Regierung pusht Wasserstoff

Karliczek: Neue Leitprojekte Innovationsbeschleuniger für Wasserstofftechnologien

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek sieht im Grünen Wasserstoff eine Jahrhundertchance für Deutschland. Dazu hat das BMBF am 13.01.2021 in Berlin drei großangelegte Leitprojekte zur Entwicklung einer Grünen Wasserstoffwirtschaft vorgestellt. Sie sind das Ergebnis des im Juni 2020 gestarteten BMBF-Ideenwettbewerbs „Wasserstoffrepublik Deutschland“. Die Leitprojekte sollen Lösungen für die Überwindung der technologischen Hürden beim Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft finden helfen. weiterlesen…

Innovative Chemie revolutioniert Zink-Luft-Batterie

Internationale Forschungskooperation optimiert entscheidende Parameter

Die Zink-Luft-Batterie gilt zwar als attraktive Energiespeicher-Technologie der Zukunft. Doch bisher kämpfte sie mit hoher chemischer Instabilität: Parasitäre Reaktionen, hervorgerufen durch den alkalischen Elektrolyten, führten zu elektrochemisch irreversiblen Schäden. Mit einem innovativen, nicht-alkalischen, wässrigen Elektrolyten hat einer Medienmitteilung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zufolge ein Forscherteam um den Wissenschaftler Wei Sun vom MEET Batterieforschungszentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Münster Electrochemical Energy Technology) nun eine neuartige Batteriechemie für die Zink-Luft-Batterie entwickelt, die ihre bisherigen technischen Schwächen überwindet. (Optisch unauffällig: Nicht alkalischer, wässriger Elektrolyt für Zink-Luft-Batterie – Foto © wwu-meet, Judith Kraft) weiterlesen…

Erfolgreiches Plastikrecycling

Katalysator wandelt Kunststoffabfälle bei niedriger Temperatur in wertvolle Inhaltsstoffe

Japanische Forscher haben erstmals mittels eines neuartigen Katalysatorprozesses eine vor allem in Lebensmitteltüten und -verpackungen bis hin zu Spielzeug und Elektronik vorkommende Plastikart in flüssige Brennstoffe und Wachs recycelt- so eine Medienmitteilung der Osaka City University vom 05.01.2021. Das Team veröffentlichte diese Ergebnisse am 10.12.2020 in Applied Catalysis B: Environmental. weiterlesen…

„Anstrengungen zum Schutz der Artenvielfalt und der natürlichen Lebensräume erhöhen“

Zwölf Milliarden für „Große Grüne Mauer“ in Afrika – Thunberg: „Bla, bla“

Die Bundesregierung hat sich am 11.01.2021 zur Mitarbeit daran bereit erklärt, dass bis 2030 jeweils 30 Prozent der Land- und Meeresflächen unter Schutz zu gestellt werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel verpflichtete Deutschland im Rahmen des digital (in Paris) abgehaltenen Umweltgipfels „One Planet Summit“, zu stärkerem Artenschutz beizutragen. Die globale Allianz zum Schutz von Land und Meeren will mit Milliardenbeträgen die weitere Ausbreitung der Wüste Sahara stoppen. Greta Thunberg nennt das „bla, bla“. weiterlesen…

Klimaalarm der 11.000 verstärkt und erneuert

„Trotz einiger vielversprechender Entwicklungen ist der Handlungsbedarf noch dringlicher geworden“

Am 06.01.2021 schrieben fünf (einschlägig bekannte) Autoren aus Oregon, Sydney und Kapstadt (William J. Ripple, Christopher Wolf, Thomas M. Newsome, Phoebe Barnard, William R. Moomaw) u.a. in Scientific American, der Klimanotstand beschleunige sich schneller, als die meisten Wissenschaftler befürchtet hätten: „Die negativen Auswirkungen des Klimawandels sind viel gravierender als erwartet und bedrohen nun sowohl die Biosphäre als auch die Menschheit.“ weiterlesen…

USA: Rekord milliardenteurer Wetter- und Klimakatastrophen

Billion-Dollar Disaster Report 2020 im historischen Kontext

Die National Centers for Environmental Information (NCEI) der National Oceanic and Atmospheric Administation NOAA haben am 08.01.2021 die endgültige Aktualisierung des Milliarden-Dollar-Katastrophenberichts für 2020 veröffentlicht und damit offiziell bestätigt, was Kommunen aus erster Hand erlitten haben: 2020 war ein historisches Jahr der Extreme – mit 22 separaten milliardenschweren Wetter- und Klimakatastrophen in den Vereinigten Staaten, was die bisherigen Jahresrekorde von 16 Ereignissen aus den Jahren 2017 und 2011 übertrifft. (Foto © Free-Photos auf Pixabay) weiterlesen…

Das neue Gesicht der Antarktis

Wie viel CO2 kann die Antarktis schlucken?

Die Antarktis könnte künftig ergrünen und von neuen Arten besiedelt werden. Andererseits dürften Spezies verschwinden. Diese und viele andere Ergebnisse haben 25 Forscher in einem internationalen Großprojekt zusammengetragen, in dem sie Hunderte von Fachartikeln über die Antarktis aus dem letzten Jahrzehnt ausgewertet haben. Wie das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung am 06.01.2021 mitteilte, liefert damit das Team eine ungewöhnlich umfassende Einschätzung des aktuellen und künftigen Zustands des Kontinents und des ihn umgebenden Südlichen Ozeans. weiterlesen…

Wie heiß darf es sein für das Leben im Ozeanboden?

Mit Hilfe des Tiefsee-Bohrschiffs Chikyu erhält internationales Forscherteam erstaunliche Erkenntnisse

Mikroben besiedeln den Meeresgrund bis in mehrere Kilometer Tiefe. Das ist erst seit rund 30 Jahren bekannt. Dort gilt: Je tiefer desto wärmer. Und so stellt sich die Frage nach dem Temperaturlimit, bei dem Leben noch möglich ist. Dies hat ein internationales Forschungsteam untersucht, unter Leitung des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen und der Japan Agency for Marine-Earth Science and Technology (JAMSTEC) – mit Beteiligung von Jens Kallmeyer vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ. Die Bohrungsexpedition vor Japan zeigte: Auch in 120 Grad Celsius heißen Zonen finden sich noch aktive Bakterien. Die Studie ist heute im Fachmagazin Science erschienen. weiterlesen…

Bidens Klima-Team: „Wir haben die von Trump angerichteten Schäden unterschätzt“

Aktuelle Bestandsaufnahme der US-Umweltbehörde hat größere Negativ-Folgen ergeben als angenommen

Dem Übergangsteam des designierten Präsidenten Joe Biden zufolge hat die Trump-Regierung den Plänen der neuen Regierung, den Klimawandel anzugehen, mehr Steine in den Weg gelegt als befürchtet. Laut Adam Aton in E&E News am 06.01.2021 hat ein Überprüfungsteam tiefere Budgeteinschnitte, größere Personalkürzungen und eine systematischere Abschaffung von Klimaprogrammen und -forschungsvorhaben vorgefunden haben, als sie erwartet hatten. (Foto: Amerikanische Flagge – © von Capri23auto auf Pixabay) weiterlesen…

1,5 Grad-Grenze: Wie viel Kohlendioxid dürfen wir noch freisetzen?

Internationales Forscherkonsortium veröffentlicht neue Abschätzungen

Die Temperatur auf unserem Planeten steigt durch die Freisetzung zusätzlicher Treibhausgase stetig an. Können wir die Klimaerwärmung noch auf 1,5 Grad begrenzen? Wie viel Treibhausgase dürfen wir dann noch freisetzen? Ein internationales Forscherkonsortium hat dazu kürzlich in Nature Geoscience eine Studie veröffentlicht, an der auch Nadine Mengis, Wissenschaftlerin des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, beteiligt war. weiterlesen…