Neue Einsichten ins Design von Batterieelektroden

Kohlenstoff-Nanoröhrchen geben Batterien Auftrieb

US-Wissenschaftler untersuchten verschiedene leitfähige Füllmaterialien in Lithium-Ionen-Batterie-Elektroden. Ergebnis: Einwandige Kohlenstoff-Nanoröhren führen bei einer Nickel-Kobalt-Mangan-Kathode zu einer besseren elektrischen Leitfähigkeit und einer höheren Ratenfähigkeit der gesamten Batterie. Das könnte nach Ansicht der Forschungsgruppe neue Einsichten in das Design von Batterieelektroden mit hoher Leistung und hohem Energiegehalt liefern. Ein Artikel in pv magazine international von Mark Hutchins. weiterlesen…

Grüner Wasserstoff kann große Lücken bei Erneuerbaren füllen

CO2-freie Ergänzung zu Wind und Sonne

„Bei der Verbrennung von Wasserstoff fällt als einziges Nebenprodukt Wasser an – deshalb ist Wasserstoff seit Jahrzehnten eine verlockende kohlenstofffreie Energiequelle. Doch das traditionelle Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff, bei dem fossile Brennstoffe Wasserdampf ausgesetzt werden, ist noch nicht einmal annähernd kohlenstofffrei“, schreibt Jeff Carbeck*) am 10.11.2020 auf Scientific American. Und weiter: „Der auf diese Weise erzeugte Wasserstoff wird als grauer Wasserstoff bezeichnet; wird das CO2 abgetrennt und gespeichert, spricht man von blauem Wasserstoff. weiterlesen…

Deutsch-britisches Symposium auf dem Weg zur Klimaneutralität

Energiewende in Deutschland und Großbritannien gestalten

Die zwei größten Volkswirtschaften Europas befinden sich auf dem Weg zur Klimaneutralität und stehen vor ähnlichen Herausforderungen bei der Transformation der nationalen Energiesysteme. Wie Energiespeichertechnologien schnell und in großem Maßstab eingesetzt werden können und wie sich die Öffentlichkeit für die Energiewende gewinnen lässt, diskutierten einer Medienmitteilung vom 13.11.2020 zufolge rund 60 deutsche und britische Experten im Rahmen des virtuellen UK-DE Energy Systems Symposiums vom 19. bis 23.10.2020 der Deutschen Akademie der Technikwissenschan (acatech) in Kooperation mit der Royal Academy of Engineering (RAEng). weiterlesen…

Fraunhofer ISE jetzt mit HT-NAP-XPS

„Hochtemperatur-Nah-Umgebungsdruck-Röntgenphotoelektronen-Spektroskopie“

Was für ein Wort-Ungetüm! Selbst der berühmte (sogar in Wikipedia „verewigte“) „Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitän“ muss sich vor der70-Buchstaben-Schlange ducken – die am Fraunhofer ISE neu eingeführte „Hochtemperatur-Nah-Umgebungsdruck-Röntgenphotoelektronen-Spektroskopie“(HT-NAP-XPS) ermöglicht Untersuchungen des chemischen Zustands nahezu aller Oberflächen unter realitätsnahen Bedingungen. weiterlesen…

Meerestemperaturen und Wirbelstürme

Klimawandel: Hurrikane schwächen sich nach Landfall langsamer ab

Der Klimawandel verursacht Hurrikane deren An-Land-Gehen und die Abschwächung länger dauert als normal, berichtet eine am 12.11.2020 in Nature veröffentlichte Untersuchung des Okinawa Institute of Science and Technology (OIST). Die Forscher zeigten, dass Hurrikane, die sich über wärmeren Ozeanen entwickeln, mehr Feuchtigkeit mit sich führen und daher nach dem Auftreffen auf Land länger stärker bleiben. Dies bedeutet, dass in Zukunft, wenn sich die Welt weiter erwärmt, Hurrikane mit größerer Wahrscheinlichkeit weiter landeinwärts liegende Gemeinden erreichen und zerstörerischer sein werden.
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So wünschen sich Wissenschaftler, dass Biden den Klimawandel angeht

Eine Umfrage unter US-Forschern von Scientific American

Förderung von E-Autos und Stärkung der Umweltgerechtigkeit stehen im Mittelpunkt eines Artikels in der US-Wissenschafts-Zeitschrift Scientific American. Andrea Thompson beschäftigt sich darin am 12.11.2020 mit den Erwartungen und Hoffnungen, die amerikanische Wissenschaftlern in den neuen Präsidenten Joe Biden bezüglich des Klimawandels setzen. weiterlesen…

Hypos: „Neue Technologien mit Energiesystem verknüpfen“

Deutschland will Leitmarkt für grünen Wasserstoff werden

Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie will Deutschland zum weltweiten Leitmarkt für Grünen Wasserstoff werden. Das sagte der Wasserstoffbeauftragte der Bundesregierung, Stefan Kaufmann, in seiner Keynote zum Auftakt des 6. HYPOS-Forums (HYPOS = Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany) am 03.11.2020 in Leipzig, wo HYPOS-Mitglieder und Gäste über die nächsten Schritte zur Anwendung und Skalierung von Technologien rund um Grünen Wasserstoff diskutierten. „Wir sehen hier eine einmalige Chance, einen globalen Zukunftsmarkt mitzugestalten“, so Kaufmann, „aber die Konkurrenz etwa in Japan oder China schläft nicht.“ Kaufmann betonte, heute komme jeder fünfte Elektrolyseur aus Deutschland ein Marktanteil, den man auch in Zukunft mindestens halten wolle. weiterlesen…

Solarchemie kann Kohlendioxid in Werkstoffe umwandeln

Universität Alicante und CEC: Sichtbares Licht kann industrielle Prozesse antreiben

Javier Garcia Martinez, Chemieprofessor an der Universität von Alicante, nutzt Sonnenlicht, um Abfall-CO2 in Werkstoffe umzuwandeln. Dadurch können, so schreibt er am 10.11.2020 in den Portalen ezanime.net und auf Scientific American, die zum Klimawandel beitragenden CO2-Emissionen auf zwei Arten reduziert werden: durch die Verwendung des unerwünschten Gases als Rohstoff sowie Sonnenlicht und nicht fossile Brennstoffe als Energiequelle für die Produktion. Dieser Prozess werde dank der Fortschritte bei Photokatalysatoren zunehmend möglich. weiterlesen…

Eine Frage der Affinität

Wie man Materialien für organische Solarzellen entwirft

Eine wissenschaftliche Zusammenarbeit des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz mit der King Abdullah University of Science and Technology (KAUST) in Thuwal, Saudi-Arabien hat organische Solarzellen untersucht und Designregeln für lichtabsorbierende Farbstoffe abgeleitet, die dazu beitragen können, diese Zellen effizienter zu machen und gleichzeitig das Absorptionsspektrum der Zellen an die Bedürfnisse der gewählten Anwendung anzupassen – so das MPI-P auf seiner Internetseite und die KAUST auf der ihren. weiterlesen…

Wachstumswunder in der Wüste

Startup verwandelt Wüstensand in fruchtbaren Boden

Wüstenbildung, die vielfach vom Menschen verursachte Degradierung von Land in trockenen Klimazonen, ist im Steigen begriffen. Dies ist einer der Faktoren, die zu der Herausforderung beitragen, eine wachsende Weltbevölkerung in einem sich verändernden Klima zu ernähren. Das norwegische Start-up Desert Control (Motto „Making Earth green again!“) aus Stavanger versucht, dieses Problems Herr zu werden, indem es trockene Böden in nährstoffreiche, nahrhafte Böden verwandelt, auf denen Nahrungsmittel wachsen.
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