Globale Niederschlagsveränderungen infolge des Klimawandels zu erwarten

Änderung der Temperaturunterschiede zwischen Tropen und polaren Regionen ist zentrales Steuerelement der atmosphärischen Zirkulation und in der Folge Ursache regionaler Klimaveränderungen

Das Klimasystem der Erde wird ganz wesentlich von den Temperaturunterschieden zwischen den Tropen und den Polen bestimmt. Die Erderwärmung dürfte zur Folge haben, dass sich die atmosphärische Zirkulation global verändert und sich nach und nach ein ähnlicher Modus wie vor 5.000 bis 10.000 Jahren einstellt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die unter der Leitung von Michael Deininger vom Institut für Geowissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) erstellt und in Nature Communications veröffentlicht wurde. weiterlesen…

Salz­ka­ver­nen spei­chern Was­ser­stoff für Mo­bi­li­täts­wen­de

Im Projekt HyCAVmobil erforscht das DLR, wie sich Wasserstoff sicher und nachhaltig in Salzkavernen speichern lässt

Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) erforscht und bewertet im Projekt HyCAVmobil (Hydrogen Cavern for Mobility), wie sich Wasserstoff in Salzkavernen speichern und anschließend in Fahrzeugen mit Brennstoffzellen nutzen lässt. Nach Untersuchungen im Labormaßstab folgen hierzu Versuche an einer Testkaverne des Energieunternehmens EWE Gasspeicher, wie das DLR am 17.12.2020 mitteilte. (Foto: Laboraufbau der Kavernenbedingungen-©-DLR-CC-BY 3.0) weiterlesen…

Zwei Standpunkte: Überschreiten wir die 2-Grad-Grenze oder nicht?

„Forschung Frankfurt“ der Goethe-Uni: Volker Mosbrugger und Joachim Curtius mit unterschiedlichen Einschätzungen

war ist der Klimaschutz in aller Munde, aber ist es realistisch, dass wir das Ziel der Pariser Klimakonferenz COP21 erreichen und die 1,5-Grad-Grenze nicht überschreiten? 2015 hatte die Weltgemeinschaft beschlossen, die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius zu halten und möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen. In der aktuellen Ausgabe von „Forschung Frankfurt“ zum Thema Klimakrise vertreten zwei Experten der Goethe-Universität unterschiedliche Standpunkte: „Ich bin Klima-Optimist“, meint der Atmosphärenforscher Prof. Joachim Curtius, „Nein, wir schaffen es nicht mehr“, glaubt der Paläontologe und Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Prof. Volker Mosbrugger. weiterlesen…

„Mind-Behavior-Gap“

Verbote und Gesetze? Klimaschutz geht einfacher und günstiger

Es klafft eine Lücke zwischen dem grünen Gewissen und dem Verhalten der Deutschen. Mit Verboten wird die Politik die Verbraucher nicht umerziehen. Sie brauchen Informationen, Anreize und Innovationen, meint Dominik Enste, der Leiter des Kompetenzfelds Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik beim Institut der deutschen Wirtschaft (IW), in seinem Gastbeitrag in der Welt vom 01.01.2021. weiterlesen…

SALD soll E-Autos künftig mehr als 1.000 km antreiben

„Spatial Atomic Layer Deposition“ auch für Smartphones, -watches und andere akkubetriebene Geräte

Eine neuartige Akkutechnologie mit der Bezeichnung „Spatial Atomic Layer Deposition“ (SALD) soll E-Autos künftig weit über 1.000 km und möglicherweise sogar über 2.000 km Reichweite ermöglichen und können fünfmal schneller geladen werden, teilt die niederländische SALD BV mit. Die SALD-Technologie sei zudem nicht nur für E-Autos, sondern auch für Smartphones, Smartwatches und andere akkubetriebene Geräte geeignet. Das patentierte Beschichtungsverfahren ist von der staatlichen niederländischen Forschungseinrichtung Nederlandse Organisatie voor toegepast-natuurwetenschappelijk onderzoek (Niederländische Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung) gemeinsam mit der SALD BV entwickelt worden. weiterlesen…

Aktionsplan zur Beschleunigung der Elektrolyse-Entwicklung

Papier europäischer Forschungsinstitute

Die Industrialisierung von Wasserelektrolyse-Technologien (WE) gilt als kritischer Schritt für die tiefgreifende Dekarbonisierung unserer Gesellschaft und Wirtschaft durch groß angelegte Implementierung von sauberem Wasserstoff. Obwohl Europa in einer starken Position ist, um vom Marktwachstum der sauberen Wasserstoffproduktion zu profitieren, erfordert der durch die Energiewende vorgegebene Zeitplan eine stärkere Koordinierung. Mit dem „Joint Action Plan HySpeedInnovation“beschrieben bereits am 24.11.2020 laut einer Medienmitteilung aus dem Fraunhofer ISE eine Reihe führender europäischer Forschungs- und Technologieinstitute (RTO) die bevorstehenden Herausforderungen im Bereich der Skalierung und wie sie diese bewältigen können, um Europa zum Elektrolyse-Technologieführer zu machen. weiterlesen…

Kerosin aus CO2 – vorerst nur im Labor

Netto-Null-Emissionen im Flugverkehr möglich

Forschende der Universität Oxford um Chemieprofessor Peter Edwards haben eigenen Angaben und Nature Communications zufolge möglicherweise einen (weiteren) Weg gefunden, die Umweltauswirkungen von Flugreisen zu reduzieren, wenn stromgetriebene Flugzeuge nicht praktikabel sind. Das amerikanische Monats-Magazin Wired berichtet, Wissenschaftler hätten erfolgreich CO2 in Düsentreibstoff umgewandelt, ein alternativer Treibstoff (siehe: solarify.eu/alternative-kraftstoffe-synthetische-treibstoffe-designer-fuels-e-fuels), der nicht nur konventionell angetriebene Flugzeuge klimaneutral machen könnte. weiterlesen…

„Industrie hat Klimaschutz aufgehalten“

„Wirtschaftsweise“ Veronika Grimm macht Industrie schwere Vorwürfe

Die Nürnberger Volkswirtschaftsprofessorin und „Wirtschaftsweise“ Veronika Grimm hat der deutschen Industrie vorgeworfen, den Strukturwandel hin zu mehr Klimaschutz zu lange bewusst verlangsamt zu haben, wie am Sylvesertag u.a. in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu lesen war. weiterlesen…

KIT-Katalysatorforschung: Molekulare Sonden erfordern hochgenaue Rechnungen

Fortgeschrittene Methoden mit Hybridfunktionalen zur Analyse aktiver Zentren

Um heterogene Katalysatoren weiter zu verbessern, bedarf es der Analyse der komplexen Prozesse an ihrer Oberfläche, wo sich die aktiven Zentren befinden. KIT-Forschende haben mit Kolleginnen und Kollegen aus Spanien und Argentinien jetzt einen entscheidenden Fortschritt erzielt: Wie sie einer KIT-Meldung vom 17.12.2020 zufolge in der Zeitschrift Physical Review Letters berichteten, setzen sie Rechenmethoden mit sogenannten Hybridfunktionalen ein, die eine zuverlässige Interpretation experimenteller Daten ermöglichen. (DOI: 10.1103/PhysRevLett.125.256101) (Abbildung: Katalysatorforschung – Analyse eines Ceroxid-Katalysators mit Kohlenmonoxid-Sondenmolekülen und Infrarot-Reflexions-Absorptions-Spektroskopie – © IFG_KIT.jpg) weiterlesen…