Solarstrom vom eigenen Dach bringt gute Rendite

Möglichst groß und ohne Speicher: So ist PV am wirtschaftlichsten – Studie ermittelt Renditen bis 4,7 Prozent – Smart Meter problematisch

Eigenheimbesitzer sollten die Leistung ihrer Photovoltaikanlage nicht am Stromverbrauch des Haushalts ausrichten, sondern ihr Dach voll ausnutzen. Liegt ein Teil des Dachs unnötig brach, schmälert das neben dem Klimaschutzeffekt auch die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Ausnahme sind Leistungen zwischen 10 und 12 kW – diese Größen sollten aus wirtschaftlicher Sicht vermieden werden. Diese Aussagen stützt die Verbraucherzentrale NRW auf eine von ihr beauftragte Kurzstudie der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin. weiterlesen…

Dickes Lob vom Bundespräsidenten

Steinmeier begrüßt Schülerdemos für Klimaschutz

Sie wollen der Politik Dampf machen: Seit Wochen gehen auch in Deutschland jeden Freitag junge Menschen auf die Straße, um mehr Klima- und Umweltschutz zu fordern. Während der Schulzeit. Das finden nicht alle gut. Nach Kanzlerin Angela Merkel hat nun auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Schülerproteste für mehr Klimaschutz ausdrücklich begrüßt, so (unter anderem) der Münchner Merkur. weiterlesen…

E-Bikes schneller laden

KIT und Coboc integrieren Akkus im Rahmen

Der Markt für E-Bikes boomt. Mit elektrischem Rückenwind können Fahrradfreunde ihre Route freier wählen, ältere Menschen länger mobil bleiben und Pendler oft stressfreier zur Arbeit kommen – für viele ein Anlass, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen. Derzeit dauert das Laden der Batterie rund zwei bis vier Stunden. Um speziell bei der alltäglichen Nutzung von E-Bikes in der Stadt die Ladezeit zu verkürzen, wollen das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die auf E-Mobility spezialisierte Heidelberger Firma Coboc die Batterien schnellladefähig machen – so eine KIT-Medienmitteilung. (Foto: Das Schnellladesystem setzt auf besonders langlebige Lithium-Ionen-Zellen und einen vergleichsweise starken Ladestrom von bis zu zehn Ampere – © Lea de Biasi/ Steffen Jokisch, KIT) weiterlesen…

Erste lückenlose Weltkarte der Baumarten-Vielfalt

Biodiversitätssynthese – Neues statistisches Modell füllt weiße Flächen

Die biologische Vielfalt (Biodiversität) unseres Planeten ist eine unserer wichtigsten Ressourcen. Allerdings kennen wir von den meisten Orten der Erde nur einen kleinen Ausschnitt dieser Vielfalt. Forschern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist es einer Medienmitteilung folgend nun gelungen, aus versprengten Daten eine Weltkarte der Biodiversität zu erstellen; auf dieser ist die Anzahl von Baumarten dargestellt. weiterlesen…

Dünnschicht-CIGS-Perowskit-Tandemzelle mit 21,6 % Wirkungsgrad

Hauchdünn und extrem effizient

Ein HZB-Team hat einer Medienmitteilung vom 31.01.2019 folgend eine Tandem-Solarzelle mit reinen Dünnschicht-Solarzellen aus Perowskit und Kupfer-Indium-Gallium-Selenid (CIGSe) hergestellt und sie charakterisiert. Die Tandem-Solarzelle hat mit 21.6 % einen sehr hohen Wirkungsgrad. Durch weitere Optimierung könnte sie Wirkungsgrade über 30 % erreichen. (Foto: >Eine extrem dünne Zwischenschicht verbessert die Eigenschaften der CIGSe-Perowskit-Tandemzelle – © HZB) weiterlesen…

Zur Dialektik des Kohlekompromisses

Die Ergebnisse der Kohlekommission sind beides: klimapolitisch ungenügend und gesamtpolitisch verantwortungsvoll

Dass sich die Kohlekommission nach hartem Ringen auf einen fast einstimmig verabschiedeten Kompromiss verständigt hat, ist ein politischer Fortschritt im zähen Kampf des Kohlelandes Deutschland mit sich selbst. Der Kompromiss ist auch ein Signal zur Handlungsfähigkeit der liberalen Demokratie in den großen und schwierigen Fragen. Daran gab es im Vorfeld berechtigte Zweifel. Gleichzeitig hinterlassen die Ergebnisse einen bitteren Beigeschmack. Jedenfalls bei allen, die vor der Dynamik des Klimawandels und seinen Folgen nicht die Augen verschließen. Ein Kommentar von Gerd Rosenkranz, veröffentlicht von der Heinrich Böll Stiftung am 26.02.2019. – Mit freundlicher Genehmigung – weiterlesen…

Kohlenstoff im Kreislauf

Aus Abgas wird Rohstoff: Carbon2Chem®-Laboreinweihung

„Wir führen den Kohlenstoff im Kreislauf“ – ein klares Motto für das Verbundprojekt Carbon2Chem® (C2C – siehe solarify.eu/carbon2chem-von-ccs-zu-ccu), in dem ein Konsortium aus Wirtschaft und Wissenschaft seit dem 27.06.2016 an Umsetzungskonzepten zur Reduzierung der CO2-Emissionen in der Industrie arbeitet – unter anderem im am 07.03.2019 eingeweihten projekteigenen Carbon2Chem®-Labor auf dem Gelände des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen. weiterlesen…

CIGS-Dünnschicht-PV Schlüsseltechnologie für globale Energiewende

Neues White Paper von HZB und ZSW

Ein neues Whitepaper der Forschungsinstitute ZSW und HZB zeigt: CIGS-Dünnschicht-Solarzellen besitzen großes Potenzial für Klimaschutz und Wirtschaftswachstum. CIGS-Dünnschichtmodule bieten hohe Leistung zu geringen Kosten, und ihre Herstellung benötigt wenig Energie. Außerdem erlauben CIGS-Module auch ästhetisch anspruchsvolle Gestaltungen in Gebäuden und Fahrzeugen. Damit hat CIGS erhebliche Vorteile gegenüber anderen Technologien. Das neue Whitepaper beschreibt Stärken und Einsatzmöglichkeiten von CIGS und die daraus resultierenden großen Chancen auch für die Wirtschaft. weiterlesen…

Das große Bild einer Europäischen Energiewende 2030

Agora Energiewende legt ein Big Picture vor, wie die EU-Klima- und Energieziele erreicht werden können

Bis 2030 werden die Länder der Europäischen Union deutliche Umstellungen im Energiebereich vornehmen müssen, um die EU-Klima- und Energieziele zu erreichen. Diese sehen EU-weit vor, die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren, den Primärenergieverbrauch um mehr als ein Viertel gegenüber 2005 zu verringern, und den Anteil Erneuerbarer Energien am gesamten Endenergieverbrauch auf fast ein Drittel zu steigern. Gleichzeitig sollen die Wirtschaft innovativ, die Industrie wettbewerbsfähig und die Energieversorgung sicher sein sowie die Umstellung sozial gerecht verlaufen. So haben es die EU-Staaten und das Europäische Parlament kürzlich vereinbart. Was diese Ziele konkret bedeuten und wie sie sich sozial ausgewogen und kosteneffizient erreichen lassen, legt Agora Energiewende in der Studie „European Energy Transition 2030: The Big Picture“ dar. weiterlesen…

Greenpeace: Nicht Handeln wird teuer

Verpasst Bundesregierung EU-Klimaziele im Verkehr, werden hohe Ausgleichszahlungen fällig

Nur mit schnell wirksamen Schritten für mehr Klimaschutz im Verkehr kann Deutschland zusätzliche Kosten bis 36 Milliarden Euro vermeiden. Dies ist das Ergebnis einer Kurzexpertise des NewClimate Institute im Auftrag von Greenpeace. Agora Verkehrswende sprach im vergangenen September sogar von 60 Milliarden. weiterlesen…