biden zufolge hat die Trump-Regierung den Plänen der neuen Regierung, den Klimawandel anzugehen, mehr Steine in den Weg gelegt als befürchtet. Laut Adam Aton in E&E News am 06.01.2021 hat ein Überprüfungsteam tiefere Budgeteinschnitte, größere Personalkürzungen und eine systematischere Abschaffung von Klimaprogrammen und -forschungsvorhaben vorgefunden haben, als sie erwartet hatten. (Foto: Amerikanische Flagge – © von Capri23auto auf Pixabay) weiterlesen…

1,5 Grad-Grenze: Wie viel Kohlendioxid dürfen wir noch freisetzen?

Internationales Forscherkonsortium veröffentlicht neue Abschätzungen

Die Temperatur auf unserem Planeten steigt durch die Freisetzung zusätzlicher Treibhausgase stetig an. Können wir die Klimaerwärmung noch auf 1,5 Grad begrenzen? Wie viel Treibhausgase dürfen wir dann noch freisetzen? Ein internationales Forscherkonsortium hat dazu kürzlich in Nature Geoscience eine Studie veröffentlicht, an der auch Nadine Mengis, Wissenschaftlerin des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, beteiligt war. weiterlesen…

Copernicus: 2020 wärmstes Jahr in Europa

Weltweit zusammen mit 2016 wärmstes Jahr – wärmstes Jahrzehnt endet – CO2 steigt weiter

Die neuesten Daten des Copernicus Climate Change Service (C3S) zeigen, dass 2020 global gesehen mit dem bisher wärmsten aufgezeichneten Jahr gleichgezogen hat und damit das wärmste Jahrzehnt seit Beginn der Aufzeichnungen beendet, während die CO2-Konzentration weiter ansteigt. Der C3S meldete am 08.01.2021, dass das Jahr 2020 global gesehen mit dem bisher wärmsten Jahr 2016 gleichauf lag. Damit war es das sechste in einer Reihe von außergewöhnlich warmen Jahren, die 2015 begann, und das wärmste aufgezeichnete Jahrzehnt von 2011 bis 2020. Währenddessen erlebte Europa sein wärmstes Jahr in den Aufzeichnungen, 0,4°C wärmer als 2019, das zuvor das wärmste Jahr war. weiterlesen…

Jahrhundertdürre im Mittelalter – mit Parallelen zum Klimawandel heute?

Leipziger Forschende identifizieren aus historischen Quellen bisher unbekannte Dürreperiode

Der Übergang von der mittelalterlichen Warmzeit zur Kleinen Eiszeit wurde zwischen 1302 und 1307 in Europa offenbar von starken Dürren begleitet, die der feucht-kalten Phase der 1310er Jahre und der damit verbundenen großen Hungersnot von 1315-21 vorausgingen. Die Wetterlagen 1302-07 seien vergleichbar mit der Wetteranomalie 2018, als in Kontinentaleuropa eine außergewöhnliche Hitze und Dürre herrschte, schreiben die Forschenden der Leibniz-Institute für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) und für Troposphärenforschung (TROPOS) im Fachjournal Climate of the Past. (Bild von Sven Lachmann auf Pixabay) weiterlesen…

Der Zukunft der Energie auf der Spur

Künstliches Erdgas aus Windwasserstoff und CO2

„Im Sommer zu viel, im Winter zu wenig“ – Wind- und Solarenergie sollen ausgebaut werden, doch deren Problem sei die Volatilität, so Robert Salzer auf der Internetseite von ORF-Niederösterreich am 03.01.2020. Weil die erneuerbaren Strom-Mengen schwanken, soll nun ein weltweit einzigartiges Forschungsprojekt der RAG, einer der größten technischen Speicherbetreiber Europas, Windstrom speichern – als Erdgas. weiterlesen…

Globale Niederschlagsveränderungen infolge des Klimawandels zu erwarten

Änderung der Temperaturunterschiede zwischen Tropen und polaren Regionen ist zentrales Steuerelement der atmosphärischen Zirkulation und in der Folge Ursache regionaler Klimaveränderungen

Das Klimasystem der Erde wird ganz wesentlich von den Temperaturunterschieden zwischen den Tropen und den Polen bestimmt. Die Erderwärmung dürfte zur Folge haben, dass sich die atmosphärische Zirkulation global verändert und sich nach und nach ein ähnlicher Modus wie vor 5.000 bis 10.000 Jahren einstellt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die unter der Leitung von Michael Deininger vom Institut für Geowissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) erstellt und in Nature Communications veröffentlicht wurde. weiterlesen…

Salz­ka­ver­nen spei­chern Was­ser­stoff für Mo­bi­li­täts­wen­de

Im Projekt HyCAVmobil erforscht das DLR, wie sich Wasserstoff sicher und nachhaltig in Salzkavernen speichern lässt

Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) erforscht und bewertet im Projekt HyCAVmobil (Hydrogen Cavern for Mobility), wie sich Wasserstoff in Salzkavernen speichern und anschließend in Fahrzeugen mit Brennstoffzellen nutzen lässt. Nach Untersuchungen im Labormaßstab folgen hierzu Versuche an einer Testkaverne des Energieunternehmens EWE Gasspeicher, wie das DLR am 17.12.2020 mitteilte. (Foto: Laboraufbau der Kavernenbedingungen-©-DLR-CC-BY 3.0) weiterlesen…

Zwei Standpunkte: Überschreiten wir die 2-Grad-Grenze oder nicht?

„Forschung Frankfurt“ der Goethe-Uni: Volker Mosbrugger und Joachim Curtius mit unterschiedlichen Einschätzungen

war ist der Klimaschutz in aller Munde, aber ist es realistisch, dass wir das Ziel der Pariser Klimakonferenz COP21 erreichen und die 1,5-Grad-Grenze nicht überschreiten? 2015 hatte die Weltgemeinschaft beschlossen, die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius zu halten und möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen. In der aktuellen Ausgabe von „Forschung Frankfurt“ zum Thema Klimakrise vertreten zwei Experten der Goethe-Universität unterschiedliche Standpunkte: „Ich bin Klima-Optimist“, meint der Atmosphärenforscher Prof. Joachim Curtius, „Nein, wir schaffen es nicht mehr“, glaubt der Paläontologe und Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Prof. Volker Mosbrugger. weiterlesen…

„Mind-Behavior-Gap“

Verbote und Gesetze? Klimaschutz geht einfacher und günstiger

Es klafft eine Lücke zwischen dem grünen Gewissen und dem Verhalten der Deutschen. Mit Verboten wird die Politik die Verbraucher nicht umerziehen. Sie brauchen Informationen, Anreize und Innovationen, meint Dominik Enste, der Leiter des Kompetenzfelds Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik beim Institut der deutschen Wirtschaft (IW), in seinem Gastbeitrag in der Welt vom 01.01.2021. weiterlesen…