Methan kein Dekarbonisierungstreiber

Ausstieg aus fossilem Erdgas

In einem Diskussionspapier ziehen Claudia Kemfert, Christian von Hirschhausen und Fabian Praeger vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW-Berlin) das Narrativ in Zweifel, Methan könne die Dekarbonisierung vorantreiben, und fossiles Erdgas sei ein idealer Übergangsbrennstoff im Defossilisierungsprozess. Stattdessen entwickeln sie eine alternative Erzählung namens „Ausstieg aus fossilem Erdgas“, als logische Folge eines wirklich kohlenstofffreien Energiesystems. Wenn man die Herausforderung der Dekarbonisierung ernst nehme, sei Erdgas keine Lösung mehr, sondern werde zu einem Hauptproblem. Allerdings werde es innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte aus dem Brennstoffmix verschwinden. Solarify dokumentiert Ausschnitte aus dem 52seitigen Papier. weiterlesen…

Silizium-Perowskit-Tandemsolarzellen in einem Arbeitsgang beidseitig beschichten

Helmholtz: Neue Anlagen ebnen Weg zu industrienaher Produktion

Perowskite, zugleich kostengünstig herstellbar und sehr effizient, gelten als aussichtsreiche Materialien für Solarzellen. Sie eignen sich vor allem für Tandem-Solarzellen, die Zellen aus Silizium und Perowskit miteinander kombinieren. Dadurch wird das Sonnenlicht besonders umfassend zur Gewinnung von elektrischer Energie genutzt. Bislang lassen sich die Vorteile solcher Zellen nur in kleinem Maßstab im Labor nutzen. Mit zwei neuen hochinnovativen Fertigungsanlagen schaffen Forscher am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) nun die Grundlage für eine künftige Produktion im industriellen Maßstab.enid=1″ target=“_blank“ rel=“noopener noreferrer“>Maßstab im Labor nutzen. Mit zwei neuen hochinnovativen Fertigungsanlagen schaffen Forscher am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) nun die Grundlage für eine künftige Produktion im industriellen Maßstab. weiterlesen…

Zielpunkte tausender Heliostaten im Betrieb ermitteln und steuern

ISE – Projektabschluss HelioControl

Von den solarthermischen Kraftwerken werden Turmsystemen die größten Potenziale hinsichtlich Effizienz und Kostenreduktion zugesprochen. Insbesondere bei den Spiegeln (Heliostaten), die zwischen 30 und 40 Prozent der Investitionen ausmachen, können Kosten eingespart werden. Ein Ansatz dafür ist die häufige Kalibrierung oder Regelung der Heliostaten-Zielpunkte. Im Projekt „HelioControl“ entwickelte das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ein Kalibrier- und Regelungssystem auf Basis digitaler Bildverarbeitung für Heliostatenfelder. Mit dieser Methode können die Zielpunkte vieler Heliostaten erstmals während des laufenden Betriebs zeit- und kosteneffizient ermittelt werden. weiterlesen…

Frost & Sullivan: Entscheidendes Jahrzehnt für globalen Energiesektor

„Bis 2030 weltweit fast drei Billionen Euro Investitionen in Erneuerbare Energien“

Die jüngste Analyse von Frost & Sullivan („Opportunities from Decarbonization in the Global Power Market, 2019-2030„) zeigt, dass die 2020er Jahre für alle Beteiligten in der Energiewirtschaft von entscheidender Bedeutung sein werden, da der Übergang zu Erneuerbaren Energien voraussichtlich zunehmen wird, während die Kohle in den meisten entwickelten Märkten einen Abschwung erlebt. Die Analysten sehen in Dezentralisierung, Dekarbonisierung und Digitalisierung die Hauptpfeiler der globalen Energiewende – dazu das Aufkommen neuer Geschäftsmodelle und einen wachsenden Flexibilitätsbedarf. Das werde vor allem bei Technologien wie Energiespeichersystemen und virtuellen Kraftwerken für Wachstum sorgen. weiterlesen…

Regelmäßige Klima-Infos im Fernsehen verlangt

„Klima° vor acht“ zielt auf „Börse vor acht“

Überraschendes Crowdfunding-Ergebnis: Schon nach 220 Minuten war die komplette Finanzierung des Projekts Klima° vor acht erreicht. Die Initiatoren waren ebenfalls überrascht: „Mit so einem Erfolg und solch einer Dynamik haben wir nicht gerechnet.“ Gegenstand ist eine Forderung an die ARD, statt den Börsennews vor 20 Uhr oder im Wechsel mit ihnen Informationen über den Klimawandel auszustrahlen. Die ARD erklärte, ein solches Format sei nicht geplant. Deshalb hat sich in engagiertes Team von Klimaschützern zusammengetan, um bis Ende 2020 ein Anschubformat zu finanzieren. weiterlesen…

Toyotas Mondmobil nimmt Formen an

Spitzname „Lunar Cruiser“: Brennstoffzellentechnik im All

„Mit der Zuverlässigkeit des Land Cruiser auf dem Mond unterwegs“ betitelte der japanische Autokonzern Toyota am 28.08.2020 sein neues Projekt mit der japanischen Weltraumagentur JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency), dessen Fertigstellung für die zweite Hälfte des Jahrzehnts geplant ist. Das bemannte Mondfahrzeug mit Druckausgleich trägt künftig den Namen „Lunar Cruiser“.
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Spatenstich für erste industrielle Power-to-Gas-Anlage der Schweiz

Vorzeigeprojekt bei Limeco in Dietikon

In Zusammenarbeit mit acht Schweizer Energieversorgern und der Stadtwerke-Allianz Swisspower realisiert das Limmattaler Regiowerk Limeco in Dietikon die erste industrielle Power-to-Gas-Anlage der Schweiz. Mit dem Spatenstich am 04.09.2020 haben die Projektpartner einen Meilenstein erreicht. Das Projekt soll aufzeigen, wie Power-to-Gas-Anlagen die erneuerbare Stromproduktion ergänzen und dabei wirtschaftlich betrieben werden können. weiterlesen…

Wann wird Fliegen CO2-neutral?

Glo­ba­ler Luft­ver­kehr trägt 3,5 Pro­zent zur Kli­mae­r­wär­mung bei

Der Anteil der globalen Luftfahrt an der anthropogenen Klimaerwärmung beträgt 3,5 Prozent. Zudem zeigt sich, dass nur ein Drittel der Klimawirkung des Luftverkehrs auf CO2-Emissionen entfällt und zwei Drittel auf Nicht-CO2-Effekte, wobei Kondensstreifen und daraus resultierende Kondensstreifen-Zirren der bedeutendste Faktor sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine umfangreiche internationale Studie unter der Leitung der Manchester Metropolitan University unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die am 03.09.2020 im Journal Atmospheric Environment erschienen ist. weiterlesen…

Neues Kompetenzzentrum für kognitive Energiesysteme 

Fraunhofer IEE sucht Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft

In Kassel entsteht ein neues Kompetenzzentrum für Kognitive Energiesysteme. Das Forschungsprojekt zur künstlichen Intelligenz im Energiesystem sucht Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft und sieht für den Wirtschafts- und Forschungsstandort Deutschland gute Voraussetzungen, in diesem Thema eine globale Innovationsführerschaft zu erreichen. Das Land Hessen fördert den Aufbau des vom Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE getragenen neuen Kompetenzzentrums.
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Doch künstliche Photosynthese möglich?

Drahtlose Vorrichtung macht aus Sonnenlicht, CO2 und Wasser sauberen Kraftstoff

Forscher haben einer Medienmitteilung der Universität Cambridge zufolge ein eigenständiges Gerät entwickelt, das Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser in einen kohlenstoffneutralen Brennstoff umwandelt, ohne dass zusätzliche Komponenten oder Elektrizität benötigt werden. Das sei ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur künstlichen Photosynthese. Es basiere auf einer fortschrittlichen „Photosheet“-Technologie und wandelt Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser in Sauerstoff und Ameisensäure um – einen speicherbaren Brennstoff, der entweder direkt verwendet oder in Wasserstoff umgewandelt werden kann. weiterlesen…